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Lauter DarmwindVor Polizei gefurzt: Strafe von 500 auf 100 Euro herabgesetzt

"Anfurzen lassen sich die Kollegen dann doch eher ungern." Wiener fasste 500 Euro Strafe aus, Verwaltungsgericht setzte Strafe nun auf 100 Euro herab.

WIEN: CORONAVIRUS - POLIZEIKONTROLLEN AUF DEM DONAUKANAL
Bei einer Amtshandlung der Wiener Polizei kam es zu einer "Anstandsverletzung" © APA/HERBERT P. OCZERET
 

Ein Wiener sollte für einen "lauten Darmwind" vor einem Polizisten 500 Euro Strafe zahlen. Der besagte Vorfall in der Nacht des 5. Juni 2020 in Wien-Josefstadt sorgte bundesweit und in sozialen Medien für Schlagzeilen.

Nicht zuletzt wegen der Begründung dieser Anstandsverletzung und Lärmerregung: Der Wiener haben "haben den öffentlichen Anstand verletzt, indem Sie vor Polizeibeamten laut einen Darmwind haben entweichen lassen". Absichtlich und provokant, wie die Polizei später ergänzte.

Gegen die Strafe wurde aber Beschwerde eingelegt. Der Furz sei "kommunikativen Inhalts" und keine Meinungsäußerung, so der Tenor. Dem folgte das Verwaltungsgericht aber nicht.

Das Gericht, so ORF Wien entschied: Der Darmwind vor Beamten würde  geeignet erscheinen, die staatliche Ordnung zu untergraben. Sehr wohl wurde die Strafe von 500 auf 100 Euro herabgesenkt.

Kommentare (1)
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lilith73
2
2
Lesenswert?

laut furzen

Gibt es ein Gesetz, dass laut furzen verbietet.