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Unbelehrbare RaserWer schnell fährt, geht auch schnell zu Fuß

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Überhöhte Geschwindigkeit ist seit Jahren die Hauptunfallursache. Doch die Autoraser gaben in den letzten Monaten noch extra Gas: Jugendliche lieferten sich bei Straßenrennen lebensgefährliche Duelle, gefährdeten dabei unschuldige Menschen. Die Tuning-Szene veranstaltete Treffen an Tankstellen und erhielt im Lockdown verstärkt Zulauf. Es war höchste Zeit, dass gegen die Auswüchse der autoliebenden Gesellschaft strikter vorgegangen wird. Immerhin geht es um Menschenleben, die dem Geschwindigkeitswahn Jahr für Jahr zum Opfer fallen.

Kommentare (9)
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Ifrogmi
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mir fällt in letzter zeit auf, dass ...

... nicht nur in der KZ auf teufel komm raus gegendert und gesternderlt wird, wenn es um (vermeintlich) einflussreiche positionen und positiv besetzte begriffe geht. dreht sich die sache um was negatives, hier z.b. rasen, dann ist die männliche form grad gut genug, als ob frauen lauter heilige wären.
man denke nur an die miss austria, die einen jungen mann durch raserei zum krüppel gemacht hat. das internet ist davon gut gesäubert und es wird nur angeführt, dass sie wegen eines verkehrsunfalles ihre karriere beenden musste.
also wenn schon, dann bitte auch hier "unbelehrbare raser*innen".

KleineZeitung
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geschlechtsneutrale Sprache

Lieber "Ifrogmi",
auch wenn wir mitunter nur die männliche Form schreiben, meinen wir natürlich stets beide Geschlechter. Dass Sie das Gefühl haben, nur bei negativen Berichten die männliche Form bei uns zu lesen finden wir schade, jedoch können wir dies zurückweisen.
Liebe Grüße, Maxi!

Ifrogmi
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danke!

ich werde eine stricherlliste führen um mir das gegenteil zu beweisen ;) leicht möglich, dass die KZ da bei mir pauschal in etwas mit hineingerutscht ist, was andere, nicht österreichische, blätter veranstalten. ich lese halt viele zeitungen kreuz und quer und niemals eine auf einmal.

wollanig
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Das könnt ihr ruhig zurück weisen

aber es bleibt Tatsache. Negativ Behaftetes wird fast nie gegendert.

stprei
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Bank

Es wird sich zeigen, wie effektiv das alles ist, wenn es sich um Leasing-Autos handelt, mit denen in der Stadt gebolzt wird.

Mein Graz
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@stprei

Leasingfirmen, Autoverleiher oder auch Firmen, die KFZ für ihre Mitarbeiter haben werden sich die Kosten sicherlich beim Verursacher zurück holen (können).

stprei
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Nix

Ja, aber wo nix is, kann man nix holen. Da geht ja der Großteil für das Auto auf, weils wichtig ist, Status erzeugt und Männlichkeit symbolisiert.

Mein Graz
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@stprei

Naja, auch wenn der Großteil fürs Auto drauf geht: wenn das Auto weg ist hat er auch keine laufenden Kosten mehr dafür.

Leasingauto: Leasingraten weiter zahlen lassen, das Geld dafür muss er ja haben.
Leihauto: höhere Kaution und diese einbehalten.
Bei einem MA ist der Lohn vorhanden.

Ich seh da eher kein Problem. So lange sich wer ein Auto, die Versicherung und den Treibstoff leisten kann ist m.E. (fast) immer was zu holen.

pescador
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Signalwirkung hat so ein drohender "Fahrzeugentzug" mit Sicherheit.

Wirkung hat diese Maßnahme absolut. Es kommt aber auch darauf an, was nach der Beschlagnahme mit dem Fahrzeug passiert. Die Wirkung verpufft, wenn das Fahrzeug mit wenig Geld wieder ausgelöst werden kann. Am wirkungsvollsten wäre es, würde man das Auto versteigern.