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AnalyseSerbien wählt ein neues Parlament, aber die wahre Macht im Land übt wer anders aus

Staatspräsident Aleksandar Vučić dominiert seit vielen Jahren mit oft fragwürdigen Methoden die politische Arena in Belgrad. Daran wird wohl auch die am kommenden Sonntag neu gewählte Volksvertretung nichts ändern.

Der serbische Präsident Aleksandar Vučić ist ein virtuoser Techniker der Macht, der nicht gerade zimperlich mit Kritikern umgeht
Der serbische Präsident Aleksandar Vučić ist ein virtuoser Techniker der Macht, der nicht gerade zimperlich mit Kritikern umgeht © (c) imago images / Pixsell (Srdjan Ilic/PIXSELL via www.imago-images.de)
 

Serbiens Präsident Aleksandar Vučić ist mit seinen fast zwei Metern eine stattliche Erscheinung. Aber nicht nur mit seiner Körpergröße überragt der 50-jährige Belgrader die meisten seiner Gegner; auch politisch dominiert er das Land seit drei Jahren wie vor ihm nur der Autokrat Slobodan Milošević. Dieser wurde als Präsident der Bundesrepublik Jugoslawien am 5. Oktober 2000, also vor ziemlich genau 20 Jahren, durch eine unblutige Revolution gestürzt und starb 2006 in einer Zelle des Kriegsverbrechertribunals in Den Haag.

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