Weiter leichte Entspannung8.882 Corona-Neuinfektionen, 72 weitere Todesfälle

Die Morgenmeldung vom Donnerstag bringt wieder leichte Entspannung in die Corona-Situation. In den vergangenen 24 Stunden wurden 8.882 Neuinfektionen gemeldet, erstmals seit Langem geht auch die Zahl der Intensivpatienten zurück.

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Die Morgenmeldung vom Donnerstag bringt leicht Entspannung bei den Neuinfektionen.
Die Morgenmeldung vom Donnerstag bringt leicht Entspannung bei den Neuinfektionen. © APA/Hans Punz
 

Ob der aktuelle Lockdown tatsächlich wie angekündigt am 12. Dezember ausläuft, wird von Experten noch angezweifelt. Zur Halbzeit zeigt sich aber seine Wirkung. Am Donnerstag meldeten die Bundesländer dem Krisenstab österreichweit 8.882 Neuinfektionen, vor einer Woche waren es noch mehr als 13.500. Zum ersten Mal in der aktuellen Welle liegt Oberösterreich mit 1.495 Neuinfektionen nicht mehr an der Spitze der Bundesländermeldungen. Aus Niederösterreich wurden 1.824 gemeldet, aus der Steiermark kommen 1.319, aus Kärnten 1.028.

Erstmals seit Längerem verzeichnet die Morgenmeldung auch einen Rückgang auf den Intensivstationen. Donnerstagfrüh benötigten 637 Menschen Intensivbehandlung, um zwölf weniger als noch am Vortag. Insgesamt liegen 3.241 Menschen mit Covid im Krankenhaus - ein Rückgang von 135 Menschen. Die Entspannung bei den Neuinfektionen zeigt sich aber noch nicht bei den Todesfällen. In den vergangenen 24 Stunden sind 72 Menschen im Zusammenhang mit Covid-19 verstorben.

Verlauf der Sterblichkeit ähnlich wie 2020

Laut vorläufigen Ergebnissen von Statistik Austria sind in der 46. Kalenderwoche (15. bis 21. November 2021) 2.112 Personen verstorben. Die Zahl der Verstorbenen war damit um 58 Personen höher als in der Vorwoche und rund 36 Prozent höher als im Fünfjahresdurchschnitt der gleichen Kalenderwoche des Vorkrisenzeitraums 2015 bis 2019. Dennoch ist der Wert um 171 niedriger als in der 46. Kalenderwoche des Jahres 2020. "Wir befinden uns nach wie vor mitten in einer sehr gefährlichen pandemischen Situation", sagte Statistik-Austria-Chef Tobias Thomas am Donnerstag bei einem Online-Pressegespräch.

Damit "ähnelt der Verlauf ganz bedenklich dem Verlauf des letzten Jahres", erklärte der Statistik-Chef. Auch da sei im Herbst die Anzahl der Sterbefälle massiv angestiegen und habe in der 49. Kalenderwoche des letzten Jahres mit 2.544 Sterbefällen ihren Höchstwert erreicht - das waren 58,7 Prozent mehr als im Schnitt der fünf Jahre vor der Coronakrise.

 

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melahide
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I find es ja lustig

dass der Kickl immer noch da steht und ruft "der schwedische Weg würde besser funktionieren". Grundsätzlich gab es zwei Sommer ohne wirkliche Maßnahmen .. quasi ein "Sommer wie damals". Man hat dann gesehen, dass es dann wegen der steigenden Infektionszahlen nicht funktioniert hat, KEINE Maßnahmen zu setzen. Eigentlich entscheidet ja die Bevölkerung selber, welche Maßnahmen es gibt. Halten sich alle an das, was gesagt wird, hätte man vielleicht Infektionszahlen wie in Schweden - auch wenn sie dort bereits wieder im Steigen sind und Stockholm eine höhere Inzidenz hat als Wien ... in Österreich schaffen wir vieles nicht. Das "ich halte mich an gar nichts" verbunden mit einer fatalen Kommunikation der Regierung ("die Pandemie ist vorbei") tut ihr übriges dazu. Ja, ein eigenverantwortliches Volk gepaart mit einer klugen Regierung schafft es vielleicht auch so... Kickl könnte aber auch sagen. "In China funktioniert es auch, der chinesische Weg ist besser ..." ... also wenn er ganz ehrlich wäre ...

STEG
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BERICHT in den Frankfurter Nachrichten

Lt. HUMBOLDT Universität ist bei 9 von 10 Infektionen ein Ungeimpfter beteiligt. Daher sind auch die Infektionszahlen in Gebieten mit einer niedrigen Impfquote so exorbitant hoch.

HansWurst
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Impfen - Impfen...

leonlele
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Zwölf Patienten weniger auf der Intensivstation

Einerseits erfreulich! Andererseits: Wieviele davon haben diese wohl über die Pathologie verlassen?