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Kritik der OppositionAsylpolitik: "Kurz muss immer extremere Forderungen stellen"

Im Streit zwischen Malta und Italien, wer für die Aufnahme von Bootsmigranten zuständig ist, hat der Kanzler am Sonntag mit Maltas Regierungschef telefoniert. Kurz' Forderung, keine Schiffe mehr in EU-Häfen anlegen zu lassen, sorgt für Kopfschütteln bei Österreichs Opposition.

++ HANDOUT ++ EUROPAeISCHES PARLAMENT: REDE BK KURZ
© BUNDESKANZLERAMT/DRAGAN TATIC
 

Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) hat sich in einem Telefonat mit Maltas Regierungschef Joseph Muscat dagegen ausgesprochen, dass Schiffe mit geretteten Migranten in Europa anlegen dürfen. Die NEOS kritisierten, dass Kurz "immer extremere Forderungen stellen" müsse, um Schlagzeilen zu machen. Die SPÖ sprach von einem "populistischen Ablenkungsmanöver" von der Kneissl-Hochzeit. 

Die Aussagen des Bundeskanzlers seien widersprüchlich und würden "das politische Geschäftsmodell der Populisten sehr gut" illustrieren", so die Neos. "Vor wenigen Monaten noch wollte Bundeskanzler Kurz Zentren für Bootsflüchtlinge schaffen, nun sollen Schiffe offenbar nicht in Europa anlegen dürfen."

Wäre Kurz an einer echten Lösung interessiert, würde er als Ratsvorsitzender mit unseren europäischen Partnern daran arbeiten. Die EU-Kommission hat etwa diese Woche Vorschläge zum Umgang mit Bootsflüchtlingen gemacht. "Ein Politiker mit Haltung würde darauf eingehen und nicht mit populistischen Forderungen destruktiv dazwischen funken", so Claudia Gamon von den Neos.

Der SPÖ-Europasprecher Jörg Leichtfried ortete dagegen ein "populistisches Ablenkungsmanöver, um von Kneissls außenpolitischem Hochzeits-Chaos abzulenken". Außerdem widerspreche der Vorschlag zweifelsohne den Bestimmungen der Europäischen Menschenrechtskonvention.

Kanzler Kurz und Gegenüber Muscat seien sich in einem Telefongespräch einig gewesen, hieß es am Sonntag aus dem Bundeskanzleramt. Schiffe müssten an der EU-Außengrenze gestoppt werden und die Migranten in die Ursprungsländer oder in ein sicheres Drittland auf afrikanischem Festland gebracht werden. "Wir vertreten hier die gleiche Meinung, dass nicht jedes Schiff in der EU anlegen kann", wurde Kurz vom Bundeskanzleramt zitiert. Auch andere EU-Länder sollten Schiffe aus Nordafrika nicht einfach anlegen lassen.

Kurz (ÖVP) für Anlegestopp

 

Malta und Italien streiten derzeit darüber, wer für die im zentralen Mittelmeer geretteten Migranten verantwortlich ist. Beide Länder gehen hart gegen Rettungsschiffe von Nichtregierungsorganisationen vor. Der italienische Innenminister Matteo Salvini droht nun, Bootsflüchtlinge direkt nach Libyen zurückzubringen, wenn andere EU-Länder sie nicht aufnehmen wollen.

Die Irrfahrt der "Diciotti"

Derzeit wartet erneut ein Schiff mit 177 geretteten Bootsflüchtlingen im Mittelmeer seit drei Tagen darauf, dass es in einen Hafen einlaufen darf. Italien weigert sich das Schiff "Diciotti" der italienischen Küstenwache anlegen zu lassen. Die Migranten an Bord seien in Gewässern gerettet worden, für die eigentlich Malta zuständig sei, argumentiert Rom.

Innenminister Salvini will die Flüchtlinge nun direkt nach Libyen zurückschicken, wenn kein anderes EU-Länder sich bereit erklärt sie aufzunehmen wollen."Entweder entscheidet sich Europa ernsthaft, Italien konkret zu helfen, angefangen zum Beispiel bei den 180 Einwanderern an Bord des Schiffes 'Diciotti', oder wir werden gezwungen sein, das zu tun, was das Geschäft der Menschenhändler für immer beendet", erklärte der Minister. "Das heißt, die auf See aufgegriffenen Menschen zurück nach Libyen zu eskortieren."

