GenerationenwechselSusanne Dickstein löst Gerald Mandlbauer als OÖN-Chefredakteur ab

Ab 1. Jänner gibt es bei den "Oberösterreichischen Nachrichten" einen Wechsel an der Spitze. Gerald Mandlbauer bleibt nach 18 Jahren als Chefredakteur Mitglied der Chefredaktion.

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++ HANDOUT ++ GENERATIONSWECHSEL BEI DEN O� NACHRICHTEN: MANDLBAUER / DICKSTEIN / CUTURI
Im Bild: (v.l.) Der scheidende Chefredakteur Gerald Mandlbauer, seine Nachfolgerin Susanne Dickstein sowie Herausgeber Rudolf A. Cuturi © (c) O� NACHRICHTEN/VOLKER WEIHBOLD (VOLKER WEIHBOLD)
 

Die "Oberösterreichischen Nachrichten" erhalten eine neue Chefredakteurin. Susanne Dickstein, bisher stv. Leiterin des Wirtschaftsressorts bei der Tageszeitung, löst mit 1. Jänner Gerald Mandlbauer an der Spitze der Redaktion ab, wie Herausgeber Rudolf Cuturi in einer Aussendung mitteilte. Damit solle ein echter Generationswechsel vollzogen werden, wobei auch Dickstein die Chance bekomme, lange Jahre die Linie der Zeitung fortzusetzen und somit Kontinuität zu garantieren.

Die 46-Jährige bringe Konsequenz, journalistische Leidenschaft und die für diese Position notwendigen Management-Skills mit, streute ihr Cuturi Rosen. Dickstein studierte Betriebswirtschaftslehre, leitete später sechs Jahre lang die Konzernkommunikation der Miba AG und agiert seit 2011 als stv. Wirtschaftsressortleiterin bei den "Oberösterreichischen Nachrichten".

Mandlbauer bleibt nach 18 Jahren als Chefredakteur Mitglied der Chefredaktion. Der 62-Jährige habe diesen Wechsel schon länger geplant und wolle sich nun verstärkt auf das Schreiben und Kommentieren konzentrieren. "Gerald Mandlbauer hat mir zugesichert, mir und hauptsächlich den Leserinnen und Lesern der OÖN noch lange Jahre in der Funktion eines 'Chefkommentators' erhalten zu bleiben", so der Herausgeber, der sich für Mandlbauers erfolgreiche Tätigkeit als Chefredakteur bedankte. Auch Mandlbauer studierte Betriebswirtschaftslehre. Als Mittzwanziger stieg er bei den OÖN ein, zuerst im Sport- und Motorressort, ab 1988 im Wirtschaftsressort. 1989 verließ er die OÖN für wenige Jahre, um die von ihm gegründete Werbeagentur Como zu führen. 1993 kehrte er als Wirtschaftsressortleiter zur Tageszeitung zurück, wo er zehn Jahre später den Chefredakteursposten übernehmen sollte.

Die Tageszeitung aus dem Medienhaus Wimmer ist eine der größten Zeitungen des Landes und besonders stark in Oberösterreich verankert. Die jüngste Media-Analyse wies ihr eine tägliche Reichweite von 5,2 Prozent und 395.000 Leserinnen und Leser aus. Hinsichtlich der von der Österreichischen Auflagenkontrolle (ÖAK) ausgewiesenen Auflagenzahlen legten die "Oberösterreichischen Nachrichten" im 1. Halbjahr 2021 entgegen dem Trend leicht auf eine Auflage von rund 108.000 Stück zu.

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