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Konflikt USA-IranZündeln im Nadelöhr von Hormus

ANALYSE. Die Konfrontation zwischen den USA und dem Iran wird durch neue Zwischenfälle auf See weiter angeheizt.

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Iranische Revolutionsgarden versuchten offenbar, in der Straße von Hormus ein britisches Öl-Schiff zu kapern © APA/AFP/ATTA KENARE
 

Die Flammen lodern, das Spiel mit dem Feuer geht weiter. Seit Wochen überziehen sich Washington und Teheran mit gegenseitigen Drohungen, obwohl beide Seiten wissen, dass schon die nächste Provokation den weltweit befürchteten Waffengang auslösen könnte.

Kommentare (5)

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paulrandig
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Bitte um Aufklärung:

Wie kommt es, dass ein Tanker, vom Iran kommend, durch die Meerenge von Gibraltar nach Syrien fährt? Das hieße ja, dass er um ganz Afrika herumgefahren ist.

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paulrandig
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paulrandig

Ich kann es mir nur so erklären, dass eventuelle Kontrollen am Suezkanal umschifft werden sollten. Denn auch große Tanker können den Kanal nutzen, wenn sie einen Teil des Öls vor der Passage abpumpen und am Ende wieder an Bord nehmen. Das ist immer noch billiger als einen ganzen Kontinent zu umtuckern.

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SagServus
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Lt. Wiki

...ist der maximale Tiefgang im Sueskanal 20m für Schiffe mit einer Breite von max. 50m

Die maximal Breite im Sueskanal liegt bei 77,49m und einen maximalen Tiefgang von 12,2m

Die Grace 1 hat lt. Marine Traffic eine Breite von 58m und einen Tiefgang von 22m.

Die dürfte als generell nicht für den Kanal geeignet sein.

Noch ein Auszug aus Wiki: Die Gebühren für den Sueskanal liegen im Schnitt bei 290.000 US Dollar pro Schiff. Somit kann es je nach Rahmenbedingung sein, dass für eine Reederei der Weg um Afrika rum trotz des längeren Weges der weitaus billigere ist.

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paulrandig
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SagServus

Danke für die Info, das ist sehr interessant. Okay, dann kann ich mir das schon vorstellen.
Und ich nehme an, dass es nicht möglich war, das Schiff so lange zu tracken, bis es klar ist, dass es Syrien ansteuert, denn wahrscheinlich wäre es dann nicht mehr legal gewesen es zu stoppen? Insofern war Gibraltar wohl die einzige Möglichkeit für die Engländer hier - wenn auch nur auf Verdacht - einzugreifen.
Interessant wäre auch, wohin die Ladung offiziell hätte gehen sollen, und ob die dort überhaupt etwas davon wussten...

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SagServus
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Insofern war Gibraltar wohl die einzige Möglichkeit für die Engländer hier - wenn auch nur auf Verdacht - einzugreifen.

Auf der anderen Seite muss man sich auch fragen, wieso die Grace 1 den Weg über EU-Gewässer gewählt hat und nicht auf der afrikanischen Seite geblieben ist.

Ich bezweifle, dass Marokko dem Ansuchen der USA nachgekommen wäre.

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