KurzfilmFacebook stellte umstrittenes Wien-Video wieder online

In dem Video hatte der Politiker der rechtsnationalen Fidesz behauptet, Wien sei schmutzig, unsicher und höchst kriminell, und das nur wegen der Einwanderer.

© APA (AFP)
 

Facebook hat das Video des ungarischen Kanzleramtsministers Janos Lazar, in dem sich dieser abfällig über Wien äußert, am Mittwochabend wieder online gestellt. Das Unternehmen begründete diesen Schritt mit dem Nachrichtenwert des Kurzfilms. Beiträge, die den Community-Richtlinien widersprechen, werden laut Angaben der Internetplattform aber gelöscht, so sie keinen Nachrichtenwert besitzen.

In dem Video hatte der Politiker der rechtsnationalen Fidesz behauptet, Wien sei schmutzig, unsicher und höchst kriminell, und das nur wegen der Einwanderer. Weiter drohte er: Würde die Opposition am 8. April bei den Parlamentswahlen in Ungarn siegen, werde Budapest in 20 Jahren so aussehen wie Wien. Facebook hatte das Video am Mittwochvormittag gelöscht, Lazar warf dem Unternehmen daraufhin Zensur vor.

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Danke für Ihr Verständnis.

schadstoffarm
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Lazar:

"wenn ihr die Opposition wählt schauts in 10 Jahren in Budapest aus wie in Wien"
Klarer kann man als Regierungsmitglied nicht für die Opposition werben :)

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orbil
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Er hat nicht Wien kritisiert


sondern die Zustände dort. Die gelungene Integrationspolitik der letzten 40 Jahre trägt ihre Früchte?

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Irgendeiner
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Jetzt gemma schon vierzig Jahre zurück, man lacht,

redma auch noch über den Herbst als schlagartig fast 200.000 der Landsleute des Witzboldes da oben kamen oder über die Zeit als die Straches und Vilimskys kamen und die Stadt auf mehr als das Doppelte (!) vermehrten,nur damit ma Vergleiche ham.Und bei letzterem ist manches heute noch nicht integriert,man feixt.

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raspel
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Was ist daran unrichtig?

Favoriten ist genauso, wie es dargestellt wurde. Reden Sie einmal mit jemand, der dort wohnt. Das ist die Konsequenz der grün-roten Politik.

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grboh
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raspel

Sie fragen, was daran unrichtig wäre und meinen man solle mit jemand reden, der dort wohnt.

das heißt also, Sie selbst haben keine Ahnung.

Als gebürtiger Wiener, der 45 Jahre seines Lebens in dieser Stadt (12.Bezirk) gelebt hat, jetzt schon lange Zeit in Graz lebt, aber große Teile der Familie in Wien im 10. Bezirk ansässig sind,der aus persönlichen Gründen bis in den Spätherbst des vergangenen Jahres zweimal im Monat meine 92 jährige Mutter bis zu ihrem Tode im Pensionistenheim (in Favoriten) besuchte kann weder die Ausfälligkeit eines ungarischen Politikers noch Ihre, anscheinend unwissende Darstellung nachvollziehen.

Um Missverständnissen vorzubeugen: Meine Familie ist seit (nachgewiesenen) 8 Generationen in Wien ansässig.

Und noch eines - wenn ein Österreichischer führender Politiker (egal welcher Couleur) so ein Machwerk über die Hauptstadt Ungarns erstellen sollte, würde Ungarn nicht zögern, auf diplomatischem Wege (Einbestellung des Botschafters) zu reagieren.

In Ihrem Kommentar stellen Sie sich an die Seite derer, die Unwahrheiten verbreiten; besuchen Sie Wien, reisen Sie nach Budapest weiter - vergleichen Sie. Ich glaube nicht,dass (bei allen Unzulänglichkeiten der zweitgrößten deutschsprachigen Stadt Europas) Budapest einen objektiven Vergleich mit Wien aushält.

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