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Wahlcheck zu FamilienpolitikDie Begründungen der ÖVP

 

 

Forderung: Müttergehalt für nicht erwerbstätige Mütter

Position: Dagegen

Begründung: Uns ist wichtig, dass Kindererziehungszeiten in der Pension besser berücksichtigt werden. Zudem ist das Kinderbetreuungsgeld eine finanzielle Unterstützung, die Müttern und Vätern bereits heute zur Verfügung steht. Unser Ziel ist es, Partnerschaftlichkeit zu fördern und Frauen verstärkt einen leichteren Wiedereinstieg ins Erwerbsleben zu ermöglichen.

Forderung: Erhöhung der Zahl der nicht übertragbaren Karenzmonate (“Vätermonate”)

Position: Vielleicht

Begründung: Einerseits braucht es einen Bewusstseinswandel in der Gesellschaft, in den Unternehmen und in der Familie. Kinderbetreuung und unbezahlte Arbeit zu Hause sind Aufgaben beider Elternteile. Andererseits müssen wir Anreize für mehr Väterbeteiligung bei der Kindererziehung schaffen. Die Einführung des Papamonats war hier ein richtiger Schritt.

Forderung: Staatlich geförderte 30-Stunden-Woche für junge Eltern

Position: Dagegen

Begründung: Wir setzen uns für eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf ein, die auch die budgetären Möglichkeiten berücksichtigt. So wollen wir ein flächendeckendes und flexibles Angebot an Kinderbetreuung sicherstellen. Zusätzlich braucht es ein Umdenken in der Gesellschaft und in den Unternehmen und eine Vereinfachung der Kinderbetreuungsgeldmodelle.

Forderung: Verpflichtendes zweites kostenloses Kindergartenjahr

Position: Dafür

Begründung: Wir wollen das zweite verpflichtende Kindergartenjahr für all jene, die es zum Beispiel aufgrund sprachlicher Defizite brauchen.

Forderung: voller Lohnausgleich während des „Papamonats“

Position: Dagegen

Begründung: Hier handelt es sich grundsätzlich um eine Frage, die sozialpartnerschaftlich zu verhandeln wäre.

Forderung: Rechtsanspruch auf Kinderbetreuung

Position: Dagegen

Begründung: Zunächst braucht es flächendeckend ausreichend Kinderbetreuungsplätze für alle Altersgruppen, Bedarf besteht vor allem noch bei den unter Drei-Jährigen. Deshalb werden wir im Ausbau des Angebots unseren Fokus legen.

Forderung: Ausweitung der Steuererleichterungen für Familien

Position: Dafür

Begründung: Wir haben mit dem Familienbonus in der letzten Regierung die größte steuerliche Entlastung für Familien in der Zweiten Republik geschaffen. Diesen Weg wollen wir fortsetzen.

Forderung: großzügigere Anrechnung von Kinderbetreuungszeiten in der Pensionsversicherung

Position: Dafür

Begründung: Im Zuge der Anhebung der Ausgleichszulage konnten wir bereits vor dem Sommer erreichen, dass Kindererziehungszeiten künftig bei der Berechnung der Pension besser berücksichtigt werden. Damit haben wir bewirkt, dass Familien- und Erziehungsarbeit jene Anerkennung bekommt, die sie verdient. Dieser familienfreundliche Weg muss fortgesetzt werden.

 

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