Bitte warten - Ihr Zugang wird eingerichtet.

Maßnahmen gegen Raser gefordert 47 Kinder starben seit 2015 im Straßenverkehr

In 31 der 115 Bezirke und Statutarstädte Österreichs passierte seit dem Jahr 2015 ein tödlicher Kinderunfall.

© APA
 

In 31 der 115 Bezirke und Statutarstädte Österreichs hat sich seit dem Jahr 2015 ein tödlicher Kinderunfall im Straßenverkehr ereignet. Das ergab eine VCÖ-Analyse auf Basis von Daten der Statistik Austria. Insgesamt verloren 47 Kinder ihr Leben, die meisten als Pkw-Insassen oder als Fußgänger. Der VCÖ fordert u.a. verstärkte Maßnahmen für ein kindgerechtes Verkehrssystem in Städten und Gemeinden.

"Wenn es um tödliche Kinderunfälle geht, kann nur eine Zahl das Ziel sein: Null", schrieb der Verkehrsclub Österreich (VCÖ). In den vergangenen fünf Jahren hätten 84 Bezirke (inklusive 20 Wiener) und Statutarstädte dieses Ziel erreicht. In drei Bezirken - Hallein, Scheibbs und Zell am See - wurden jeweils drei Kinder bei Verkehrsunfällen getötet. Jeweils zwei Todesopfer waren in den Bezirken Bregenz, Bruck/Leitha, Korneuburg, Liezen, Salzburg Umgebung, Schwaz, Vöcklabruck und Zwettl zu beklagen.

Meist Pkw-Insassen

Die meisten Kinder - jeweils 18 - kamen als Pkw-Insassen oder als Fußgänger ums Leben. Fünf Kinder wurden beim Radfahren getötet, jeweils zwei Kinder kamen am Traktor mitfahrend, mit Spielgeräten und mit dem Moped ums Leben.

"In der Vergangenheit wurden viele Maßnahmen gesetzt, damit Kinder verkehrsgerecht werden. Vernachlässigt wurden aber Maßnahmen, die unser Verkehrssystem kindgerecht machen", betonte Michael Schwendinger vom VCÖ. Zum einen seien konkrete Gefahrenstellen rasch zu beseitigen und zu sanieren, zum anderen brauche es mehr Verkehrsberuhigung in Wohngebieten und im Umfeld von Schulen, Kindergärten, Spielplätzen und Freizeiteinrichtungen. Zudem wären schärfere Maßnahmen gegen Raser und andere Risikolenker nötig. Aufholbedarf gebe es bei der Radfahrinfrastruktur.

Kommentare (3)

Kommentieren
krambambuli
4
8
Lesenswert?

ähhh

natürlich ist jedes tote Kind eine Tragödie für die Angehörigen. aber 47 Tote in 5 Jahren....is ja gar nichts. Bin echt positiv überrascht. Die Welt ist gefährlich und 100% sicher wird sie nie sein außer wir geben auch noch den Rest Freiheit auf den wir noch haben und selbst dann werden Restrisiken bleiben (is jetzt nicht aufs Auto bezogen)

schulzebaue
3
2
Lesenswert?

Das sind ja nur 10 pro Jahr

also in etwa gleich viele Kinder wie im Jahr an der Influenza sterben obwohl man dagegen impfen könnte.

Aber jetzt mal im Ernst: Was spricht gegen Verbesserungen? Wenn es die Schwächsten schützen kann? Gar nichts.

erstdenkendannsprechen
0
5
Lesenswert?

wenn man die lage verbessern kann,

warum nicht? und wenn es ein kind ist, das davon profitiert, so ist das nicht nichts.