Rechtlich auf unsicheren Füßen

Die Europäische Union und die Vereinten Nationen weisen darauf hin, dass die Rückführung in ein Land, in dem Migranten Missbrauch und Folter drohe, internationales Recht brechen würde. Dazu wird Libyen, wo größtenteils Anarchie herrscht, und es keine Rechtsstaatlichkeit gibt, gezählt.

Das Verhalten der maltesischen Regierung verdiene Sanktionen, twitterte Italiens Verkehrsminister Danilo Toninelli in Sachen "Diciotti". Er forderte die EU auf, "ihre eigenen Häfen" für Migranten zu öffnen, "sonst hat sie keinen Grund zur Existenz".

Salvini hat Malta wiederholt vorgeworfen, sich der Verantwortung zu entziehen. Der maltesische Innenminister Michael Farruggia konterte am Sonntag bei Twitter, die einzige Lösung sei, die Migranten in einen italienischen Hafen zu bringen. Zwar hätten die Italiener die Migranten in maltesischen Gewässern gerettet, aber nur, um sie von italienischen Gewässern fernzuhalten.

Kommentare (99+)

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cockpit
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@Natur56

mit einem haben Sie recht; die Hetzerei ist nicht mehr zu ertragen!

Lodengrün
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153 Kommentare

über eine Aussage ohne Wert. Er sagt etwas wo er eigentlich nichts zu sagen hat. Sowohl vom Inhalt als auch von seiner Entscheidungskraft.

altbayer
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ca. 140 Kommentare

über diese Aussage ohne Wert, die sich darüber freuen, dass sie wieder die unterste Schublade aufmachen dürfen, um sich gegenseitig ein wenig Farbe in ihrem tristen Alltag zu bringen.


joker1234
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Welchen Skandal

hab ich übersehen, dass der Kurz wieder zum Lieblingsthema was sagt?

schadstoffarm
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Tscheppe-Gate

.

fans61
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Na der Bundes-Basti meldet sich mal zu Wort...

aber nicht zu den sozial-politisch-heiklen Fragen... Nein wieder nur Ausländer, Migration bla bla bla.

77ebb8cbcdcaeb9db3ad652831220f4b
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Der 150€ Sager ist natürlich wieder unspäktakulär

oder vll sogar wie es bereits hier berichtet wurde, wieder ein Ablenkungsmanöver?

ww100
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Statistik

Wir vergleichen die Bevölkerung von 4 Ländern in einem Zeitraum von 1970 bis 2009; Angaben in [Mio]:

Österreich: 1970 - 7.5 || 2009 - 8.3
Deutschland: 1970 - 78 ||2009 - 82
Marokko: 1970 - 15 || 2009 - 31
Nigeria: 1970 - 57 || 2009 - 150
Quelle: Google

Afrika besteht aus ?55 Ländern.
Nun stellt man dieser Bevölkerungsexplosion in den afrikanischen Staaten die 1.6 Mio Flüchtlinge die Europa 2015/2016 aufgenommen hat gegenüber. Das ist der sprichwörtliche Tropfen auf dem heißen Stein.
Sowohl abschotten als auch alle aufzunehmen ist keine Lösung. Das ist billige Meinungsmache von den politischen Spektren ganz rechts und ganz links, blättert man durch die Zeitung scheint es aber nur mehr die Extreme beider Lager zu geben.

Die Erste Welt ist an diesem Dilemma nicht unschuldig, viele dieser Länder wurden über Jahre ausgebeutet (Bodenschätze). Die Politik ist angehalten hier nachhaltige Lösungen zu finden, und da brauchts keine Zwergstaaten, sondern Großpolitische Lösungen um den Menschen eine Perspektive und eine Zukunft zu geben.

SagServus
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Die Erste Welt ist an diesem Dilemma nicht unschuldig, viele dieser Länder wurden über Jahre ausgebeutet (Bodenschätze). Die Politik ist angehalten hier nachhaltige Lösungen zu finden, und da brauchts keine Zwergstaaten, sondern Großpolitische Lösungen um den Menschen eine Perspektive und eine Zukunft zu geben.

Die erste Welt hat in den letzen 50 Jahren fast 4000 Mrd$ an Entwicklungshilfe springen lassen, ohne dass es nennenswerte Auswirkungen hatte.

