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CoronavirusErstmals fünf Fälle britischer Mutation in Oberösterreich bestätigt

Weitere 36 Verdachtsfälle in mehreren Bezirken werden derzeit noch untersucht.

© APA/EXPA/JOHANN GRODER
 

In Oberösterreich sind am Donnerstag die ersten fünf Fälle der britischen Virusmutation von der AGES offiziell bestätigt worden. Es handelt sich bei allen um Infektionen im Bezirk Gmunden. Zudem gibt es weitere 36 Verdachtsfälle, verteilt auf mehrere Bezirke - macht in Summe 41 mögliche Vorkommen im Bundesland.

Neben den fünf bestätigten Fällen im Bezirk Gmunden gibt es elf Verdachtsfälle im Bezirk Vöcklabruck, je sieben in Linz-Land und Wels-Land, sechs in Ried, zwei in Braunau, je einen in Linz-Stadt, Perg und Freistadt. Einen Zusammenhang zwischen den Infektionen über Bezirksgrenzen hinweg sieht man beim Land nicht. Es handle sich um viele Einzelfälle, Cluster wurden vorerst noch nicht ausgemacht. Man gehe aber davon aus, dass die Mutation in allen Bezirken angekommen sein könnte, auch wenn sie noch nicht im Vordergrund stehe, sagte der Covid-19-Spezialist des Kepler-Uniklinikums, Bernd Lamprecht.

Bei den Impfungen stand Oberösterreich am Donnerstag bei 39.930 durchgeführten Immunisierungen. Davon wurden gut 21.500 in Alters- und Pflegeheimen, gut 6.500 in Krankenhäusern, rund 10.500 an Über-80-Jährige außerhalb von Heimen und 1.025 an niedergelassene Ärzte verabreicht. Bis Ende der Woche sollen in Summe 43.500 Personen - darunter alle impfwilligen Bewohner und Mitarbeiter von Altersheimen sowie 14.400 Über-80-Jährige außerhalb von Heimen - ihre erste Teilimpfung erhalten haben. Kommen allerdings keine weiteren Lieferungen nach, ist zu befürchten, dass im Februar nur zweite Teilimpfungen am Programm stehen könnten.

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