Schüsse in St. PöltenSchütze stellte sich, Motiv unklar

Der 36 Jahre alte Beschuldigte, wie das Opfer türkischer Staatsbürger und mit Wohnsitz in der Landeshauptstadt, hatte sich der Polizei selbst gestellt.

×
Artikel gemerkt

Gemerkte Artikel können Sie jederzeit in Ihrer Leseliste abrufen. Zu Ihrer Leseliste gelangen Sie direkt über die Seiten-Navigation.

Zur Leseliste
© (c) APA/GEORG HOCHMUTH
 

Nach den Schüssen auf einen 30-Jährigen am Samstagnachmittag im Stadtgebiet von St. Pölten haben die Ermittlungen der Beamten des Landeskriminalamtes Niederösterreich am Sonntag angedauert. Weiterhin nicht bekannt war das Motiv für die Bluttat. Der 36 Jahre alte Beschuldigte, wie das Opfer türkischer Staatsbürger und mit Wohnsitz in der Landeshauptstadt, hatte sich der Polizei selbst gestellt. Er wurde festgenommen.

Dem Griff zur Waffe war mutmaßlich ein Streit vorangegangen. Der 30-Jährige erlitt einen Oberschenkel- und einen Unterschenkeldurchschuss, er wurde in das Universitätsklinikum St. Pölten eingeliefert, teilte die Landespolizeidirektion Niederösterreich mit. Lebensgefahr habe für den Mann nicht bestanden.

Der blutige Zwischenfall hatte sich der Polizei zufolge im Bereich des Mühlwegs in der Landeshauptstadt zugetragen. Auf den 30-Jährigen wurde jedenfalls zweimal gefeuert. Während noch eine Alarmfahndung nach dem Schützen lief, stellte sich der 36-Jährige auf der Polizeiinspektion Linzer Straße. Die mutmaßlich verwendete Faustfeuerwaffe wurde bei ihm sichergestellt.

Kommentare (2)
HRGallist
0
3
Lesenswert?

Schüsse in St.Pölten

Anscheinend ist es hier schon zum „Menschenrecht“ geworden auf der Straße Waffen zu tragen und sie auch einzusetzen. Dem Vernehmen nach gehen schon Schulkinder-nicht nur aus bildungsfernen Elternhäusern- mit dem „Designermesser“ zur Schule, um sich entsprechend zu „wehren“.

tomtitan
0
6
Lesenswert?

Kleine Meinungsverschiedenheit im Milieu -

nur nicht einmischen...