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Wut nach der AnkunftMassive Proteste gegen Trump-Besuch in London

US-Präsident Donald in London: Beim mehrtägigen Besuch in Großbritannien will er unter anderem Premierministerin Theresa May treffen.

Protest gegen Trump in London
© (c) AP (Luca Bruno)
 

US-Präsident Donald Trump will bei seinem mehrtägigen Besuch in Großbritannien unter anderem Premierministerin Theresa May treffen, die er wenige Stunden vor dem Besuch noch für einen "weichen" Brexit kritisierte.

Die Polizei rechnet mit heftigen Protesten gegen Trump aus der Bevölkerung und hat sich deshalb auf einen der größten Einsätze der jüngeren Vergangenheit vorbereitet. Die Initiative "Stop Trump" erwartet für Freitag allein in London etwa 100.000 Teilnehmer. Am späten Nachmittag hatten sich bereits am Flughafen und an anderen Orte zahlreiche Menschen zum lautstarken Protest versammelt, trugen dabei Banner und Schilder.

Aktivisten sollen sich zudem vorgenommen haben, Trump in der Nacht um den Schlaf zu bringen. Der Präsident übernachtet in der Botschafterresidenz Winfield House. Am Abend wollen sich dort Demonstranten mit Töpfen, Pfannen, Trommeln und Vuvuzelas treffen und dafür sorgen, dass er kein Auge zumacht. Ob er allerdings den Krach überhaupt hören wird, ist ungewiss, weil die Anlage stark gesichert wird.

Am Freitag besichtigt Trump ein Militärgelände und eine Truppenübung, bevor er zu Gesprächen und einem Arbeitsessen mit May auf dem Landsitz Chequers eintrifft. Später werden Trump und seine Frau Melania von Queen Elizabeth II. auf Schloss Windsor empfangen. Das Wochenende verbringt der Präsident in einem seiner Golfclubs in Schottland.

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