WienGreenpeace verlässt nun besetztes Bürgermeister-Büro

Nach mehr als 24 Stunden beendet die Umweltschutzorganisation die Besetzung, die sich gegen den Bau des Lobautunnels richtete.

×
Artikel gemerkt

Gemerkte Artikel können Sie jederzeit in Ihrer Leseliste abrufen. Zu Ihrer Leseliste gelangen Sie direkt über die Seiten-Navigation.

Zur Leseliste
++ HANDOUT ++ WIEN: LOBAUTUNNEL - GREENPEACE-PROTEST IM WIENER RATHAUS
Aktivisten betzten Büro des Wiener Bürgermeisters © APA/GREENPEACE/DENNIS TODOROV
 

Die Aktivkisten der internationalen Umweltorganisation Greenpeace beenden zu Mittag die Besetzung des Büros des Wiener Bürgermeisters. Man werde "fünf vor zwölf" die Aktion beenden, die sich gegen den Bau des Lobautunnels richtete. Mehr als 24 Stunden hatten die Greenpeace-Mitarbeiter das Büro besetzt.

Sie forderten nun erneut Bürgermeister Michael Ludwig auf, sich den jungen Menschen zu stellen und das Dialogangebot anzunehmen. Wie mehrfach berichtet, ist der Lobautunnel seit Jahren sehr umstritten. Zuletzt war Bewegung in die Sache gekommen, weil die grüne Verkehrsministerin Leonore Gewessler, selbst davor Geschäftsfürhrerin der anderen Umweltorganisation Global 2000, eine neue Evaluierung verfügt hatte.

Greenpeace kündigt weiteren "massiven Widerstand" gegen den Bau
der Stadt- und Lobau-Autobahn an: "Die klima- und
umweltzerstörerische Betoniererpolitik der SPÖ in Wien und von
Michael Ludwig muss hier ein Ende finden." Die Organisation forderte
Ludwig auf, das Projekt Stadtstraße und Lobauautobahn "endgültig zu
stoppen". "Wenn er weiterhin an der Betoniermentalität der
70er-Jahre festhält, führt er die SPÖ ungebremst in sein ganz
persönliches Hainburg und Zwentendorf", zeigte sich
Greenpeace-Programmdirektorin Sophie Lampl überzeugt.

 

Diskutieren Sie mit - posten Sie als Erste(r) Ihre Meinung!