Das Afghanistan-DilemmaZu viele haben die Sprache verloren und sich den Blick in den Spiegel verboten

Die Menschenrechte sind unteilbar. Auf diesen Grundkonsens glaubte man, dass sich die westlich geprägte Welt verständigt hätte. Spätestens jetzt knüpfen sich daran ganz grundlegende Zweifel.

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In Afghanistan herrscht Bürgerkrieg.

Flüge können am Flughafen von Kabul nicht mehr landen.

Kommentare (71)
MoritzderKater
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Abschiebungsdilemma

Warum werden und wurden Menschen aus Afghanistan abgeschoben?
Weil sie z.B. wiederholt straffällig geworden sind und weil wir nicht alle, die sich zur Flucht entschlossen haben in unserem Land aufnehmen können!
Es gibt viel zu wenige aus diesem Land, die wir WIRKLICH in einem Arbeitsverhältnis verwenden können - mangels Ausbildung, mangels Motivation etc.
Warum gibt es in den Ländern rund um Afghanistan keine bzw. kaum Flüchtlinge, warum will niemand nach Russland, warum nimmt Amerika niemanden auf?

Weil die Sozialen Netze in diesen Ländern kaum oder gar nicht vorhanden sind.
Da kann keiner Aufenthalt beantragen und automatisch finanziell unterstützt werden, ohne Arbeit, ohne Willen zur Integration. Leider ist die Wahrheit für die Befürworter nicht zumutbar - weil sie die Augen verschließen.

andal18
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Danke

für diesen Artikel.
Die Kommentare sind der Spiegel unserer Gesellschaft.
Die kalten Herzen Jener treibt diese in die Hände der rechten Populisten, die mit Abschiebung, Islamophobie und falsch verstander Heimatliebe politisches Kleingeld machen. So kann man durchaus verstehen, warum die Menschen vor 83 Jahren für Ja gestimmt haben.

altbayer
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Flüchtlinge

Die Flüchtlinge die vor 87 -84 Jahren aus Österreich geflüchtet sind und in Deutschland Asyl erhalten haben, sind auch vor 83 Jahren wieder in die alte Heimat zurückgekommen......

andal18
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es gab kein Österreich

Vor 83 Jahren...

altbayer
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Alte Heimat...

.... deshalb habe ich auch "Alte Heimat" und nicht Österreich geschrieben !!!

mahue
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Manfred Hütter. Wir können nicht alle Bürgerkriegsflüchtlinge in Europa aufnehmen

Wenn die Regierungen der großen Staaten der Welt glauben, sie können in der dritten Welt mit militärischem Einsatz etwas zum Positiven bewegen, dann sind sie kurzsichtig. Nichts in der Richtung hat in den letzten 70 Jahren funktioniert. Ich bin der Meinung es wurde in Ländern, wo Bürgerkrieg herrscht nur alles doppelt so schlimm.
Eine Frage stelle ich mir. Regierungstreue Soldaten laufen jetzt in Scharen zu den Taliban über.
Welchen sollen wir jetzt in Österreich Asyl gewähren, wenn sie bis zu uns über viele Grenzen durchkommen. Die Prüfung der Asylgründe stelle ich mir als unlösbar vor, ist es nicht doch ein talibanischer Wirtschaftsflüchtling oder einer der alten Regierungsgarde.
Weil der arme wirklich Betroffene hat ohnehin nicht das Geld zu flüchten.
Andere noch schlimmere Flüchtlingsströme rund um den Globus interessiert scheinbar in Europa keinem, nur jene aus der islamischen Welt. Obwohl gleich weit entfernt.

mahue
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Manfred Hütter: Zusatz gleiches Thema in 2 Tagen

Teile meines Kommentares habe ich schon bei einem anderen Bericht mit gleichem Thema "nur mit anderer Überschrift der KLZ geschrieben". Kopieren ist einfacher als alles doppelt schreiben. Ist aber auch leider Usus in der Online-Ausgabe, zerhacken wir ein Thema in drei Berichte, dann sind die Seiten voll.

