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Zu viel Risiko, zu wenig PraxisHeuer bereits 48 Biker auf Österreichs Straßen tödlich verunglückt

Kritische Situationen vorhersehen und Notmanöver trainieren kann gefährliche Unfälle vermeiden, betont der ÖAMTC.

© (c) Marc Xavier - Fotolia
 

Im Zeitraum von Jänner bis August diesen Jahres sind bereits 48 Motorradfahrer auf Österreichs Straßen tödlich verunglückt. Dabei könnten viele Unfälle durch Gefahrenbewusstsein und eine defensive Fahrweise vermieden oder zumindest die Unfallschwere deutlich gemildert werden, betonte der ÖAMTC am Freitag.

"Viele Biker sind beim Auftreten einer kritischen Situation überfordert oder schätzen die Geschwindigkeit, das eigene Können oder die äußeren Bedingungen nicht realistisch ein", warnte Georg Scheiblauer, Motorrad-Chefinstruktor der ÖAMTC Fahrtechnik. Besonders gefährlich sei die Kombination aus unerfahrenem Lenker und riskanter Fahrweise oder Übermut. "Für eine sichere Motorradfahrt ist es enorm wichtig, Gefahren früh zu erkennen, zu wissen, wie ich sie vermeiden kann und die erlernten Fahrtechnik im Notfall anzuwenden."

Unvorhersehbare Mängel im Straßenzustand, wie Verschmutzungen durch Kies, Laub, Schmiermittel u. ä., können zu unvermeidbaren und vor allem unkontrollierbaren Stürzen führen. Wer im Herbst mit dem Motorrad unterwegs ist, sollte sich auf die typischen Gefahren einstellen, betonte Scheiblauer. Richtiges Kurvenfahren, Notbremsungen und Ausweichmanöver müssten regelmäßig trainiert werden.

 

Kommentare (7)

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Horstreinhard
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Bei der Diskussion um den Klimawandel

müsste man Motorradfahren als sinnlose Verursachung von CO2-Ausstoß sofort verbieten.

HansWurst
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Offensichtlich fahren sie

eine SUV?

GanzObjektivGesehen
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Georg Scheiblauer hat wohl alles gesagt.

Mit regelmäßigem Training und der richtigen Denkweise kann man relativ sicher unterwegs sein. Leider aber nur relativ.

Es gibt viele objektive Gefahren im Straßenverkehr die du nicht kontrollieren kannst und jeden, egal wie gut er ist, in Sturzgefahr bringen. Aber der Mensch leidet seit jeher unter seiner Selbstüberschätzung....

isogs
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Zu schnell

Ein Großteil der Biker ist viel zu schnell unterwegs, es gibt kaum eine Geschwindigkeitsbeschränkung die eingehalten wird, leider.....

madmote
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Da gabs einen Typen, ...

ich glaub Charles Darwin hieß er ....
Die PVA wirds freuen

Mezgolits
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... bereits 48 Motorradfahrer auf Österreichs Straßen tödlich

verünglückt. - Vielen Dank - ich meine: Aber die KFZ-Höchstgeschwindig-
keitsbegrenzung auf 150 km/h - wird mehrheitlich ignoriert. Erfinder M.

stprei
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Trend

Die Rekordzahlen im Handel zeigen, dass viele wieder auf das Motorrad aufsteigen, denen die Praxis fehlt.

Vorausschauendes Fahren, ein kühler Kopf und defensive Fahrweise sind ein Muss. Leider passieren viele Unfälle bei unüberlegten und gefährlichen Manövern (erst letztens Überholen in der Kurve), durch Selbstüberschätzung und hohe Geschwindigkeit oder weil man übersehen wird.