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Malische Armee richtete angeblich neun Zivilisten hin

Im Nordosten Malis sind nach Angaben einer Rebellengruppe neun Zivilisten hingerichtet worden, darunter zwei Mitarbeiter internationaler Hilfsorganisation und ein 13-jähriger Bursch. Soldaten der malischen Armee hätten die Zivilisten in einem Viehmarkt in dem Ort Tina Hama getötet, sagte die Tuareg-Rebellengruppe "Koordination der Bewegungen des Azawad" (CMA) am Donnerstag.

 

Das malische Militär sowie örtliche Behörden waren zunächst nicht für eine Stellungnahme zu dem Vorfall zu erreichen. Unter den Opfern der Gewalttat vom Donnerstag waren den Angaben zufolge auch ein örtlicher Mitarbeiter der französischen Hilfsorganisation "Action Contre la Faim" (Aktion gegen den Hunger) und des Welternährungsprogramms (WFP). ACF bestätigte den Tod eines Mitarbeiters. Die Arbeit im Nordosten Malis würde zunächst ausgesetzt, hieß es.

Tina Hama war unlängst Schauplatz von Kämpfen zwischen Milizen, die zur Regierung loyal sind, und den Separatisten der CMA. Die Armee soll dabei Berichten zufolge die loyalen Rebellen unterstützt haben.

Das österreichische Bundesheer beteiligt sich an internationalen Einsätzen zur Stabilisierung des Krisenlandes Mali. Im Februar wurde das Kontingent von neun auf 20 Personen aufgestockt.

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