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Kampf um Merkels NachfolgeMuttertag in Hamburg

Angela Merkel tritt nach 18 Jahren als CDU-Chefin ab. Es ist ein Dreikampf um ihre Nachfolge entbrannt. Doch es geht heute um mehr - um die Neuausrichtung der Partei. Eine Analyse.

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GERMANY-PARTIES-GOVERNMENT-CDU
© APA/AFP/dpa/MICHAEL KAPPELER
 

Im Jahr 2008 hat Friedrich Merz ein Buch geschrieben. „Mehr Kapitalismus wagen“ sollte mitten in der weltweiten Finanzkrise ein Aufruf an seine Christdemokratische Union sein, sich vor lauter Furcht nicht völlig der Sehnsucht nach mehr Staat hinzugeben. Es war damals eine klare Spitze gegen Kanzlerin Angela Merkel. Die CDU-Chefin, die wegen ihres Führungsstils seit vielen Jahren parteiintern den Spitznamen „Mutti“ trägt, versprach in diesen unsicheren Zeiten mehr Staat, mehr Regulierung für die entfesselten Finanzmärkte, weniger Wettbewerb und traf damit den Nerv der meisten Deutschen. Es wurde eine letzte Kampfansage an seine ewige Rivalin. Doch Merz verlor auch diesen letzten politischen Wettstreit gegen Merkel.

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