Und nein, die Ausbeutung kann man nicht mehr geltend machen, dafür stehen die Länder schon zu lange auf eigenen Füßen.

Im übrigen wurde Lateinamerika auch jahrelang ausgebeutet, steht aber weitaus besser da als Afrika. Vor allem auch wegen der sinkenden Geburtenrate.

dmastermindm
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Es ist erstaunlich wie wenig manche Leute wissen!

Afrika wird seit Jahren ausgebeutet - Wasser (siehe Nestle, CocaCola usw.), Rohstoffe, Kinderarbeit und Bodenschätze. Klar, einerseits sind die Länder nicht unschuldig - Stichwort Korruption. Andererseits muss man auch sagen, gewisse Konflikte in einigen afrikanischen Ländern werden bewusst von außen gesteuert und am Leben gehalten. Europa verkauft Lebensmittel in Afrika zu günstigeren Preisen als die einheimischen Bauern. Gerade bei den sogenannten Entwicklungshilfen, verdienen auch einig europäische Unternehmen ganz gut.

Nestle macht sich nicht einmal die Mühe, die Menschen rund um die Wasserquellen mit Trinkwasser zu versorgen. Die Politiker dieser Länder sind natürlich nicht frei von Schuld, das sind Dinge die müssen vor Verkauf einer Quelle verhandelt werden.

Jetzt könnte ich noch auf die Kolonialzeit zu sprechen kommen, viele dieser Länder sind erst seit 50 Jahren unabhängig. Sie wollen also sagen 50 Jahre sind viel? Dann recherchieren sie die Geschichte Europas!

Ich könnte ewig weiter machen!

Es ist für mich erstaunlich, jeder hat eine Meinung, niemand macht sich aber die Mühe ein wenig besser zu Recherchieren.

SagServus
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@dmastermindm

Nestle und CocaCola sind jetzt also schon ganze Länder und Österreich soll für diese gerade stehen?

"Jetzt könnte ich noch auf die Kolonialzeit zu sprechen kommen, viele dieser Länder sind erst seit 50 Jahren unabhängig." - Wieviele Ländereien hatte denn Österreich in Afrika?

dmastermindm
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Ihr Horizont ist anscheinend stark begrenzt!

Nestle und CocaCola dienen als Beispiele für die Ausbeutung eines ganzen Kontinents, diese beiden Unternehmen sind keine afrikanischen Unternehmen. Wir Österreicher sitzen mit dem gesamten Westen in einen Boot. Jeder von uns profitiert davon, egal ob Smartphone, Kleidung, Nahrungsmittel oder Schuhe. Die niedrigen Preise sorgen dafür das es in Entwicklungsländern viele arme Menschen gibt.

Unser Wohlstand und Überkonsum wird auf kosten anderer finanziert.

Die EU und auch Österreich betreibt Handel mit Afrika, meistens nicht zum Vorteil der afrikanischen Bevölkerung.

Flüchtlinge kommen auch nicht ausgerechnet nach Österreich sondern wollen in erster Linie nach Europa. Wir Österreicher können uns nicht nur die Rosinen in einer Staatengemeinschaft raus picken!

Wenn es westliche Unternehmen nicht mal schaffen die Bevölkerung vor Ort mit sauberen Wasser zu versorgen, sondern nur den Profit sehen - wundert es sie wirklich, dass die Menschen dann flüchten?

SagServus
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Flüchtlinge kommen auch nicht ausgerechnet nach Österreich sondern wollen in erster Linie nach Europa. Wir Österreicher können uns nicht nur die Rosinen in einer Staatengemeinschaft raus picken!

Wenn sich einer wohl kaum Rosinenpicker nennen lassen muss, dann ist das Österreich das in Sachen Flüchtlingshilfe wohl schon weitaus mehr getan hat als so manch andere Länder.

Es ist zwar schön, wenn ma jetzt aufs böse Österreich hinhacken kann weil die dauernd was von Grenzen schließen sagen.

Aber was ist mit den anderen? Frankreich geht nach der Devise, Flüchtlinge sind natürlich in einen europäischen Mittelmeerhafen zu bringen, aber sicher nicht in Nizza.

