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SteiermarkNach Lockdown kündigt sich ein Baby-Boom an

Steirische Frauenärzte stellen jetzt vermehrt Schwangerschaften fest. Wie viele „Lockdown-Babys“ es tatsächlich gibt, wird sich 2021 zeigen.

© Alexandr Vasilyev - stock.adobe.
 

Nach den Weihnachtsfeiertagen. Nach Stromausfällen, bei denen alles tagelang daheim sitzt. Oder nach ähnlichen Ereignissen kommt es nicht selten neun Monate später zu einem Baby-Boom. Mehr Zeit zuhause, das bedeutet mehr Zeit zu zweit und auch mehr Zeit für Nähe. Führt nun der zweimonatige „Corona-Lockdown“ im Frühjahr 2020 zu genau diesem erfreulichen Resultat?

Kommentare (15)

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gb355
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Na,ja

...wenn hier tw.sehr respektlos über die menschliche Fortpflanzung gesprochen wird,wäre zumindest erwähnenswert, wie wichtig die künftigen Steuerzahler für den Staat sind, der ja mit x Millionen €
versucht, den wirtschaftlichen Ruin, bedingt durch den "Lockdown"zu rechtfertigen!

zweigerl
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Irrational

Es gibt einen empirisch aufweisbaren Zusammenhang zwischen ökonomischer Lebenssituation und Fertilität - und der ist wahrlich dysfunktional: Eingeschränkte Möglichkeiten der Daseinsbestreitung, seien dies nun entwurzelte und auf Fremdalimentation angewiesene Migrantenfamilien oder allgemeine Notsituationen wie diese gräuliche Pandemie, steigern sie (!), ökonomisch stabile WohlstandslageIrrationaleres. Eine verordnete Familienplanung täte not.n in dauerhaften Friedenszeiten reduzieren die Zahl des biologischen Nachwuchses. Es gibt wohl kaum etwas Irrationaleres.

spainman
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Unsere Zukunft

Im 21. Jahrhundert darf man erwarten, dass man mit dem Wort "Verhütung" etwas anfangen kann. Daher werden die meisten Schwangerschaften gewollt sein. Freue mich sehr über diese Nachricht, denn mit Katzen, Hunden und Hamstern alleine werden wir unsere Zukunft nicht gestalten können.

pescador
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darf man sich erwarten....

Ich nehme an Sie sind noch sehr jung, weil Sie sich noch der Illusion "darf man sich erwarten" hingeben.

Ninaki
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statistik

Nachdem in Österreich alles statistisch erfasst wird, muss es doch wohl möglich sein, zahlenmäßig zu objektiv zu benennen, ob es derzeit mehr Schwangerschaften im Vergleich zum Vorjahr gibt. Dann bräuchte man nicht Artikel schreiben über "gefühlsmäßig" mehr Schwangere oder nicht. Das wäre objektiver Journalismus. Denn jede bestätigte Schwangerschaft wird zumindest an die ögk gemeldet, schon allein aufgrund der notwendigen Vorsorgeuntersuchungen.

Bluebiru
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@Ninaki

Die Zahlen für die Statistik bekommen sie erst in ein paar Monaten.

Mein Graz
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@ninaki

M.W. sind Schwangerschaften nicht meldepflichtig.
Wie soll man da eine aussagekräftige Statistik, die möglichst den Tatsachen entspricht, erstellen?

pescador
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erfreulichen Resultat?

Solche Schwangerschaften dürften ja wohl kaum geplante sein. Und dann jammern die allein erziehenden Mütter wie arm sie doch sind und die Allgemeinheit muss Mutter und Kind erhalten.

Mein Graz
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@pescador

Schon mal dran gedacht, dass viele Paare lange versuchen, Nachwuchs zu bekommen und der Lockdown die Möglichkeit bot, entspannt und ohne Stress was dafür zu tun?
Oft verhindert Stress, dass es zum ersehnten Nachwuchs kommt.

Noch eine Frage: wie viele (allein erziehende) Mütter und Kinder hast du schon erhalten müssen? Nicht dazu gerechnet natürlich der eigene Nachwuchs...

tupper10
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Wieso sind Schwangerschaften ein "erfreuliches" Resultat?

Noch dazu, wo wenig später von ungewollten Schwangerschaften die Rede ist? Schwangerschaften sind nicht immer und per se "erfreulich". Manchmal können sie die werdenden Eltern vor große Probleme stellen. Mag sein, dass die Autorin des Beitrags einen Kinderwunsch hegt, aber ihre persönliche Einstellung trifft nicht auf alle zu.
Im übrigen sagt man "zwischen Dezember UND März", nicht "zwischen Dezember BIS März".

Mein Graz
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@tupper10

Stimmt, nicht alle Schwangerschaften sind "erfreulich", wobei oft auch die Nachricht bei einer ungewollten Schwangerschaft nach der ersten Schrecksekunde freudig aufgenommen wird.

Man spricht ja auch - man verzeihe mir den Vergleich - von einem "erfreulichen" Resultat, wenn etwa die Matura im Allgemeinen positiv abgeschlossen wurde - auch da gibt es welche, die es nicht geschafft haben.

DannyHanny
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Also wirklich!

Auch wenn Sie es nicht glauben werden, die meisten werdenden Eltern freuen sich sehr auf ihr Baby! Und wenn man keines will gibt es genug Möglichkeiten dies zu verhindern oder man gibt es zur Adoption frei!
Wenn Ihre Eltern so gehandelt hätten, würden Sie
auch noch in Herrgott's Suppenschüssel herumschwimmen!

tupper10
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@Danny

Sie sagen es selbst: "die meisten". Aber eben nicht "alle". Und deshalb kann man Schwangerschaften nicht per se als "erfreulich" bezeichnen. Es gibt Frauen, die aufgrund ihrer persönlichen Lebenssituation tatsächlich verzweifeln, wenn sie erfahren, dass sie schwanger sind. Sonst gäbe es keine Schwangerschaftsabbrüche. Die von ihnen angeführten Adoptionen beweisen ja auch, dass diese Schwangerschaften keine "erfreulichen" waren. Also Ihre Ausführungen widerlegen nicht, sondern bestätigen nur, was ich sage. Nämlich dass nicht alle Schwangerschaften erfreulich sind.

Bluebiru
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@tupper

Niemand braucht verzweifeln, weil er ungewollt schwanger ist, weil keiner sein Kind - soferne er es überhaupt bekommt - selbst aufziehen muss.

Es gibt die Möglichkeit einer anonymen Geburt und es gibt genug Menschen, die sich nichts mehr wünschen würden, als so ein kleines ungewünschtes Würmchen zu adoptieren.

Sam125
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Tupper10,sie schrieben davon,dass bestimmt nicht alle Schwangerschaften

gewollt sind,doch hat man vielleicht mit dem "erfreulichen Schwangerschaften" wie sie im Bericht beschrieben wurden, nicht auch gemeint, dass durch die "erfreulichen Schwangerschaften in den eigentlich schlechten Coronazeiten", endlich wieder mehr Frauen Kinder bekommen,die wir ,wie wir ja alle wissen als unsere Zukunftshoffnugen dringend brauchen! Dann hätte Corona wenigstens in auf Bezug unsere Zukunft, etwas Gutes in dieser momentan ganz schlimmen und unsicheren Zeit hervorgebracht!