SoundofThunder
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Jeder der diesen Artikel nicht verstanden hat…

… soll sich an Ort und Stelle ein Bild von der Lage in Afghanistan machen. Die verstehen es sonst nie.

mahue
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Manfred Hütter: Frage SoF

Waren sie dort, ich schon im zweiten näher gelegen Kriegsgebiet Syrien, Israel (mit Palästinensergebieten) und Jordanien.
Wenn ja, dann ist Ihr Kommentar glaubhaft, wenn nein nur eine übliche Floskel. Seit 1950 hat sich in dieser Region Asiens nichts verändert.

aber_jetzt
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Ach ja, du bist ja der mutige Bundesheerler. Hast das hier ja schon geschrieben,

der mit dem Fernglas die Gegend beobachtete und jetzt glaubt ein Fachmann der Region zu sein.
Als es ein wenig kritisch wurde, war die Hose voll und ab zur Mutti nach Österreich.
Du solltest jetzt nach Israel reisen und den Menschen dort sagen wer du bist und, dass du am Golan tätig warst. Die werden dir erklären was sie von dir (euch) halten.
In Israel und in den Palästinensergebieten stehen die Kinder auf und wissen nicht was sie am Schulweg erwartet und wenn 50 km vom UNO-Stützpunkt eine Handgranate hochgeht verlassen die Österreicher fluchtartig das Gebiet. Die wahren Helden der Nation. - Applaus
8-mal war ich in dem Gebiet. Die ersten dreimal beruflich, danach privat, da ich Freunde gefunden habe, jetzt allerdings seit 10 Jahren nicht mehr, doch ich habe mit Sicherheit mehr von den Menschen mitbekommen als du mit deinem Fernglas, daher hast du keinen Grund dich als Kenner der Region auszugeben und andere User eines Besseren zu belehren.

mahue
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Werter aber jetzt

War nach meinem Einsatz der durchgehend 2 Jahre dauerte, auch danach öfter dort. Bitte keine Vermutungen schreiben, wenn du mich nur aus den Kommentaren kennst.

mahue
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Zusatz

Von 31 bis 33 in der Einsatzzeit als Major und S3 bräuchte ich keine Windeln oder meine Mutter. Zum Kartenspielen hatten wir keine Zeit.

aber_jetzt
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@mahue, bist dir sicher, dass ich dich nur aus den Kommentaren kenne?

Was??? Vor 30 Jahren warst dort? Und da bist du heute der Experte für Afghanistan und siehst dich kompetent genug den User @SoundofThunder so einen Kommentar zu schreiben?

Du hast Afghanistan noch nie gesehen und nebenbei ist es auch nicht relevant ob du als Major oder Pausenkasperl tätig warst.

mahue
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Manfred Hütter: Fundamentale Islamisten

Gab es schon zu meiner Zeit von der östlichen Mittelmehrküste bis weit nach Zentralasien und in Teilen Nordafrikas. Kenne und habe den Libanon, ,Jordanien, Syrien bis an die irakische Grenze und im Norden die Kurdengebiete, Israel, Ägypten und Sudan bereist bis vor 5 Jahre. Dienstlich vor 30 Jahren hatte ich laut UNO-Mandat Inspektionen in Jordanien, Syrien und Israel mit Offizieren anderer Länder der UNO-Missionen in diesem Raum durchzuführen. Schon in meiner Zeit begannen oder davor alle Konflikte in dieser asiatischen Region, die bis heute nicht gelöst sind.

mahue
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Manfred Hütter: Zusatz an aber_jetzt

Meine Bildung verbietet mir auf Ihre Wortwahl bei Gegenkommentaren einzugehen.

mahue
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Manfred Hütter: 2. Zusatz aber_jetzt

Zwischen Auswahlverfahren medizinischer, körperlicher und englisch Testung (nicht jeder hat dieses bestanden) und tatsächlicher Einberufung (nochmalige Testung) 14 Tage vor Einsatzbeginn mussten wir uns als Leitungsoffiziere in der Zwischenzeit bei mir 8 Monate mit der Historie, aktuellen politischen Situation aber auch Sitten und Verhalten im Einsatzraum im Selbststudium vorbereiten nach vorgegebenen Leitfaden erfahrener Vorgänger. Waren dann auch beauftragt, unsere praktische Erfahrung für neu nachkommende österreichische UN-Soldaten in unserem Hauptquartier des AUSBATT in der ersten Woche durch Vorträge weiterzugeben, um mögliche Konflikte durch Fehlverhalten zu vermeiden. Neben anderen Themen wie giftige Tiere oder Hygieneregeln. Alles klar "Sir"

aber_jetzt
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@mahue

Du erzählst gerne von dir, oder? Ehrlich jetzt, mich interessiert es überhaupt nicht was du da schreibst und es hat auch überhaupt nichts mit dem Thema zu tun. Wie kommst du darauf mir zu erzählen welche Auswahlverfahren bei der Uno gelten usw.
Fakt ist, dass du von der jetzigen Situation in Afghanistan keine Ahnung hast hier aber große Sprüche klopfst.

