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Die meisten in Niederösterreich1429 Neuinfektionen und 60 Tote zu Weihnachten in Österreich

Derzeit befinden sich 2.455 Personen aufgrund des Corona-Virus in krankenhäuslicher Behandlung und davon 431 der Erkrankten auf Intensivstationen.

© APA/HANS PUNZ
 

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen ist in Österreich weiter zurückgegangen. Innerhalb der vergangenen 24 Stunden haben sich laut Gesundheits- und Innenministerium 1.429 Menschen mit SARS-CoV-2 angesteckt. Damit lag die Zahl sogar unter dem Sieben-Tages-Durchschnitt von 1.896, was angesichts der Feiertage nicht überraschend ist. Bei 17.384 eingemeldeten Tests innerhalb eines Tages waren 8,2 Prozent positiv. Am Stefanitag hat in Österreich der dritte Lockdown begonnen.

Ab 26. Dezember bis inklusive 17. Jänner sind Privat-Treffen nur noch eingeschränkt erlaubt. Mehrere Personen aus einem Haushalt dürfen bloß eine Person aus einem anderen treffen. Ausgangsbeschränkungen gelten wieder rund um die Uhr. Man darf nur aus bestimmten Gründen das Haus verlassen, etwa um zur Arbeit zu kommen, anderen zu helfen, einzukaufen, spazieren zu gehen, Tiere auszuführen oder Outdoor-Sport zu betreiben. Erneut wird der Handel sowie körpernahe Dienstleistungen wie etwa Friseure geschlossen. Nach dem 17. Jänner gibt es Lockerungen nur für jene, die sich davor auf das Corona-Virus getestet haben.

Der Lockdown soll vor allem den im Herbst rasanten Anstieg weiter mindern. Am 13. November wurde noch ein Höchstwert von 9.586 Neuinfektionen registriert. Daraufhin haben auch die Zahlen der Hospitalisierten und der Verstorbenen stark zugenommen.

Innerhalb der vergangenen 24 Stunden sind 60 Menschen in Österreich an oder mit dem Coronavirus verstorben. Insgesamt überlebten 5.843 Menschen die Folgen einer Infektion nicht. Der Sieben-Tages-Durchschnitt liegt noch bei 90,6 Toten.

Derzeit befinden sich 2.455 mit einer Corona-Infektion im Spital, das ist ein Patient mehr als noch am Christtag. Auf den Intensivstationen des Landes lagen am Stefanitag 431 Patienten mit Covid-19, das sind um 22 mehr als noch tags zuvor. Am 25. November wurde der Höchstwert an Intensivpatienten gemessen, da mussten 709 intensivmedizinisch behandelt werden.

Seit Ausbruch der Pandemie haben sich 350.484 Menschen in Österreich mit SARS-CoV-2 angesteckt. 320.753 haben sich von einer Infektion wieder erholt. Derzeit laborieren 23.888 an einer Infektion (Stand: Stefanitag 9.30 Uhr), das sind 1.230 weniger als noch am Christtag. Die Sieben-Tage-Inzidenz - Zahl der Neuinfektionen in sieben Tagen pro 100.000 Einwohner - ging weiter zurück von 158,9 auf 149,1.

Die meisten Neuinfektionen wurden in den vergangenen 24 Stunden in Niederösterreich mit 334 gemessen, gefolgt von Wien mit 301, Oberösterreich mit 233, Salzburg mit 178, Steiermark mit 116, Tirol mit 91, Vorarlberg mit 65, Kärnten mit 59 und Burgenland mit 52 Neuansteckungen.

Kommentare (1)
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gb355
3
1
Lesenswert?

na ja..

da man ja weiß, wie die Todesopferzahlen zustande kommen, stellt sich die
Frage, wieviele Menschen davon auch psychisch stark gelitten haben,
bzw. ob nicht auch "Einsamkeit" beigetragen hat!!