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Wenn Mütter töten Therapeutin: "Die Stressfaktoren zuvor sind unendlich hoch"

Eine Frau soll in Salzburg ihre Tochter getötet haben. In Wien hat eine Mutter ihren Sohn monatelang in den Keller gesperrt. In Deutschland schockierte die Tötung von fünf Kindern. Traumatherapeutin Sonja Übel über mögliche Motive der unfassbaren Taten.

Taten werfen Frage nach dem Warum auf
Taten werfen Frage nach dem Warum auf © AP
 

Wie kann es dazu kommen, dass Mütter ihre Kinder töten?

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Wambacher
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Bitte differenziern!

Sehr geehrte Frau Übel,
bitte liefern Sie eine Statistik, die aufzeigt, wie viele Eltern ihre Kinder tatsächlich aufgrund einer psychischen Erkrankung töten. Und um welche psychischen Erkrankungen es sich dann vor allem handelt. Ich meine Überforderung bei der Erziehung aus unterschiedlichsten Gründen (z.B. die monatelangen Einschränkungen in der Coronakrise) ist nicht unbedingt gleich psychische Erkrankung!
Psychische Erkrankungen sind ein weites Feld. Wenn Sie diese Begrifflichkeit derart undifferenziert ins Spiel bringen (und noch dazu in Zusammenhang mit Josef F.!), erweisen sie unserer Entstigmatisierungsarbeit einen Bärendienst.
Vielmehr sollte man sich fragen, was in der Jugendwohlfahrt falsch läuft, dass sich überforderte Eltern sich nicht dorthin wenden, wenn sie Hilfe brauchen. Seit langen vertrete ich die Meinung, dass die zuständigen SozialarbeiterInnen für Familien keine Vertrauenspersonen sein können, wenn sie im Extremfall eine Kindsabnahme in die Wege leiten dürfen. Dafür bräuchte es eigene Einrichtungen, nicht die Sozialarbeit, die im ureigensten Sinn unterstützen soll! Nur dann werden überforderte Eltern sich an diese Fachleute wenden.
Michaela Wambacher
Verein Achterbahn
Plattform für Menschen mit psychischer Beeinträchtigung
www.achterbahn.st

Wambacher
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Bitte Zahlen in Zusammenhang mit psychischen Erkrankungen

Sehr geehrte Frau Übel,
bitte liefern Sie eine Statistik, die aufzeigt, wie viele Eltern ihre Kinder tatsächlich aufgrund einer psychischen Erkrankung töten. Und um welche psychischen Erkrankungen es sich dann vor allem handelt. Ich meine Überforderung bei der Erziehung aus unterschiedlichsten Gründen (z.B. die monatelangen Einschränkungen in der Coronakrise) ist nicht unbedingt gleich psychische Erkrankung!
Psychische Erkrankungen sind ein weites Feld. Wenn Sie diese Begrifflichkeit derart undifferenziert ins Spiel bringen (und noch dazu in Zusammenhang mit Josef F.!), erweisen sie unserer Entstigmatisierungsarbeit einen Bärendienst.
Vielmehr sollte man sich fragen, was in der Jugendwohlfahrt falsch läuft, dass sich überforderte Eltern sich nicht dorthin wenden, wenn sie Hilfe brauchen. Seit langen vertrete ich die Meinung, dass die zuständigen SozialarbeiterInnen für Familien keine Vertrauenspersonen sein können, wenn sie im Extremfall eine Kindsabnahme in die Wege leiten dürfen. Dafür bräuchte es eigene Einrichtungen, nicht die Sozialarbeit, die im ureigensten Sinn unterstützen soll! Nur dann werden überforderte Eltern sich an diese Fachleute wenden.
DI.in arch. Michaela Wambacher
Verein Achterbahn
Plattform für Menschen mit psychischer Beeinträchtigung
www.achterbahn.st