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Neuer Provinzial gewähltFranziskaner-Orden in Österreich und Südtirol unter neuer Leitung

Pater Fritz Wenigwieser folgt als Provinzial für Österreich und Südtirol auf Pater Oliver Ruggenthaler.

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Pater Fritz Wenigwieser
Pater Fritz Wenigwieser © Emmanuel-Maria Fitz ofm
 

Die Franziskaner in Österreich und Südtirol stehen unter neuer Leitung. Pater Fritz Wenigwieser wurde beim Kapitel der Franziskanerprovinz Austria zum neuen Provinzial gewählt. Um während der Beratungen der Pandemie-Situation gerecht zu werden, tagten die 45 zusammengekommenen Brüder im Kirchenraum. Insgesamt gehören der Ordensprovinz 103 Brüder an, sie leben zum größten Teil in 19 Niederlassungen in ganz Österreich. Auch die Häuser in Südtirol gehören der Provinz an. 

Zur Person

Pater Fritz Wenigwieser wurde am 19. Juni 1966 in Gallneukirchen (Mühlviertel/OÖ)  geboren. Von 1981 bis 1986 besuchte er das Aufbaugymnasium Horn. Er trat 1986 in den Franziskanerorden ein und wurde 1994 zum Priester geweiht. Von 1994 bis 1998 war er Geistlicher Leiter für junge Erwachsene in San Masseo (Assisi). 1998 wurde ihm die Aufgabe übertragen, das Shalomkloster Pupping bei Eferding (OÖ) neu aufzubauen. Das Spezifikum des Klosters ist es, dass Brüder, Schwestern und Mitglieder der Laiengemeinschaft aus verschiedenen Herkunftsländern und Kulturen zusammenleben.

Wenigwieser löst Pater Oliver Ruggenthaler ab, dessen Amtszeit nach zehn Jahren ordensrechtlich ein Ende gefunden hatte. "Franziskaner sein bedeute, an den Bruchstellen präsent zu sein", sagte der neugewählte Provinzial beim Dankgottesdienst vor den Brüdern. Er wolle Mut machen, so Wenigwieser in seiner Predigt: "Wer einmal die Erfahrung von Hoffnung gehabt hat, der kämpft sein ganzes Leben lang darum, immer wieder Hoffnung haben zu können". Auch angesichts von Zukunftsängsten im Ordensleben oder Ärger in der Kirche sollte sich nicht Verzweiflung breit machen: "Wir wollen für die Hoffnung leben."

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