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Einreisebeschränkungen Vorerst kein Wiedersehen: Verliebte scheitern an Fluglinien

Liebe hat Grenzen: zumindest für Paare aus verschiedenen Ländern. Zwar dürfen Partner nun offiziell nach Österreich kommen. Es scheitert jedoch häufig am Boarding der Fluglinien im Ausland.

Maxwel Williams lebt mit Jaqueline Kircher in Graz. Er kann jedoch nicht nach Österreich einreisen © KK
 

Monatelang hat die Oberkärntnerin Jacqueline Kircher, die in Graz lebt, hart dafür gekämpft, ihren langjährigen Lebenspartner Maxwel Owen Williams aus den USA wieder nach Österreich zu holen. Seit Jänner haben sich die beiden aufgrund der Corona-Bestimmungen nicht mehr gesehen. Lange gab es keine Klarheit, was mit Paaren passiert, die aus unterschiedlichen Ländern kommen. Im Netz stieß Kircher dann auf die internationale Kampagne #LoveIsNotTourism und schloss sich dieser an. Schließlich reagierte die Politik auf die Anfragen vieler Verliebter. In der letzten Nationalratssitzung vor der Sommerpause kam es zu einer Klarstellung dieser Thematik. Um einen Lebenspartner sehen zu können, darf man nach Österreich einreisen – auch aus Ländern, aus denen die Einreise ansonsten nicht möglich ist, wie etwa den USA. Diese Ausnahmeregelung gilt auch für unverheiratete Paare. Wie das Sozialministerium präzisiert, fällt die Einreise von Lebenspartnern unter „berücksichtigungswürdige Gründe“. Weder ein Gesundheitszeugnis sei vorzuweisen, noch müsse man sich bei Einreise in Quarantäne begeben.

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