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MissbrauchKinderschutzgipfel im Vatikan: Chefaufklärer will durchgreifen

Scicluna verspricht entschlossenes Handel gegen Missbrauch: "Wir werden Kinder um jeden Preis schützen".

© AP
 

 Der maltesische Erzbischof Charles Scicluna, Chefaufklärer des Papstes für Sexualverbrechen von Klerikern, hat in einer Ansprache zu Beginn der Kinderschutzkonferenz im Vatikan entschlossenes Handel gegen Missbrauch durch Geistliche versprochen. "Die Gläubigen sollen wissen, dass wir es ernst meinen. Wir werden Kinder um jeden Preis schützen", sagte der 59-Jährige am Donnerstag.

Erzbischof Charles Scicluna Foto © AP

Scicluna bemängelte, dass bei Kirchenverfahren Missbrauchsopfer keine Rolle spielen würden. Er unterstrich auch die Notwendigkeit, mit der Ziviljustiz bei Missbrauch zusammenzuarbeiten. Missbrauchsanzeigen zu unterschätzen oder zu verheimlichen sei eine "schwere Sünde gegen die Integrität der Kirche". "Nur ein entschlossenes, ehrliches und transparentes Handeln kann das Vertrauen des Volkes Gottes in die Kirche wiederherstellen", so Scicluna. Auch das Thema einer "genauen Beurteilung" von Seminaristen vor der Priesterweihe und die Notwendigkeit einer soliden menschlichen, spirituellen und psychologischen Bildung wurde angesprochen.

Der philippinische Kardinal Luis Tagle meinte, der Mangel an Antworten seitens der Kirche auf das Leid der Missbrauchsopfer habe "eine tiefe Wunde" in der Beziehung zwischen Geistlichen und Gläubigen hinterlassen. Tagle forderte in seiner Ansprache die Kirchenmänner auf, sich für die Missbrauchsopfer und nicht für die Täter einzusetzen. Zu Beginn der Konferenz wurden per Video einige Zeugnisse von Opfern eingespielt.

Der emeritierte deutsche Kurienkardinal Walter Brandmüller erwartet sich von dem Kinderschutzgipfel im Vatikan nicht viel. "Angesichts der gravierenden Probleme, die man in diesem Bereich in Angriff nehmen muss, ist es weder möglich, noch realistisch, dass man in diesen wenigen Tagen entscheidende Schritte zur Bekämpfung von Kindesmissbrauchs unternehmen kann. Es wäre schon ein Resultat, wenn das Ausmaß dieses Phänomens, das das interne Leben der Kirche bedroht, richtig eingeschätzt wird", so Brandmüller gegenüber der Tageszeitung "La Stampa" (Donnerstag).

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wjs13
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Lesenswert?

Gross quatschen

aber die eigenen Ermittlungsergebnisse zum vieltausendfachen Kindesmissbrauch bleiben im Vatikan weiter unter Verschluss.

Dass Christus diese Kirche gewollt hätte, darf bezweifelt werden:
Deren Macht und Reichtum,- Gleichnis Nadelöhr
Umgang mit missliebigen Evangelisten (z.B. Thomas)
Rolle der Frau (Maria Magdalena, wahrscheinlich Gattin Jesus' und erste unter den Aposteln wird zu Prostituierten verunglipft).
Die Liste lässt sich beliebig fortsetzen.

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