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UrlaubsverkehrKilometerlange Staus im Süden

Heute gibt es wieder starken Reiseverkehr. Am Grenzübergang Spielfeld auf der A9 dauerte die Abfertigung rund zwei Stunden. Dazu gibt es viele Ein- und Ausreisebestimmungen, die Urlauber kennen sollten.

© (c) Daniel Raunig
 

Harald Lasser vom ÖAMTC warnt: "Wer an einem Samstag verreist, muss wissen, worauf er sich einlässt." Das Verkehrsaufkommen wird auch an diesem Wochenende beträchtlich sein, sagt er, wenngleich diese Prognosen heuer schwieriger sind. Zu Urlaubsverkehr in Zeiten einer Pandemie gibt es keine Referenzwerte. Trotzdem muss man bei Grenzübergängen heute und auch morgen mit Staubildung rechen.

Am Karawankentunnel, in Spielfeld, aber auch am Loiblpass wird es mehrere Stunden Wartezeit geben. Österreicher können alle anderen, kleineren Grenzübergänge nutzen und so den Kolonnen aus dem Ausland ausweichen. Lasser empfiehlt zudem, auch im Urlaub Nachrichten zu konsumieren, um über etwaige coronabedingte Änderungen informiert zu sein.

Den längsten Stau verzeichnete der ÖAMTC am Samstagmorgen auf der Tauern Autobahn (A10): Ein defekter Lkw blockierte ab etwa 6.30 Uhr einen Fahrstreifen zwischen Hallein und Kuchl in Fahrtrichtung Süden. Innerhalb kürzester Zeit baute sich ein Stau auf, der bis zum Knoten Salzburg, rund 18 Kilometer, zurück reichte. Dadurch kam es auch zu massiven Verzögerungen auf der Salzachtal Straße. Rund eine Stunde dauerte die Fahrt von knapp 3,5 Kilometer zwischen Kaltenbach und der A10- Auffahrt bei Hallein. Gegen 8.30 Uhr war die Strecke wieder frei befahrbar, der Stau löste sich allmählich auf.

Mit weiter zunehmenden Stauzeiten müssen Autofahrer vor den Grenzübergängen nach Slowenien rechnen: Auf der Karawanken Autobahn (A11) musste der Verkehr wegen des rund 14 Kilometer langen Staus vor Niklas- und Karawankentunnel blockweise abgefertigt werden. Die Wartezeit betrug hier rund zwei Stunden.

Situation in der Steiermark

Nicht viel besser die Situation in der Steiermark zu Mittag: Die Kolonnen standen vom Grenzübergang Spielfeld bis Vogau zurück. Auch beim Gleinalmtunnel war am Samstag gegen Mittag ein Stau. Grund dafür war eine Baustelle bei Windischgarsten in Oberösterreich, die den Verkehrsfluss stoppt. In weiterer Folge standen die Autofahrer vor den Mautstellen Bosruck und Gleinalm. In Richtung Linz machte sich der Rückreiseverkehr – ebenfalls vor der Mautstelle Gleinalm – mit rund 30 Minuten Wartezeit bemerkbar.

Auch bei der Mautstatation nach dem Gleinalmtunnel gab es am Samstag Stau Foto © Bernd Hecke

Bestimmungschaos

Die Ein- und Ausreisebestimmungen können sich kurzfristig ändern. Nach Slowenien können österreichische Staatsbürger derzeit ohne Einschränkungen reisen. Diese Regeln sind zu beachten: Mindestabstand von 1,5 Metern, verpflichtende Desinfektion sowie Tragen von Mund-Nasen-Schutz in öffentlichen geschlossenen Räumen.

Für die Einreise nach Kroatien ist eine Registrierung notwendig. Die kann man vorab im Internet unter entercroatia.mup.hr oder beim Grenzübertritt durchführen. Füllt man sie vorab aus, muss sie ausgedruckt vorgezeigt werden.

Für Teile Italiens sind ebenfalls Online-Registrierungen notwendig. Details auf unserer Website.

