Schwieriger FeuerwehreinsatzLeih-Tesla krachte frontal in Lichtmast

Wiener Feuerwehr musste zuerst Akkubrand ausschließen, erst dann konnte das Elektrofahrzeug mittels Seilwinde geborgen werden. Der Fahrer blieb unverletzt.

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Ein Fahrer eines Carsharing-Teslas ist mit dem Elektroauto - knapp nach Ende einer 30er-Zone - in der Nacht auf Donnerstag frontal in einen Lichtmast in Wien-Leopoldstadt gekracht. Durch die Wucht des Aufpralls riss sich ein Reifen los, der auf ein in der Nähe geparktes Fahrzeug prallte. Unfallauto und Lichtmast wurden schwer beschädigt - der Lenker blieb wie durch ein Wunder unverletzt, berichtete die Wiener Feuerwehr.

(c) APA/STADT WIEN/FEUERWEHR (UNBEKANNT)
© (c) APA/STADT WIEN/FEUERWEHR (UNBEKANNT)

Das Tesla-Model-3 wurde von der Feuerwehr mittels Seilwinde geborgen. "Zuerst haben wir aber mittels Wärmebildkamera ausgeschlossen, dass der Akku überhitzt ist, um einen möglichen Brand auszuschließen", sagte Feuerwehrsprecher Jürgen Figerl. Beim ebenfalls stark in Mitleidenschaft gezogenen Lichtmast mussten unterdessen die, nur noch an den Kabeln hängenden, Lampen über eine Drehleiter gesichert werden. Die Wiener Berufsrettung war ebenfalls ausgerückt, der Fahrer wies aber keine Verletzungen auf und musste nicht behandelt werden. Die genaue Unfallursache war zunächst nicht bekannt.

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