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Zuerst Fahrerflucht Dreijähriger lief gegen Pkw - Fahrerflüchtige Lenkerin meldete sich schließlich

Ein dreijähriger Bub ist Sonntagvormittag in Haslach an der Mühl (Bezirk Rohrbach) gegen einen vorbeifahrenden Pkw gelaufen und dabei verletzt worden. 52-Jährige hatte zunächst Fahrerflucht begangen.

 

Ein dreijähriger Bub ist Sonntagvormittag in Haslach an der Mühl (Bezirk Rohrbach) gegen einen vorbeifahrenden Pkw gelaufen und dabei verletzt worden. Das Urlauberkind lief seiner Schwester nach und wollte ebenfalls die Fahrbahn überqueren. Die 52-jährige Unfalllenkerin stieg nach dem Crash aus dem Fahrzeug aus - fuhr dann aber weiter. Am späten Nachmittag meldete sie sich bei der Polizei.

Die Polizei suchte nach dem Unfall nach Zeugen. Aufgrund einer Pressemeldung im Teletext mit einer passenden Fahrzeug- und Personenbeschreibung wurde der fahrerflüchtigen Unfalllenkerin bewusst, dass eine Fahndung durch die Polizei nach ihr lief. In Folge kontaktierte die Frau aus dem Bezirk Rohrbach gegen 17:30 Uhr die Behörde, wie die Landespolizeidirektion Oberösterreich am Abend mitteilte.

Bub konnte Krankenhaus bereits verlassen

Der Vorfall hatte sich gegen 9.45 Uhr ereignet. Der Dreijährige war gemeinsam mit seiner zwölfjährigen Schwester in einer Parkanlage. Das Mädchen überquerte die Fahrbahn und ging in Richtung der gegenüberliegenden Urlaubsunterkunft. Kurz darauf lief der dreijährige Bub aus Deutschland der Schwester zwischen zwei geparkten Fahrzeugen nach und es kam zum Zusammenprall mit einem vorbeifahrenden Pkw.

Der Bub lief seitlich gegen die rechte hintere Fahrzeugseite und erlitt dabei leichte Verletzungen. Er wurde an der Unfallstelle ärztlich versorgt und ins Klinikum Rohrbach eingeliefert. Nach ambulanter Behandlung wurde er wieder in häusliche Pflege entlassen.

Kommentare (2)

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pescador
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7
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Bei Fahrerflucht darf es keine Nachsicht geben. Ein unverzeihliches Fehlverhalten.

Pelikan22
0
4
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Aus Mücken Elefanten machen ...

kann man auch. Siehe Babyelefant. Die Frau ist ausgestiegen; hat sich überzeugt, dass offensichtlich nichts passiert ist und fuhr anschließend weiter. Vor lauter Angst verneinen Kleinkinder oft eine Verletzung. Es war ja auch kein Schaden am Fahrzeug zu erkennen. Trotzdem hätte die Frau die Polizei verständigen müssen.