Ich bin 1960 geboren und einige meine Freunde gingen auch den Weg des guten Geldes auf den Golanhöhen. Als sie retour kamen waren sie voller Tatendrang, da außer Langeweile man dort nichts bekam. Naja recht gutes Geld verdient fürs Nichtstun.

Ich erzähle dir jetzt einen Witz, der in Israel sehr oft erzählt wird.

Was ist grau, weis, grün, braun gescheckt, liegt am Boden und zittert?

Das österr. Heer, wenn in 50 km Entfernung ein Schuss fällt.

Weißt du lieber Lebenslangbeamter, ich war 25 Jahre bei der OMV (ÖMV) in Führungsposition, bin mit Saudis, Kuwaiti, Jordaniern und Iraki am Verhandlungstisch gesessen, habe mit ihnen getrunken und gegessen und dann kommt so ein Langzeitbeamter wie du und will mir die dortige Region erklären. Ich habe heute noch ständigen Kontakt nach Israel, ja sogar Freunde dort und genau solche wie du, die laut posaunen wie gut und toll sie sind haben in Wahrheit nicht viel zu bieten. Wirkliche Gute haben keinen Grund zu prahlen.
Auf alle Fälle ist das österr. Herr in Israel eine Lachnummer. Besonders viel würde ich mir nicht darauf einbilden.

mahue
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Manfred Hütter: werter OMV-leitender Mitarbeiter

Von den über 16.000 österreichischen UNO-Soldaten bis zum untersten Rang die in vielen Ländern der Welt im Friedenseinsatz tätig waren, können sie als Wirtschaftsmacher, noch viel lernen über politische Verhältnisse, Kultur und am wichtigsten Menschenkenntnis, Ist auch Vorrausetzung eines Top-Angestellten eines noch mit Schwergewicht Erdöl-Erdgas produzierenden international tätigen Unternehmens, dass beim Aufbau von Raffinerien in Asian und Afrika mit ihrem "now-how" mitgeholfen hat.

mahue
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Manfred Hütter: aber-jetzt mit Mittelstrich statt Unterstrich

Glauben Sie wirklich als OMV (ÖMV) Mitarbeiter haben Sie die Bevölkerung am Lande kennen gelernt, ihr wart in geschützten Camps. Habe auch noch Freunde in Israel, weil ich in Eilat meine Ausbildung zum Tauchlehrer nach CMS in der Einsatzzeit begonnen und danach in längeren Urlauben im Divers Village nach der Israeli Divers Federation Nahe zur ägyptischen Grenze zu Taba abgeschlossen habe.
Lache!!! meine finanzielle Ausstattung neben meinem Beruf und jetzt noch kennen Sie nicht, ein Auslandseinsatz war nicht notwendig. Vorsichtig sein, wie schon geschrieben mit Vermutungen, gegenüber anderen Postern.
Sie sind nur aufgebracht "keep cool" ich bin es auch, nur auf Vermutungen reagiere ich mit Beispielen echt selbst erlebter Tatsachen, habe keine Geheimnisse, daher zusätzlich zum Nick "mahue" in der Überschrift mein echter Name, meine Kommentare lesen auch Bekannte mit null negativer Rückmeldung.

mahue
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Manfred Hütter: Zusätzlich

Googlen Sie einmal unter Manfred Hütter in Kärnten gibt es nur mich einmal auf Foto mit einer Davidoff im Mund bei einer Amtsfeier auf der Burgruine Glanegg. Aber viele in der Steiermark.

mahue
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Manfred Hütter: aber-nun zum israelischem Witz

Da haben Sie in Israel Leute kennengelernt, die die UNO als Puffer, als blöde nützliche Hilfe gesehen haben, aber keine, die die kritische Lage zum Abzug der UNO-Truppen am GOLAN als logisch gesehen haben. Detto jetzt in Afghanistan.

aber_jetzt
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@mahue. fällt ihnen immer erst später ein, dass sie noch etwas schreiben wöllen? Zusätze über Zusätze.

