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Kroatien - UstaschaMessen für den Führer

In Kroatien wird dem Mörderregime der Ustascha im Zweiten Weltkrieg von Jahr zu Jahr mehr Ehre zuteil. Der Regierung in Zagreb gelingt es dabei nicht, sich von den Faschisten und ihren Wiedergängern abzugrenzen.

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CROATIA-NAZI-POLICE
Kroatische Anhänger der faschistischen Ustaschabewegung mit dem Bild des "Führers" Ante Pavelic © (c) AFP (STRINGER)
 

Man stelle sich vor, Neonazis würden an der KZ-Gedenkstätte Mauthausen eine Ehrenplakette für die SS-Wachmannschaften anbringen. Führende Intellektuelle, unter ihnen ein Bischof, schlügen vor, „Sieg Heil!“ zum offiziellen Gruß des österreichischen Bundesheeres zu machen. In katholischen Kirchen würden Gedächtnismessen für Adolf Hitler gelesen, und ein Pfarrer brächte auf Facebook seine ungeteilte Freude über den Tod des früheren Oberhaupts der jüdischen Gemeinde zum Ausdruck. Alles undenkbar? Nicht im heutigen Kroatien. Nur die Gedenkplakette am Konzentrationslager musste inzwischen entfernt werden. An ihrer Stelle halten dort jetzt Rechtsextreme mit ihrer Fahne eine gruselige Wacht.

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