Bayerns Ministerpräsident Söder fordert Rückenwind aus Berlin für seinen Wahlkampf

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) fordert mehr Rückenwind von den Unionsparteien in Berlin.

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Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU)
Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) © 
 

"Die Lage ist anders als 2013. Damals gab es beste Werte für die Union in ganz Deutschland", sagte Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland. "Wichtig ist, dass CDU und CSU gut zusammen arbeiten und gemeinsame Erfolge darstellen."

Es sei zudem an der Zeit, sich mehr um die Mitte der Gesellschaft zu kümmern. Niemand habe beim Thema Asyl in jüngster Zeit so viel erreicht wie die CSU, sagte Söder. Als Beispiel nannte er die Rücknahme von Flüchtlingen, die bereits anderswo einen Asylantrag gestellt haben oder registriert sind. Die Flüchtlingsfrage beschäftige die Menschen unverändert und spalte die Gesellschaft, sagte der Ministerpräsident.

"Wichtig, dass die CSU jetzt geschlossen ist"

"Die Menschen wünschen sich, dass Gewalttäter schnell abgeschoben werden und dass jemand eher bleiben kann, wenn er einen Ausbildungs- oder Arbeitsplatz hat", sagte Söder. Mit Innenminister und CSU-Chef Horst Seehofer arbeite er gut zusammen. "Es ist wichtig, dass die CSU jetzt geschlossen ist", betonte er.

Sieben Wochen vor der bayerischen Landtagswahl liegt die CSU in Umfragen zwischen 37 und 39 Prozent und ist damit weit davon entfernt, ihre absolute Mehrheit zu verteidigen. Zweitstärkste Kraft sind in Bayern aktuell die Grünen, gefolgt von AfD und SPD. Ein mögliches schwarz-grünes Regierungsbündnis sieht Söder äußerst skeptisch.

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