Es sind 28 Staaten in der EU und davon sind ein Großteil der bisherigen Flüchtlinge auf gerade mal 4-5 Länder, darunter genau Österreich, aufgeteilt worden.
Und sie reden vom Rosinenpicken Österreich.

"Wenn es westliche Unternehmen nicht mal schaffen die Bevölkerung vor Ort mit sauberen Wasser zu versorgen, sondern nur den Profit sehen - wundert es sie wirklich, dass die Menschen dann flüchten?" - Wenn man trotz dieser Probleme eine Geburtenrate von >5 hat, kann man zwar auf das westliche Unternehmen schimpfen, sollte sich aber wohl auch selbst hinterfragen wie man überhaupt denkt diese Kinder von vornherein zu versorgen.

dmastermindm
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Sie sind dem Populismus

den unsere aktuelle Regierung betreibt bereits erlegen.

Ich habe nie gesagt das wir Österreicher böse sind. Unsere Regierung kramt das Asylthema immer dann hervor wenn es für sie nützlich ist oder um abzulenken. Das große Flüchtlingsproblem ist derzeit einfach nicht vorhanden aber die Regierung hetzt immer weiter.

Als Nebeninformation, das Schiff in Italien die Diciotti, gehört zur italienischen Küstenwache und es gibt eine Pflicht zur Seenotrettung! Wer Menschen in Seenot nicht rettet macht sich strafbar. Ohne Zustimmung Libyens ist es unmöglich die Menschen dort abzuladen. Außerdem gilt Libyen nicht als sicherer Drittstaat. Die Aussagen von Kurz sind absoluter quatsch und tragen null zur Lösung bei.

Ja es sind 28 Staaten und eine gemeinsame Lösung scheitert auch an Staaten wie Ö, Ungarn, Polen und Italien.

SagServus
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Als Nebeninformation, das Schiff in Italien die Diciotti, gehört zur italienischen Küstenwache und es gibt eine Pflicht zur Seenotrettung! Wer Menschen in Seenot nicht rettet macht sich strafbar.

Wer sagt denn, dass Menschen nicht gerettet werden sollen?

Gibts ausser Libyen in Afrika sonst keine sicheren Häfen? Algerien, Tunesien (hat sogar mit Hilfe der EU ein eigenes Migrationsinformationszentrum bekommen), Marokko, Ägypten?

Natur56
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@dmastermindm

Ich gebe die vollkommen Recht, aber da sieht man wieder von welch niedrigem Wissen und Charakter die Meisten hier sind, Dein Artikel wird ignoriert. Der ist nicht gehässig genug. DA müßten sich die Linken auch einmal fragen haben wir vielleicht was falsch gemacht?
Danke für den Artikel

einmischer
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SagServus

Naja, ich denke nicht dass die Einnahmen aus dem Kaffegeschäft 1:1 in die Kassen der Anbauländer fliesen.
Und warum lässt wenigstens Europa den Afrikanern nicht das Fischereigeschäft in den gewässern vor Afrika selber machen?
Der Westen hat überall, seine oft schmutzigen Finger im Spiel.
Jetzt drängen auch noch die Chinesen ins Geschäft.
Afrika wird wohl eine "never ending Story" bleiben.

SagServus
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Und warum lässt wenigstens Europa den Afrikanern nicht das Fischereigeschäft in den gewässern vor Afrika selber machen?

Ist es Europa oder sind es Konzerne die sich die Konzessionen dank korrupter Politiker und Beamter erschleichen?

Planck
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Wieder einer, der glaubt, er habe damit nichts zu tun.

Lesetipp:
>>> "Wie ein ganzer Kontinent seiner Rohstoffe beraubt wird" <<<

>>> "Wie Glencore Afrika ausnimmt" <<<

Nur zwei Beispiele von beinahe unendlich vielen.
Falls für Sie von Interesse, was ich bis zum Beweis des Gegenteils nicht annehme.

Mein Graz
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@SagServus

Bist du Moped.
"Und nein, die Ausbeutung kann man nicht mehr geltend machen, dafür stehen die Länder schon zu lange auf eigenen Füßen."

Hast du wirklich so wenig Ahnung oder willst du nur provozieren?

SagServus
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Hast du wirklich so wenig Ahnung oder willst du nur provozieren?

