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AußensichtWir erleben gerade einen längst überfälligen Kurswechsel bei der Integration

Hans Winkler meint, dass kulturelle Assimilation Voraussetzung für die Akzeptanz westlicher Werte sei.

Hat ihre Herkunft schnell hinter sich gelassen:die Trapp-Familie
Hat ihre Herkunft schnell hinter sich gelassen:die Trapp-Familie © (c) APA/SALZBURG MUSEUM (SALZBURG MUSEUM)
 

Als Susanne Raab den Integrationsbericht 2020 vorstellte, machte sie eine Bemerkung, die nicht weniger als einen Bruch mit der bisherigen österreichischen Integrationspolitik bedeutet. Von den Immigranten müsse „kulturelle und emotionale Integration“ verlangt werden, sagte die Integrationsministerin. Es war Raabs jetziger Ministerkollege Heinz Fassmann, der seinerzeit als Vorsitzender des Expertenrats für Integration die gegenteilige Formel geprägt hat, Integration dürfe „nicht kulturelle Assimilation“ bedeuten.

Kommentare (1)

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zweigerl
3
2
Lesenswert?

aspire to belong

Der "aspire to belong" (Trieb dazuzugehören) führt logisch zur Assimilation - sonst würde der Werber ja wieder zurück in sein Hekunftsland. Ob allerdings "die christliche Liebesethik" ein Scharnier dafür ist, mag bezweifelt werden. Die hat mit autochthoner Kultur ja weniger zu tun.