Einreisebestimmungen für alle relevanten Urlaubsländer in Europa finden Sie hier.

Kommentare (14)

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gb355
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Na,ja

Bin gerade vom Urlaub heimgekehrt....eine Woche Illmitz,wie jedes Jahr.
Das Virus kann mich überall erwischen!
Egal welches!
Heuer will ich ganz besonders die Wirtschaft in meinem Land unterstützen...und zwar jene,von denen ich die persönliche Befindlichkeit kenne!
Greu mich aber auch wieder auf Italien, wenn es wieder besser ist!

samro
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denken


was denken sich die leute bei 175 neuinfektionen also einem neuen hoechststand seit demlockdown?
oder wenn sie hoeren in anderen laendern gibts schon wieder lockdowns?

plolin
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Was denken sich Leute,

die nach St. Wolfgang, Velden, Wien...etc, hinfahren ?

Ludolf
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nichts

anscheinend 🙈

UHBP
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@sam...

Die Menschen denken sich vielleicht, dass es wo anders sicherer ist, wenn es bei uns so viele Infektionen gibt.

samro
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zahlen

dann sollten die leute doch die zahlen anschauen.
86 in kroatien mit 4 mio einwohner.
ja klasse.

Peterkarl Moscher
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@sam

Das Denken ist so ein Problem bei uns ich kann mich noch ans Bundesheer erinnern , da wurde uns am ersten Tag eingetrichtert:
" Das Denken könnt ihr vergessen, es wird für Euch gedacht !
Wenn heute alle real denken würden , würden sie zuhause
bleiben und 1 Jahr auf Urlaub verzichten. Geht aber nicht
weil sie nicht mehr "mitdenken ".

Wildberry
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UHBP

Klar in Kroatien gibt's ja keine Fälle...

samro
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faelle

nein die gibts gar nicht.
und wenn dann im tiefsten landesinneren.
hat man ja in ischgl gesehn dass sich ein virus net verbreitet.
also ab in den urlaub.
am meer sind eh keine faelle.
* ironie off.

leider zeigt koronavirus dot he ganz was anderes.

petera
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Am 29.7. waren es 45 Fälle

Und die vor allem im Landesinneren.

samro
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bloedsinn

schreiben sie absichtlich so einen bloedsinn?
am 29.7. waren es 71 faelle und bei weitem nicht im landesinneren wie die kroatienfreaks ja zu schreiben gewohnt sind.
nur stimmts nicht.
koronavirus dot hr
gestern wieder 86!
das land hat 4 mio einwohner.
lesens den artikel der oekonomen. vielleicht geht dann ein licht auf.

GordonKelz
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WIR MÖCHTEN NUR NOCH EINMAL....

...DAS MEER SEHEN....
So könnte man die STAUFAHRT bei 34 ° interpretieren. Verstehe es wer will!
Gordon Kelz

petera
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Man sollte halt nicht am Freitag Nachmittag oder Samstag fahren,

wenn alle Unterwegs sind. Wir waren von Mitte bis Ende Juli in Süd- und Mittel, italien unterwegs, und sind vielleicht auf ca 3000 km vielleicht 30 min im Stau gestanden - war aber der Arbeitsverkehr der Italiener bzw ein Unfall. Insgesamt war fast nichts los.

Obere Adria und Kroatien sind ja sogar in Corona Zeiten überlaufen.

GuentAIR
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Enter Croatia Registrierung

Servus! Ja, haben wir auch gemacht, nur sieht sich die keiner an, da die Daten auch über die registrierten Reisedokumente erfasst sind. Die gekennzeichnete „Fast Lane“, also die schnelle Spur, nützen allerdings auch alle anderen Fahrzeuge, der Vorteil geht daher auch rasch verloren. Wer nicht am Wochenende fährt, sollte an der Grenze kein Problem haben, Ö-SLO ca 5‘, SLO- CRO ca 25‘ auf der Autobahn, so sah es gestern am Freitag nachmittags aus.