Wenn du es als provozierend ansiehst wenn ich der Meinung bin, dass das jetzige Europa nicht für die Probleme und vor allem nicht für die entsprechende Geburtenrate in Afrika verantwortlich ist, ja dann soll es provizierend sein.

ichbindermeinung
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heißt es nicht Zuzug ohne Wenn u.

heißt es nicht gebetsmühlenartig Zuzug muss sein....der österr. Steuerzahler hat aus meiner Sicht seine nachhaltige Schuldigkeit getan. Hunderttausende Verfolgte wurden in den letzten Jahrzehnten aufgenommen; die Kosten gehen in die Milliarden im Jahr. Fast alle anderen EU-Länder haben sich gekonnt gedruckt. Pro Tag kommen bis zu 50 Personen dazu, die in Ö um Asyl ansuchen. Jän.-Juni 2018 bereits über 7.000. Dort unten wird wegen 177 Menschen ganz Europa in Aufregung versetzt. Italien ist 7x so groß wie Ö. Ö hat 2017 34.000 pos.Bescheide ausgestellt. Italien: 35.000 Der österr. Steuerzahler nimmt das in 3 Tagen auf....

joker1234
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Bei einer

Geburtenrate von 1,45 wäre ein Zuzug aber auch wünschenswert....nicht, dass am Ende die (x)FBÖ recht hat, und das Abendland wirklich untergeht....

ugglan
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Das

war wohl nur ein joke - Joker!

joker1234
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Nein,

gar nicht.
Das Thema Migration ist halt kein kleines, da haben auch solche Sachen Relevanz.

Und mit unserer Fertilitätsrate in Kombination mit einer Pensionsvorsorge, die quasi ein Generationenvertrag ist, muss man sich auch solchen Fragen stellen.

cockpit
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erklären Sie mal den Begriff

"dort unten"

Feja
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Anscheinend hat irgendjemand die Batterie wieder in unsere Kanzlerpuppe gesteckt

und es ertönen nach kurzem Schweigen, wieder die einprogrammierten Sätze..

Wir müssen Routen schließen

Denn dafür wurde der junge Mann gewählt.
Die Mehrheit will es so und wie man am Umfrageergebniss hier in der KlZ sieht, ist auch die Mehrheit seiner Meinung.

Das ist ihnen anscheinend auch der Preis wert den wir alle dafür bezahlen werden.
Österreich wird nicht mehr das Land sein mit einem der besten Sozialsysteme, in denen der Bürger noch etwas wert ist, sondern sich dem "Erfolgsmodell" der Plutokraten anschließen.
Damit ist der Grundstein gelegt. Denn nach dem die Mehrheit sich freiwillig in Existenznöte begibt um der Minderheit der Reichen dazu zu verhelfen noch reicher zu werden ist es logisch, dass nicht das Wenige was für die Bevölkerung übrig bleibt mit neuen Zuwanderern geteilt werden will.
Und somit schließt sich der Kreis..
Die Mehrheit wählt weiterhin die Vertreter der Minderheit, weil die ihnen vorgaukeln, dass sie uns dafür vor den bösen Eindringlingen schützen.
Das wird so lange funktionieren, bis endlich auch der dümmste Wähler kapiert, dass der Schutz der versprochen wurde eine Illusion ist und eigentlich nur ein Vorwand war um ihm den letzten Cent auszusackeln.

duesentrieb1
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Einfach großartig

Treffender kann man es nicht ausdrücken. Guter Kommentar (ehrlich)

SagServus
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Die Mehrheit will es so und wie man am Umfrageergebniss hier in der KlZ sieht, ist auch die Mehrheit seiner Meinung.

So lange sich der Großteil der Flüchtlingsproblematik nur auf 3-4 Länder beschränkt und vom Rest der EU keinen Anzeichen kommen, sich nur irgendwie an einer Umverteilung zu beteiligen, wird die Mehrheit der Meinung sein "Helfen ja, aber.....".

Manfred44
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Wie wahr!

Dieser Kommentar trifft den Nagel auf den Kopf!

KleinerGrisu
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"60 Millionen Flüchtlinge"

Es handelt sich dabei nicht mehr um eine Flüchtlingsbewegung.

Hier handelt es sich schon um eine Völkerwanderung mit allen ihren Konsequenzen.

