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Um 1,5 ProzentDie neue Vignette ist apfelgrün - und teurer

Die neue Vignette ist ab November erhältlich, Details wurden aber schon jetzt bekannt.

© (c) ASFINAG (ASFINAG)
 

Gemäß den gesetzlichen Vorgaben werden die Vignettentarife jährlich an den harmonisierten Verbraucherpreisindex (HVPI) angepasst und für 2021 um 1,5 Prozent angehoben, berichtete am Donnerstag die AsfinagSomit wird die Pkw-Jahresvignette im kommenden Jahr 92,50 Euro und jene für Motorräder 36,70 Euro kosten. Die neue Vignette wird wie immer rechtzeitig in den letzten Novembertagen bei rund 6.000 ASFINAG-Vignettenvertriebspartnern im In- und Ausland erhältlich sein und ist ab 1. Dezember 2020 gültig. Das neue Klebe-Vignettenjahr 2021 wird übrigens apfelgrün.

Neue Tarife 2021 für Pkw (bzw. alle zweispurigen Kfz bis 3,5t):

10-Tages-Vignette:   EUR 9,50
2-Monats-Vignette:   EUR 27,80
Jahresvignette:         EUR 92,50
Neue Tarife 2021 für Motorräder (einspurige Kfz):
10-Tages-Vignette:   EUR 5,50
2-Monats-Vignette:   EUR 13,90
Jahresvignette:         EUR 36,70
 

Kontaktloses Bezahlen möglich

In Zeiten von Corona ist kontaktloses Bezahlen nicht nur im Supermarkt eine sichere Alternative. Die Asfinag bietet im Webshop unter shop.asfinag.at und über die Asfinag-App zahlreiche Produkte an, die eine optimale Vorbereitung auf Reisen mit dem Auto darstellen. Die Digitale Vignette gibt es in drei Modellen: Zehn-Tages, Zwei-Monats- oder Jahresvignette. Diese kann online gekauft werden, mit der Registrierung des Kennzeichens fällt das Kleben und Abkratzen weg. 

Die Asfinag ist ein zu 100 Prozent nutzerfinanziertes Unternehmen. Wie alle Mauteinnahmen werden auch die Einnahmen aus dem Vignettenverkauf wieder in Betrieb, Bau, Erhaltung und Verkehrssicherheit im 2.233 Kilometer umfassenden österreichischen Autobahnen- und Schnellstraßennetz investiert. Die Jahresvignette gilt wie gewohnt 14 Monate - vom 1. Dezember des Vorjahres bis zum 31. Jänner des Folgejahres.

 

Kommentare (7)

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lucie24
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Vignette

Gehört (wie die GIS) ersatzlos abgeschafft.

kropfrob
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GIS abschaffen ...

... führt zu einem staatsfinanzierten Rundfunk und damit zu noch mehr Abhängigkeit desselben vom Staat bzw. der aktuellen Regierung.

100Hallo
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Wahrheit

Die Lohnerhöhung ist ja mit 1,45% großzügig ausgefallen. Da kann man schon die Energieabgabe(von € 70 auf € 120) und die Vignette um 1,5 % anheben.

lombok
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Sehr unklug!

Mehr zu verlangen, in einer Zeit, wo die Leut eh keinen Job und kein Geld haben, andererseits durch IGL ohnehin nur mehr 80-100 km/h gefahren werden darf, finde ich einfach nur hirnlos. Sorry!

Super123
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Hirnlos

Ja die in der Regierung haben andere Sorgen, sogleich eins das selbe ist , sie müssen Geld reinbringen den die Milliarden von der Eu kommen nicht wir müssen aber im nächsten Jahr mehr an sie Zahlen der Ausverkauf Österreichs hat schon begonnen dank Parlament.

Alfa166
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Nicht die Regierung bestimmt den Preis, sondern die ASFINAG

(Autobahn und Schnellstraße FINanzierungs AG)....

kropfrob
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Unsinn.

laut Bundesstraßen-Mautgesetz §12 Abs. 1 legen Verkehrs- und Finanzminister den prinzipiellen Vignettenpreis fest. Und laut dem gleichen Paragraph, Abs. 3 sind die beiden Minister *verpflichtet* (und das hat der Gesetzgeber = Nationalrat so festgelegt), die Indexanpassung jedes Jahr durchzuführen.