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Konferenz berätWas sollen Killer-Roboter dürfen?

Deutschland und Frankreich schlagen vor, dass alle Waffen letztlich von Menschen kontrolliert bleiben müssen.

USA TERMINATOR 3: RISE OF THE MACHINES
© EPA
 

Abrüstungsexperten aus mehr als 75 Ländern verhandeln seit Montag in Genf über mögliche Schranken für den Einsatz so genannter Killer-Roboter. Es geht um Kampfmaschinen, die dank künstlicher Intelligenz ohne menschliche Aufsicht Ziele ansteuern und zerstören oder töten können.

Sie sind noch nicht im Einsatz, aber wegen der rasanten technologischen Entwicklung verlangen Kritiker dringend international verbindliche Rahmenbedingungen.

Amnesty für Totalverbot

Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International setzt sich für ein Verbot ein. Entscheidungen über Tod und Leben dürften nicht Maschinen überlassen werden, erklärte die Organisation. Mehr als zwei Dutzend Länder unterstützen laut Amnesty ein Verbot. Die "Kampagne gegen Killerroboter" hofft, dass die Verhandler bis Ende der Woche ein klares Mandat für einen völkerrechtlich verbindlichen Vertrag beschließen.

Deutschland hat sich für eine Ächtung solcher Waffen ausgesprochen. Weil Vertragsverhandlungen Jahre dauern könnten, haben Deutschland und Frankreich zunächst einen Verhaltenskodex vorgeschlagen, der vorsieht, dass alle Waffen letztlich von Menschen kontrolliert bleiben. So ein Kodex wäre aber nur eine Absichtserklärung, gegen die ohne Sanktionen verstoßen werden könnte.

Bei der letzten Beratungsrunde im April sprachen sich laut Amnesty 26 Staaten für ein komplettes Verbot solcher Waffensysteme aus - unter ihnen Österreich, Brasilien und Ägypten.

Kommentare (3)

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Irgendeiner
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Ja,wenn das mal geht werdet ihr auch als

Kanonenfutter obsolet und ganz wenige können ganz ohne Risiko eine Gewaltherrschaft ausüben.Noch hättet ihr es in der Hand aber auf Eure Intelligenz setze ich nicht mehr.

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Kristianjarnig
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Im Gegenteil.

Danach gibt es noch viel mehr Kanonenfutter, nämlich die gesamte Menschheit. Es muß ja nicht mal so fiktiv ablaufen wie in der "Terminator" Reihe, es reicht wenn ein paar Irre(der gute Kim sowie der nette Donald fallen mir da so auf die schnelle ein) ein Arsenal solcher Killermaschinen ihr eigen nennen dürften.

Ein Verbot bzw. eine Ächtung wird es aus genau diesem Grund niemals geben.... man würde da ja auf eine neue Top Waffe verzichten und das ist in den USA unmöglich. Das "Homeland" muß schließlich auch am anderen Ende des Erdballs effektiv "verteidigt" werden können. Wenn man dann in Zukunft keine Särge mehr in die Staaten zurückkarren muß weil wieder mal ein Held von Superschurken ins jenseits befördert wurde(man kann natürlich argumentieren das die nur ihre Heimat verteidigten, aber hey, das wäre dann wohl Propaganda ^^) bleibt das Wahlvolk auch besser bei der Stange. Schließlich haben genau diese Verluste an Soldaten den Amis damals den Vietnamkomplex eingebrockt...

Ohne eigene Verluste kann man Angriffskriege daheim natürlich leichter "verkaufen".

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Irgendeiner
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Du hast mich nicht verstanden,Kristian,

natürlich macht uns das alle zu potentiellen Opfern, das simma aber auch wenn da Söldner agieren, der wesentliche Unterschied ist anderswo,Menschen können vom Glauben abfallen,Menschen können die Kanonen drehen,Menschen mußt Du motivieren,anleiten,beschwatzen,bezahlen, das setzt Limits.Und bei jedem Krieg findest welche die in unbeobachteten Situationen ihr Gewissen vor den Befehl gesetzt haben,das ist dann vorbei.Und mit den Amis hast im großen und ganzen schon recht,die schaffen es trotz immenser Kinderopfer bis heute nichtmal einem Streubombenverbot zuzustimmen, die Tugendbolde,aber was es niemals geben wird weiß man erst hinterher, wie es in Wien heißt, es sind schon Hausherren gestorben.

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