Hinsichtlich OmikronHilfe für Gesundheitsbehörden: Oberösterreich holt pensionierte Polizisten zurück

Das Land Oberösterreich und die Landespolizeidirektion hat pensionierte Polizisten ersucht, in Krisenzeiten die Gesundheitsbehörden zu unterstützen. In der Steiermark und in Kärnten sei das derzeit kein Thema, heißt es von den jeweiligen Landespolizeidirektionen.

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© Jürgen Fuchs
 

Die Omikron-Variante des Coronavirus beschäftigt ganz Österreich. Auf mögliche Personalausfälle will sich das Land Oberösterreich vorbereiten. Pensionierte Polizistinnen und Polizisten, die unter 70 Jahre alt sind, wurden vom Land und der Landespolizeidirektion ersucht, in Krisenzeiten die Gesundheitsbehörden zu unterstützen. Bereits vergangenen Dienstag hat Landeshauptmann Thomas Stelzer (ÖVP) in der Fernsehsendung "OÖ heute" die Aktion angekündigt. Nun sind mehrere Hundert Briefe verschickt, heißt es von Landespolizeidirektor Andreas Pilsl. Demnächst soll feststehen, wie viele ehemalige Beamten sich bereiterklären zu helfen.

Die Abwicklung erfolgt über das Land. Kontaktiert wurden nur Polizisten, die Außendiensterfahrung haben. Konkret sollen die Polizisten die Gesundheitsbehörden bei den Kontrollen der CoV-Maßnahmen unterstützen. Damit hofft man auch, die stark geforderten Polizeikräfte zu entlasten. In den aktiven Polizeidienst kommen die früheren Beamten nicht, so Pilsl.

Der Landespolizeidirektor könne sich vorstellen, dass die Aktion österreichweit Nachahmer finden könnte. Dem ist – zumindest die Steiermark und Kärnten betreffend – noch nicht so. Polizisten aus der Pension zurückzuholen sei derzeit kein Thema, heißt es von der jeweiligen Landespolizeidirektion.

 

Kommentare (1)
zuagraster
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Bezahlt werden

€ 3.050,-- für Hilfsdienste, die jeder Ungelernte nach einer kurzen Einschulung durchführen kann. Was bezahlt das Land seinem Pflegepersonal?