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Heer und Polizei ermittelnEinreise gegen Geld? Verdacht gegen Soldaten an der Grenze

Mindestens drei Milizsoldaten, die im Burgenland im Einsatz standen, sollen in den Fall verwickelt sein. Sie sollen Fahrzeuglenkern ohne gültige Papiere die Einreise gewährt haben.

Assistenzsoldat
Soldat im Assistenzeinsatz am Grenzübergang (Archivbild) © Daniela Brescakovic
 

Im Burgenland wird gegen Soldaten im Covid-19-Assistenzeinsatz ermittelt. Sie sollen bei der Einreisekontrolle ein Auge zugedrückt haben und Personen ohne gültige Papiere die Einreise aus Ungarn gewährt haben ‒ und das gegen Bezahlung. Das teilte das Verteidigungsministerium am Mittwochabend mit.

Der Verdacht richtete sich zunächst gegen drei Milizsoldaten, die zumindest an zwei Grenzübergängen im Nordburgenland eingesetzt waren. Seit Mittag laufen heeresinterne Untersuchungen, so das Ministerium. Auf die Spur gekommen war man den Verdächtigen durch eigene Ermittlungen der Militärpolizei. Jetzt erhebt auch das Landeskriminalamt Burgenland.

Mittlerweile werde die gesamte Assistenzkompanie einer Befragung unterzogen, sagte Ressortsprecher Oberst Michael Bauer der Kleinen Zeitung. Die Soldaten sollen im Zuge des Assistenzeinsatzes zur Unterstützung der Gesundheitsbehörden Personen die Einreise nach Österreich gewährt haben, obwohl diese über keine gültigen Dokumente verfügten. Im Gegenzug sollen sie Geld von den Fahrern erhalten haben. Es gehe dabei um die Covid-19-Einreisebestimmungen, konkretisierte Bauer.

Der Fall könnte noch größere Kreise ziehen. Derzeit dauern die Befragungen der Soldaten der Kompanie durch die Militärpolizei noch an. Es seien auch "alle notwendigen internen Maßnahmen eingeleitet" worden. In der betroffenen Assistenzkompanie dürften Soldaten aus mehreren östlichen Bundesländern eingesetzt sein.

Kommentare (10)
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Beson
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Jetzt

ist mir auch klar, wie die Rumänen (leben in Österreich) immer heimfahren ohne Quarantäne bei der Rückkehr. Hat mich schon gewundert und keiner von denen wollte dazu etwas sagen...:-). Österreich ist halt wirklich schon ein bisschen Balkan hinter dem Gartenzaun..

Bobby_01
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Also

Wenn das stimmt kann es wohl nur eine fristlose Entlassung geben und eine ordentliche Strafe die sich gewaschen hat.

dieRealität2020
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Milizsoldaten unter Verdacht?

.
Diese Soldaten beziehen ein Nettoentgelt von monatlich 3.000 Euro, hoffe das es nur beim Verdacht bleibt.

seierberger
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3000 netto

Stehen dort Generäle?

Alfa166
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Nein Milizsoldaten, meist in Chargen-bzw. niedrigen Unteroffiziers Rängen.

Und 3000netto ist da ziemlich üblich, da eben Miliz- und keine Berufssoldaten.

madermax
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Wahrscheinlich…

Geht’s um einen blauen 20er der versehentlich bei der Durchsicht der Reisepässe mitgewandert ist. Peanuts, wenn man die Millionen betrachtet, die an Parteispenden in Österreich so über den Tisch wandern…

lombok
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Eingesperrt müssen sie werden!

Mich zipft so ein Pack so an. Sorry für meine wütenden Worte. Aber: Unsereins huckt seit 15 Monaten zu Hause, verliert an die Pandemie sein Unternehmen und hat Existenzängste.

Und dann stehen kriminelle Soldaten an der Grenze und gefährden unsere Gesundheit.

Mahhh, bin ich wütend!

ChihuahuaWelpe56
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Aja: Geld gegen Aufsichtsposten

Wie weit sind wir denn hier? Wird schon fleißig gegen BK Kurz und FM Blümel ermittelt?

Pelikan22
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Sowieso!

Irgendwas wird wohl hängen bleiben. Bitte monatelang ermitteln und dann einstellen!

walter1955
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jetzt

für die Einreise nach Österreich zahlen
früher war es ganz das Gegenteil
kaum warst du über der Grenze haben die Ungarn schon kassiert
und hinter dem Auto ohne Bestätigung