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ReaktionenIvanka Trump gratulierte Johnson zur Führung des "United Kingston"

Die Reaktionen auf die Wahl des künftigen britischen Regierungschefs falle unterschiedlich aus. Glückwünsche sind auch von klaren Vorstellungen begleitet.

Johnson, May und Trump
Johnson, May und Trump © (c) AP (Matt Dunham)
 

Ivanka Trump wollte ihre Glückwünsche an den frisch gewählten künftigen britischen Premierminister Boris Johnson wohl allzu schnell loswerden - und hat sich vertippt: Im Kurzbotschaftendienst Twitter gratulierte die Tochter von US-Präsident Donald Trump am Dienstag dem künftigen Premier des "United Kingston" statt United Kingdom.

Der Fehler wurde schnell behoben - allerdings erst, nachdem tausende Internetnutzer ihn bereits entdeckt hatten. Statt "United Kingdom", wie das Vereinigte Königreich im Englischen heißt, schrieb Trumps Tochter und Beraterin "United Kingston". Kingston ist die Hauptstadt von Jamaika.

Der Tippfehler erinnerte an zahlreiche Ausrutscher ihres Vaters, der sich in seinen Twitter-Botschaften immer wieder in der Tastatur vergreift. Im Juni hatte Trump mit seiner Bezeichnung des britischen Thronfolgers Charles als "Prince of Whales" - den "Prinzen der Wale" - für Spott im Internet gesorgt.

Zahlreiche Gratulationen

Auch die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel hat den künftigen britischen Regierungschef beglückwünscht. "Ich gratuliere Boris Johnson und freue mich auf eine gute Zusammenarbeit", sagte die CDU-Politikerin am Dienstag laut Vize-Regierungssprecherin Ulrike Demmer. "Unsere Länder soll auch in Zukunft eine enge Freundschaft verbinden", fügte Merkel demnach hinzu.

Donald Trump war einer der ersten: „Er wird großartig sein“, gratulierte der US-Präsident Boris Johnson über Twitter. Der US-Präsident hatte aus seinen Sympathien für Johnson und dessen Politikstil noch nie ein Hehl gemacht.

Die neu gewählte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und  ihr scheidender Vorgänger Jean-Claude Juncker gratulierten ebenfalls. Er wolle mit Johnson "auf die bestmögliche Weise zusammenarbeiten", teilte eine Sprecherin der EU-Kommission in Brüssel für Juncker mit. Brexit-Chefunterhändler Michel Barnier machte unterdessen erneut klar, dass die EU die von Johnson geforderte Neuverhandlung des Austrittsabkommens ablehnt. Er schrieb: "Wir freuen uns darauf, mit Boris Johnson nach seiner Amtsübernahme konstruktiv zusammenzuarbeiten, um die Ratifizierung des Austrittsabkommens zu erleichtern und um einen geregelten Brexit zu gewährleisten." Möglich sind nach Barniers Worten lediglich Änderungen an der politischen Erklärung zu den künftigen Beziehungen.

Warme Worte auch aus dem Iran

Mitten in der Tankerkrise hat der iranische Außenminister Mohammed Javad Zarif dem künftigen Premier seine Glückwünsche zum Wahlsieg übermittelt. "Ich gratuliere meinem früheren Gegenüber Boris Johnson, dass er Premierminister des Vereinigten Königreiches geworden ist", schrieb Zarif auf Twitter. Gleichzeitig kritisierte der iranische Chefdiplomat das Vorgehen der britischen Regierung gegen einen Supertanker mit Öl aus dem Iran. "Die Beschlagnahme von iranischem Öl durch die May-Regierung auf Geheiß der USA ist Piraterie, ganz einfach", erklärte er. Der Iran wolle keine Konfrontation, verfüge am Persischen Golf aber über 1.500 Meilen Küste. "Das sind unsere Gewässer und wir werden sie schützen", so Zarif.

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