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Nacht auf DonnerstagWiener Polizei in der Innenstadt im Großeinsatz gegen Corona-Partys

Beamte im Resselpark und am Donaukanal mit Flaschen beworfen - Schwerpunkt auch auf der Donauinsel

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Auch die Corona-Demos in Wien forderten schon Großeinsätze © APA/Neubauer
 

Die Wiener Polizei hat in der Nacht auf Donnerstag mit einem Schwerpunkt in der Wiener Innenstadt und am Donaukanal auf zahlreiche Beschwerden reagiert, wonach Feierwütige massiv gegen Corona-Maßnahmen verstoßen. Dabei ging die Auflösung mehrerer Versammlungen und Partys laut Polizeisprecher Marco Jammer alles andere als friktionsfrei ab. So wurden Beamte im Resselpark und am Donaukanal mit Flaschen beworfen. Ein Polizist wurde am Kopf getroffen und verletzt.

Die Polizeiaktion fand von 17.00 bis 4.30 Uhr statt und betraf neben dem Resselpark und dem Donaukanal den Maria-Theresien-Platz sowie den Morzinplatz. Beteiligt waren neben Bezirkskräften die Wasserpolizei, Ordnungsdiensteinheiten, die Bereitschaftseinheit und die WEGA. Im Resselpark konfiszierten die Einsatzkräfte um 1.00 Uhr nach mehrmaligen Lautsprecherdurchsagen wegen der Lärmerregung vier Musikanlagen und wurden dabei mit Glasflaschen beworfen.

Am Donaukanal gab es ebenfalls Würfe von einer Brücke mit Glasflaschen auf die Beamten. Ein Uniformierter wurde dabei am Kopf getroffen. Ebenfalls verletzt wurden zwei 19-Jährige, die gegen 0.30 Uhr von einer Gruppe Jugendlicher attackiert und bestohlen worden sein sollen.

Eine Festnahme und 32 Anzeigen

Laut Jammer gab es eine Festnahme wegen aggressiven Verhaltens, 32 Anzeigen wegen straf- und verwaltungsrechtlicher Übertretungen sowie 132 Identitätsfeststellungen. Die Polizei wurde auch vom Wiener Magistrat, Gruppe Sofortmaßnahmen, unterstützt. Die Beamten kontrollierten die Einhaltungen der Gastronomiesperrstunden, hatten aber nichts zu beanstanden. Fünf Menschen wurden nach illegalem Straßenverkauf von alkoholischen Getränken und diversen Partyartikeln angezeigt. Bei einer Tankstelle im Nahbereich des Donaukanals wurden mehrere Übertretungen nach der Covid-Verordnung festgestellt.

Bereits traditionell ist der Polizeischwerpunkt auf der Donauinsel, der am Mittwoch und in der Nacht auf Donnerstag abgehalten wurde. Neben Radfahrern wurde dabei in Zusammenarbeit mit der Magistratsabteilung 49 (MA 49) der Stadt Wien auf die Einhaltung der Covid-19-Verordnung und auf Suchtmittel sowie Alkohol am Steuer kontrolliert. Insgesamt gab es vier Festnahmen wegen Verstößen gegen das Suchtmittelgesetz, sieben Sicherstellungen von Suchtmitteln, 168 verkehrspolizeiliche Anzeigen und 843 Organmandate aufgrund von verwaltungsrechtlichen Übertretungen - das betraf laut Jammer nicht nur Radfahrer -, neun Anzeigen wegen Lenkens eines Fahrzeuges im durch Alkohol oder Drogen beeinträchtigten Zustand, vier Führerscheinabnahmen sowie zwei Anzeigen wegen Lenken eines Fahrzeuges ohne Lenkberechtigung.

Kommentare (1)
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dieRealität2020
4
3
Lesenswert?

Es wird immer von den Coronavirus Maßnahmen gesprochen.


Ich bin getestet, Ich bin genesen, Ich bin geimpft oder keines von allen 3 kacke auf meine Mitbürger und kacke auf die durch die vom Virus verursachten Kranken und kacke auf die Toten und die noch in den Intensivstationen liegen und noch sterben können.
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Am Donaukanal gab es ebenfalls Würfe von einer Brücke mit Glasflaschen auf die Beamten. Ein Uniformierter wurde dabei am Kopf getroffen. Ich frage mich wann gegen derartige Gewalttäter so vorgegangen wird wie er u.a. die NGOS und Befürworter es schreibe. Wo sind hier dann die Verhältnismäßigkeiten?
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Vielleicht testen dann die Koalitionen und Bundesregierungen egal wer an der Macht ist, ob die Oppositionen für eine Änderungen im Verfassungsrang bereit sind. Vor den Wahlen wäre das eine gegebene Bereitschaft zum Thema Gewalt gegen Mitbürger und die Polizei.