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ItalienDrei Wege mit Flüchtlingen umzugehen

Im süditalienischen Riace versuchte ein Bürgermeister, seinen sterbenden Ort mit Flüchtlingen zu retten, nun droht ihm Haft. Rundum dienen Migranten als Billig-Arbeiter. Ein dritter Weg zeigt erste Erfolge.

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Bauunternehmer Ienco findet das Experiment Lucanos gut © Thomas Götz
 

Domenico Lucano kann nicht mehr. Der suspendierte Bürgermeister des kleinen Dorfs Riace an der ionischen Küste klingt erschöpft. In sein Dorf darf er nicht, er wohnt ein paar Kilometer daneben in Caulonia. Verbannung per Gerichtsbeschluss. Im Juni muss sich Lucano vor Gericht verteidigen für etwas, was er als sein Lebenswerk erachtet. Darüber reden will er nicht mehr. Im Dorf aber reden sie von nichts anderem als vom Ende der „Stadt der Zukunft“, die der charismatische Linke in 15 Jahren aufgebaut hat. Sogar die Steine.

Kommentare (2)

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crawler
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Jeder Weg ist schwierig.

Ein Problem werden immer Arbeitsplätze sein. Natürlich ist die Privatinitiative lobenswert. Aber wenn man liest dass die Einheimischen wegen Mangel an Arbeitsplätzen weg gezogen sind, wird das in gewisser Zeit auch diese Leute treffen. Sie sind ja auch hergekommen um Arbeit zu haben, um besser zu verdienen und Leben zu können. Neben den vielfältigen Sprachen auch wird sich auch die Frage stellen was können diese Leute arbeiten. Natürlich dauert alles seine Zeit, aber wenn es da keine geduldigen Geldgeber gibt? Heutzutage zeigt Sateliten-TV auch im tiefsten Busch die schöne heile Welt, wo anscheinend jeder alles haben kann und nichts etwas kostet. Das wollen die Flüchtlinge verständlicherweise natürlich auch. Für viele wird es aber nur ein Wunschtraum bleiben. Von uns, einer Landgemeinde sind alle schon weggezogen. Jedenfalls ist ihnen allen zu wünschen dass sie richtige Entscheidungen getroffen haben.

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ichbindermeinung
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ca. 76.000 positive Asylbescheide in 3 Jahren

Die Italiener müssen auch noch sehr viel aufholen und noch viel mehr helfen so wie Ö ; Das Miniland Österreich bzw. die österr. Bürger haben nur alleine in 3 Jahren 2016, 17 u. 18 ca. 76.000 positive Asylbescheide ausgestellt. Die Österr. stellen im Verhältnis zu den EW EU-weit die meisten pos. Asylbescheide für die Kriegstraumatisierten und Verfolgten aus, während die allermeisten EU-Länder nur sehr wenige positive Asylbescheide ausstellen. Alleine 2018 wurden wieder 13.400 Asylanträge in Ö gestellt und nur alleine von Jänner - März 2019 wieder ca. 3.000

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