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Brüssel will Handel mit Schusswaffen einschränken

Im Kampf gegen den Terrorismus hat die EU-Kommission schärfere Vorschriften für den Erwerb von Schusswaffen vorgeschlagen. Derzeit gebe es keine Hürden für den Handel mit deaktivierten Feuerwaffen, erklärte die EU-Kommission am Mittwoch in Brüssel. Sie könnten nicht mehr verfolgt werden. Die jüngsten Anschläge und Attentatsversuche zeigten aber, dass solche Waffen reaktiviert werden.

© APA (dpa/Symbolbild)
 

Die EU-Kommission schlägt vor, dass Schusswaffen, ihre Bestandteile und Munition nicht mehr über das Internet verkauft werden dürfen. Außerdem will die EU-Behörde striktere Regeln für halb-automatische Waffen, die unter keinen Umständen mehr an Privatpersonen abgegeben werden dürften, auch wenn sie deaktiviert wurden. Auch Signal-gebende Waffen, die zur Lebensrettung eingesetzt werden, sollen nunmehr von den EU-Vorschriften erfasst werden, weil auch sie zu Feuerwaffen umgebaut werden könnten.

Nach dem Plan der EU-Kommission müssen die EU-Staaten künftig nationale Register über deaktivierte Feuerwaffen und ihre Besitzer führen. Unter keinen Umständen sollen Zivilisten in Zukunft die Möglichkeit erhalten, Sturmgewehre wie Kalaschnikows erwerben zu dürfen, auch wenn sie deaktiviert wurden. Für die Durchsetzung der EU-Vorschriften wären die EU-Staaten zuständig. Auch Ausnahmebestimmungen für Waffensammler sollen gestrichen werden. Waffensammler seien als mögliche Quelle für den Waffenhandel identifiziert worden. Sie dürften in Zukunft zwar Schusswaffen erwerben, unterliegen aber denselben Genehmigungen und Einschränkungen wie Privatpersonen.

Nach dem Willen der EU-Kommission müssen auch die Vorschriften zur Markierungen von Schusswaffen verschärft werden, um diese besser verfolgbar zu machen. Die Daten sollen bis zur Zerstörung der Waffen in den Registern der EU-Staaten aufbewahrt bleiben, derzeit gilt nur eine Frist von 20 Jahren.

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Danke für Ihr Verständnis.

DSV
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Haben sie angst, dass die Selbstmordrate in Brüssels EU-Hauptquartier steigt?

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Brüssel will Handel mit Schusswaffen einschränken


Der Kampf gegen die Bürger, nicht gegen die T………….

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Eine Beleidigung aller vernunftbegabter Bürger

Die Argumentation dass "die jüngsten Anschläge und Attentatsversuche zeigten aber, dass solche Waffen reaktiviert werden" ist dermaßen atemberaubend dumm dass einem die Worte fehlen.

Die Vorstellung, dass es sich bei den Waffen welche von Terroristen und anderen Verbrechern eingesetzt werden um rückgebaute Deko-Waffen handelt ist an Absurdität schlichtweg nicht mehr zu überbieten.
Nur wenige Stunden von unseren Grenzen entfernt, egal ob Richtung Ukraine, den Gebieten des ehem. Jugoslawien oder im ganzen arabischen und Nord-Afrikanischen Raum liegt Kriegsgerät quasi an jeder Straßenecke, abertausende Personen verschiedenster Milizen, Rebellen- und Terror-Organisationen laufen mit allem herum, was man sich nur irgendwie ausdenken kann, noch vor wenigen Monaten hat die Regierung Deutschlands selbst Waffen und Munition dorthin geliefert und alles was die USA zurückgelassen haben fiel quasi direkt in die Hände der IS...

Und für Anschläge werden dann Deko-Waffen reaktiviert. Klar doch...

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CorvusMonedula
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Wieder einmal ist jeder Vorwand recht...

...um den von der EU so gehassten privaten Waffenbesitz einzuschränken.

Die bei Anschlägen verwendeten Waffen sind auf gar keinen Fall re-aktivierte Dekowaffen, noch sind es legal erwerbbare Halbautomaten.
Es sind Kriegswaffen (d.h. Vollautomaten), die in der EU für Privatpersonen ohnehin verboten sind.

Was solche Verbote bringen, wenn sich ein Terrorist nicht daran hält, sieht man ja.

Aber es ist ein willkommener, wenn auch sehr fadenscheiniger Grund, einen mehrere Jahre alten Vorschlag zur fortschreitenden Entwaffnung von Privatpersonen wieder aus der Schublade zu holen.

Die einzig Leidtragenden dieser Anlassgesetzgebung sind die, die sich schon jetzt an die bestehenden, restriktiven Gesetze halten - sprich die Legalwaffenbesitzer.

Man darf das letzte Stückchen an Freiheit und Bürgerrechten, das uns noch zugestanden wird, nicht der Schnappsidee von "mehr Sicherheit" willens opfern.

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