Der Stil ihrer Kommentare, der krampfhafte Versuch immer zu betonen, was sie alles sind, erreicht und abgeschlossen haben. Man könnte meinen sie haben einen ausgewachsenen Minderwertigkeitskomplex.
Schauen sie, ich schreibe hier nicht was ich bin, gelernt oder studiert habe, da dies in diesem Forum absolut nicht relevant ist.
Ich war nicht nur ein OMV Mitarbeiter, der in einem Bohr camp werkelte, nein, ich habe diese ausverhandelt, (die Standorte ausverhandelt) geplant und umgesetzt.
Ich war im PKW unterwegs, mit Privatflugzeugen der Partner und dem Heli und habe das Land erlebt, wie sie es nie gesehen haben und sehen werden. da sie als UNO-Soldat nicht dazugehörten, egal welche Farbe der Helm hatte. Ich will da aber gar nicht mehr darauf eingehen, da es mich langweilt mit ihnen wettzueifern. Ich habe ihnen nur geschrieben, da ich es für eine Unverschämtheit halte einen anderen User eines Besseren belehren zu wollen, selbst jedoch nicht kompetent genug zu sein. Zum UN-Truppenabzug: Ich habe mir die Protokolle vom Juni 2013 (Brigadier Thaller) angesehen und ja es hat gekracht, doch ist die UNO nicht genau aus diesem Grunde dort? Die UNO-Truppen haben sich nicht zurückgezogen, sondern nur die Österreicher und Irland hat das ausgeglichen. Für 1.166 Blauhelme war es nicht zu gefährlich für die Österreicher schon. Eine tapfere Truppe wirklich. Bei Schönwetter einfaches Geld verdienen, wenn's brenzlig wird ab nach Hause und genauso wird es in Israel empfunden und nicht nur dort.

mahue
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Gratuliere

Weiter so und Ende der Durchsage "Sir" noch eines ihre alten Kraftausdrücke werden auch ihre Mitarbeiter nicht kommentarlos hinnehmen zu Recht. Lesen Sie noch Mal ihre Kommentare durch, so richtig alter Chef der von oben auf andere eingebildet herunterschaut.

aber_jetzt
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@mahue, ich habe Niemanden eines besseren belehrt. Das waren schon Sie!

Ich wiederhole mich, genau aus diesem Grunde habe ich ihnen geschrieben. Sie schreiben belehrend und sind nicht kompetent genug. Mehr ist da nicht zu sagen und genau das habe ich ihnen geschrieben. Kraftausdrücke sehe ich in meinen Kommentaren aber keine.

Alles was sie an mir so schlecht finden, erkenne ich an ihnen.
Was schrieben sie? "Vorsichtig sein, wie schon geschrieben mit Vermutungen, gegenüber anderen Postern."
Und jetzt schreiben sie: " ..... werden auch ihre Mitarbeiter nicht kommentarlos hinnehmen zu Recht.
Vorsichtig sein mit Vermutungen, mahue!
Machen's einmal vor der eigenen Türe sauber und dann regen sie sich über andere auf!

Zur ihrer Info, ich hatte in meinem Team keine Prahler und Typen die sich ins Rampenlicht stellen wollten, die hätte ich auch nicht geduldet.

Ich kann sie aber beruhigen ich bin nicht mehr lange in diesem Forum, da mir das Niveau und die Bildung hier einfach zu flach ist. Dann können sie ja ihre Weisheiten zum Besten geben, ohne dass ich ihnen widerspreche.

aber_jetzt
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aber_jetzt: Zusatz

Eines ist allerdings sicher. Du hast mit Sicherheit gut Kartenspielen gelernt!

GustavoGans
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Liebe Claudia Gigler

Richtig ist, dass man aktuell nicht nach Afghanistan abschieben kann.
Ich würde dies auch für aktuell straffällig gewordene Afghanen so sehen (wobei ich Verständniss habe wenn viele Österreicher dies nicht so sehen).
Aber alle Afghanen, welche ab den heutigen Tag in Österreich straffällig werden, wissen auf was sie sich einlassen. Ab nach Afghanistan. Sie können gerne den Strafvollzug in ihrer "alten" Heimat kennenlernen.
Und, was haben die Afghanen mit der österreichischen Gastronomie zu tun? Rein gar nichts? So wie ein Österreicher nicht unterbezahlt arbeiten muss, so muss dies auch ein Afghane nicht tun. Jeden steht eine faire Bezahlung zu.

 
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