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KlimawandelAutolobby will bei Kanzler Kurz für Verbrenner kämpfen

18 namhafte Proponenten bei Kurz: Problem sei nicht der Motor, sondern der fossile Sprit.

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THEMENBILD: VERKEHR / UMWELT - AUSPUFF
© (c) APA/GEORG HOCHMUTH
 

Vertreter aus Wirtschaft, Kammern und anderen Interessensorganisationen wollen sich am Dienstag bei Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) gegen ein generelles Verbot von Verbrennungsmotoren stark machen. Hintergrund ist, dass beim bevorstehenden EU-Verkehrsministerrat am Donnerstag auf Initiative von neun Ländern, darunter Österreich, ein künftiges Zulassungsverbot für Pkw mit Verbrennern auf der Agenda stehen soll, wie der ÖAMTC am Montag in einer Aussendung erklärte.

18 namhafte Proponenten würden am Dienstag vom Bundeskanzler "Klarheit einfordern, wofür Österreich steht: Für ein Erreichen der Klimaziele, den Erhalt von Beschäftigung und Mobilität durch Technologie-Offenheit - oder für ein Gefährden der Klimaziele, hohe Steuern, Arbeitsplatzverluste und eine Beschränkung der Mobilität durch ein generelles Verbot von Verbrennungsmotoren", so Bernhard Wiesinger, der Leiter der ÖAMTC-Interessenvertretung.

Nachhaltig erzeugte Kraftstoffe

Der Verkehr werde seinen Beitrag zur Erreichung der Klimaziele leisten - und E-Mobilität werde dafür der zentrale Hebel sein. Von den jetzigen 5 Mio. Pkw ließen sich aber nicht 2,75 Mio. bis 2030 durch E-Autos ersetzen, so Wiesinger. Man sollte auch auf nachhaltig erzeugte Kraftstoffe setzen, sogenannte E-Fuels. Technologie-Verbote sollte man keine aussprechen. Die EU-Verkehrsminister sollten das Pferd nicht verkehrt aufzäumen: Problem sei nicht der Motor, sondern der fossile Sprit.

 

Kommentare (9)
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Andreas144
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Ich hoffe

Die machen gewaltig Druck auf die Türkisen..
Mit Rückenwind der der Wirtschaftskammer.
Meiner Meinung sollten wir sofort aus diesen unsinnigen Pariser Klimaabkommen aussteigen am besten gestern.
Trump hat das einzig richtige getan. Biden einen riesen großen Fehler.

melahide
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Alles

was man über Klimaschutz und Änderung des Lebensstils hört, wird als Luftblase enden. Und da wird auch mit viel Falschimformation gearbeitet. Es spricht niemand von einem „Verbot“ der Verbrenner. Man spricht vom Verbot von Neuzulassungen. Und ohne ein „Ende“ wird kaum in neue Technologien investiert werden. Wie schnell es gehen kann sehen wir ja!

Es stehen mehrere Technologien in den Startlöchern. Viele davon werden über Verschwörunhsmythen schlecht gemacht. Die IV tun das Ihrige um neue Technologien zu verhindern - klar. Die wollen weiterhin ein Geschäft machen.

Nur werden wir uns alle ändern müssen. Gegen den Klimawandel gibt es keine Impfung

Carlo62
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„Man spricht nicht vom Verbot für Verbrenner,

man spricht vom Verbot für Neuzulassungen“.
Einen größeren Blödsinn hast Du zwar schon gepostet, wenn es um das Thema Autos gegangen ist, aber diese Aussage gehört jedenfalls unter die Top 3. Falls Du einmal auf Kuba gewesen sein solltest, hättest Du schon sehen können, wie sich ein Verbot von Neuzulassungen auf Verbrenner auswirkt! Dort fahren Autos aus den 50er Jahren und verpesten die Umwelt.
Ich glaube auch, dass die heutigen Verbrenner ein Ablaufdatum haben, nur ist das heutige BEV nicht die Lösung, sondern verschlimmert das Problem. In Asien (Südkorea) fahren bereits serienmäßige Autos mit Brennstoffzelle.

melahide
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Carlo62

Also einen größeren Blödsinn hast du zwar schon gepostet, wenn es um das Thema Autos geht, aber diese Aussage ist wirklich unbegreiflich. In Europa werden keine Autos aus den 50ern fahren (Euro-Klassifizierung). Autos mit Brennstoffzellen sind auch E-Autos ... der Antrieb ist anders.

Die Aussage des ÖAMTC (wenn Du den Artikel gelesen hast) suggeriert, dass "bis 2030 2,5 Millionen Autos ersetzt werden, wenn dieses "Verbot" kommt".... es geht darum, dass AB einem gewissen Zeitpunkt, keine Verbrenner mit fossiler Energie mehr zugelassen werden sollen und man bei einer Neuanschaffung eine Technologie wählt, die eben keine fossilen Kraftstoffe benötigt.

Warum Menschen wie Du Technologie ablehnen und das Leben scheinbar nur Sinn macht, wenn beim Auto hinten raus Gift entlassen wird, versteht wirklich niemand

dude
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Dies ist einer der Nachteile der Demokratie,

.... dass unangenehme Dinge nicht ausgesprochen und schon gar nicht umgesetzt werden dürfen! Sonst wird man abgewählt! Punkt.
Keiner der Verantwortlichen traut sich zu sagen, dass wir in Zukunft "bescheidener" werden leben müssen. Insbesondere was unsere motorisierte Individual-Mobilität angeht. Denn wer glaubt, dass wir unser jetziges Mobilitätsverhalten 1:1 auf E.Mobilität umstellen und somit die Welt retten können, ist ein Träumer! Das heißt aber in keinster Weise, dass wir mit den Verbrennern so weitermachen dürfen wie bisher.
Das Mobilitätsverhalten neu, zurückhaltender, kreativ und innovativ denken wäre das Gebot der Stunde!

argus13
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Gewessler

will alle bösen Autos außer E-Autos verbieten. Leider weiß sie nicht, wie umweltschädlich Akkus gebaut und entsorgt werden. E_Autos brauchen viel Strom, der im Winter z.T. von AKWs kommt!. Natürlich sollte man über alternative Treibstoffe reden und einsetzen. Was sie offensichtlich ebenso nicht weiß, dass laut UNI Studie der Abrieb den Pneus eine stärkere Umweltverschmutzung durch Partikel hervorgerufen werden. Natürlich gilt das nicht für E-Autos, oder????

melahide
11
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Sie

Verbreiten hier sehr viele Mythen, warum auch immer. Bitte setzen sie sich mit dem Thema einmal objektiv auseinander!

scionescio
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@meli: derselbsternannte absolute Laie spricht von Mythen …

… der Wissende kann @Argus nur bestätigen… finde den Fehler;-)

melahide
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Das

können Sie gerne meinen. Der Trump dachte auch dass er mit allem recht hat und hat andere als "unwissend" beschimpft. Ihr großes Vorbild also :)