Die Frage stellt sich ob und wie weit man bereit ist diese zuzulassen oder nicht.

homerjsimpson
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Flüchltingsströme "nicht zulassen"?

@Grisu Sie meinten wohl nach Europa. Nach Europa kommen keine 60 Millionen, die sind großteils inner-afrikanisch und inner-asiatisch unterwegs. Dort schreien die Leute nicht so laut wie im ach so armen Europa.
Und wenn sie allgemein meinen: Niemand "lässt" Flüchtlingsströme zu, die entstehen weil irgendwo wer eine Bombe reinhaut, und dann ist kein Halten mehr. Nicht mal mit Stacheldrahtzaun, siehe spanische Exklave in Afrika. Eine "Völkerwanderung" könnte man nur durch Gewalt aufhalten. Sind Sie dafür? Ich nicht, will keine Millionen Leben am Gewissen haben.

homerjsimpson
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Sie zeigen wie ahnungslose viele sind. Danke!

Völkerwanderung gabs mal, da kamen mehr Leute daher als Einwohner vorhanden waren. Das ist eine Völkerwanderung.

KleinerGrisu
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@homerjsimpson

... da kamen mehr Leute daher als Einwohner vorhanden waren - ein so ein Schwachsinn. Die Völkerwanderungen waren durchwegs von Gewalt begleitet aber nicht durch die Ansässigen sondern durch diejenigen, die wanderten.

Und nein ich will keine Völkerwanderung mit Gewalt aufhalten.

Eine Lawine beginn mit einem losgetretenen Schneebrett oder eine Gerölllawine mit einem kleinen Stein.

...

Mein Graz
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@KleinerGrisu

60 Millionen WELTWEIT, inklusive aller Inlandsflüchtlinge!

Das hast aber wohlweislich verschwiegen oder vielleicht gar nicht gewusst, weil es weder Basti noch HaCe gesagt haben?

Planck
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Natürlich ist es sinnlos,

Menschen Ihres Zuschnitts mit Fakten kommen zu wollen.
Es gibt sie trotzdem.
Und die Suchmaschine Ihrer Wahl würde sie Ihnen sogar vor die Nase setzen, aber wofür braucht einer schon Tatsachen, wenn er Propaganda hat, der er glauben will.

>>> "60 Millionen Flüchtlinge weltweit
Woher sie kommen, wohin sie wollen, wohin sie gehen" <<< (Der Spiegel, Juni 2015)

KleinerGrisu
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@mein Graz, Planck

genau um die Zielländer geht es - ist ja seit der Wanderbestrebungen seit 2015 bekannt wohin es den Großteil zieht.

Es ist auch bekannt. wie viele Millionen an der Nordküste Afrikas auf den Sprung nach Europa warten.

Also den Ball schön flach halten - vor allem mit Verbalinjurien.

Auf Grund Ihrer tendenziellen Kommentare ist aber mit nichts anderem zu rechnen.

Mein Graz
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@KleinerGrisu

Auszüge aus dem Bericht UNHCR:
"Weltweit fast 70 Millionen Menschen auf der Flucht"
"Den größten Anteil der Flüchtlinge stellten Binnenvertriebene: 40 Millionen Menschen waren nach UNHCR-Angaben 2017 innerhalb ihres Heimatlandes auf der Flucht."
"Die Zahlen widerlegten die Wahrnehmung, dass vor allem besser entwickelte Staaten im sogenannten globalen Norden von einer Flüchtlingskrise betroffen seien: "Manche Leute glauben, die Flüchtlingskrise sei eine Krise in den reichen Ländern. Das ist nicht der Fall", äußerte sich der Flüchtlingskommissar. 85 Prozent der Flüchtlinge lebten in Entwicklungsländern mit niedrigem oder mittlerem Einkommen. Eine permanente neue Heimat hätten lediglich 100.000 Menschen gefunden."

Und das wirst du jetzt wahrscheinlich mit einer Statistik, erstellt von den Blauen oder Türkisen, widerlegen...

KleinerGrisu
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:)

"Eine permanente neue Heimat hätten lediglich 100.000 Menschen gefunden."

Was heißt das? - Staatsbürgerschaften verliehen, Aufenthaltstitel bekommen, Asylantrag positiv beschieden, fühlen sich nun zu Hause, Integriert, ...? Jede Zahl einer Statistik ist zu hinterfragen - vor allem in Zusammenfassungen

Was ist niedriges bis mittleres Einkommen - bezogen auf welches Einkommen?

