Kommentar.
Statt der von vielen ersehnten Erneuerung, steht Kroatien vor einem Rechtsruck. Innen- und außenpolitische Spannungen dürften die Folge sein.
Selten haben Kroatiens Wähler in den letzten Jahren in so großer Zahl ihren Willen zum Wechsel demonstriert wie bei dieser Parlamentswahl. Doch obwohl die von unzähligen Korruptionsskandalen geschüttelte HDZ überreif für Besinnung auf der Oppositionsbank scheint, wird Kroatiens konservative „Systempartei“ mit über einem Drittel der Stimmen auch künftig die Karten austeilen.
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