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Sinkende MitgliederzahlenEvangelische Kirche denkt über neue Form nach

Weniger Verwaltung und eine stärkere Konzentration auf die Gemeinden: Mit diesem Vorschlag hat der steirische Kurator Michael Axmann die Debatte über eine neue Kirchenstruktur eröffnet.

Die evangelische Kirche A. B. zählt in Österreich rund 280.000 Mitglieder
Die evangelische Kirche A. B. zählt in Österreich rund 280.000 Mitglieder © Markus Traussnig
 

Die Zahlen sprechen eine klare Sprache: Hatte die evangelisch-lutherische Kirche in Österreich 1970 noch gut 400.000 Mitglieder, sind es heute nur noch 280.000. Tendenz weiter sinkend. Die Gründe dafür sind vorrangig in der Säkularisierung zu suchen, also der loser werdenden Bindung zu einer Kirche im Allgemeinen, und in der Demografie: mehr Todesfälle, weniger Taufen. Die Folgen: sinkende Beitragszahlungen und damit weniger Ressourcen.

Kommentare (2)
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tenke
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Kirche

Vor allem bei der katholischen ist es in Bezug auf Reformen schon fünf nach zwölf.
Präsent ist die Kirche hauptsächlich dann, wenn die Kirchenbeitragsvorschreibung ins Haus flattert. Kein Wunder, wenn dann immer mehr den Hut drauf werden! Leider auch solche, die schon aus familiären Gründen eigentlich nie austreten wollten.

47er
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Vorallen, weil die Vorschreibungen jährlich die doppelten Prozente zur Lohnerhöhung ausmachen.

Gleich, wie die selbstverständlich prozentuell jährlich höheren Komunalvorschreibungen der Gemeinden im Verhältnis zu Lohnabschlüssen.