Fakt ist, dass eine Vielzahl derjenigen, die sich auf Wanderschaft begeben, jenen, die wirklich Unterstützung benötigen, den Platz verbauen.

joker1234
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Geh

doch einfach wieder Feuer löschen, kleiner Grisu.
Es ist nach wie vor bekannt, wohin es die meisten zieht - nämlich zur Flucht innerhalb des selben Staates.

Aber wenn natürlich der Kurz behauptet, alle Flüchtlinge der Welt kommen nach Österreich, dann glaubt man das einfach mal. Ist ja nicht so, dass zwischen 80.000 und 60 Millionen ein Unterschied wär, solange es den eigenen Glauben passt....

Planck
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Ja klar ist es bekannt.

Sie könnten es auch nachlesen, wenn Sie wollten.
Wos glaum S', warum ich Ihnen die Suchabfrage vorgekaut habe.
Aber -- wie ich sagte -- wozu braucht einer Fakten, wenn er der Propaganda glauben will.

homerjsimpson
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@Grisu

Die "Wanderbewegungen" gehen zu mehr als 90% nicht nach Europa. Lesen Sie halt nach wenn Sies nicht glauben.

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Diese Regierung besteht aus Misanthropen!

Die rechte Ecke treibt Kurz durch den Stall und Kickl und Co klopfen sich auf die Schenkel.

mapem
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Nein, omnibus ...

es ist umgekehrt – und rückt deshalb einen der Protagonisten moralisch ins vollkommene Out.
Und wennma diesen ständigen Pisa-Test nicht bald mal schaffen, könnma mit Ungarn bald wieder ein Oligarchen-Monarchie machen … und als Draufgabe bekommen wir dann noch einen kleinen Metternich auf einem Gaul …

joker1234
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@Mapem

In der angekündigten Doppelmonarchie gäbs aber wohl keinen Platz für unsere Ponyzeiminister.

SoundofThunder
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😏

Unser Flüchtlingskanzler KurzIV. Das eigene Volk schröpft er und redet nur über Ausländer. Das eigene Volk sind für ihn Durchschummler,Sozialschmarotzer,unselbstständige Wertlose und Besitzstandwahrer!

schadstoffarm
12
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Das Jungtalent

begnügt sich mit Dauerwahlkampf und lässt der älteren Dame Merkel bei der Arbeit den Vortritt.
Abe: You can fool all the people some of the time, and some of the people all the time, but you cannot fool all the people all the time.

BernddasBrot
9
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Wenn einmal Gudenus jun.

jede Rede im Parlament mit den Worten beginnt , es ist die beste Regierung aller Zeiten...und ein Kanzler ein einziges Thema im Köcher hat ......Hut ab.....tanto di capello.....

X22
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Kann mir einer von der ÖVP oder FPÖ sagen, welche Abmachungen mit welchem afrikanischen Staat, der so gepriesen Routenschließer in seiner bisherigen Kariere zu Stande gebracht hat, die noch dazu Hand und Fuß hat und hält was er uns vorgaukelt

.

Mein Graz
10
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Wie sieht sich die ÖVP selbst?

Copy & Paste aus der HP övp(dot)at:
"Die Volkspartei versteht sich als christdemokratische Partei, Partei des liberalen Rechtsstaates und der offenen Gesellschaft, als Österreichpartei in Europa, Partei der ökosozialen Marktwirtschaft und als Partei des österreichischen Volkes."

Wie sehe ich diese Partei:
Die Volkspartei versteht sich als rechts stehende konservative, Menschen verachtende Partei, die den Rechtsstaat mit Füßen tritt und xenophobe Tendenzen aufweist. Für Arbeiterschicht und Mittelstand werden Einschränkungen veranlasst, für Großverdiener, Industrielle und alle anderen Unternehmer finanzielle Vorteile vergeben. Ein vereintes Europa wird nur unterstützt, so lange es Vorteile für die IV und den Populismus der Türkisen bringt.

SoundofThunder
5
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MeinGraz

Aber! Aber! Man muss den Pfeil der Wahrheit zuerst in Honig tauchen bevor man ihn abschießt! Sie tauchen ihren zuerst in brennenden Teer😀!

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