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ArbeitsmarktAsylwerber in Lehre: ÖVP ist nicht verhandlungsbereit

Anschober will dem Koalitionspartner zwei Vorschläge unterbreiten - die ÖVP ist aber nicht verhandlungsbereit.

 

Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) will sich dafür einsetzen, dass Asylwerber, die jetzt ihre Lehre in Österreich abschließen, nicht gleich darauf abgeschoben werden. Vorgesehen ist dies in dem lange ausverhandelten Kompromiss, der im Dezember 2019 im Parlament beschlossen wurde. Anschober will mit der ÖVP jetzt über eine Änderung verhandeln, sagte er Donnerstag in der "ZiB".

ZIB 1 - Abschiebung von Menschen nach Ausbildung

ZIB 1 - Abschiebung von Menschen nach Ausbildung

Er hatte sich als oberösterreichischer Landesrat mit der Initiative "Ausbildung statt Abschiebung" im Vorjahr intensiv für die Asylwerber eingesetzt, die damals während noch laufender Lehre von Abschiebung bedroht waren. Mehr als den Verbleib bis zum Lehrabschluss konnte man der ÖVP damals aber nicht abringen, dem betreffenden ÖVP-Antrag stimmten SPÖ, Grüne und NEOS zu.

Jetzt will Anschober mit dem nunmehrigen Koalitionspartner neuerlich verhandeln. Zwei Vorschläge habe er dafür: Dass diese Asylwerber die Rot-Weiß-Rot-Card auch von Österreich aus beantragen können - oder eine Reform nach dem Niederlassungsgesetz.

ÖVP bleibt hart

Auf taube Ohren des Koalitionspartner stößt Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) mit seinem Wunsch, über Verbesserungen für abgelehnte Asylwerber zu verhandeln, denen nach abgeschlossener Lehre die Abschiebung droht. Man habe eine "gute Lösung". Daran halte die ÖVP fest "und darüber werden wir auch nicht verhandeln", gab ihm Integrationsministerin Susanne Raab Donnerstagabend einen Korb.

Es sei immer klar gewesen, dass Menschen mit einem negativen Asylbescheid das Land verlassen müssen. "Alles andere wäre nicht gerecht" und hätte zudem negative Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt. Wegen der Corona-Pandemie gebe es ohnehin Rekordarbeitslosigkeit. Also müsse man jetzt alles daran setzen, die Menschen wieder in Arbeit zu bringen, die wegen der Pandemie den Job verloren haben, so Raab in einer schriftlichen Stellungnahme gegenüber der APA.

Außerdem gelte es - "aus Integrationssicht" - darüber hinaus, die rund 35.000 arbeitslosen Flüchtlinge mit positivem Asylbescheid in den Arbeitsmarkt zu bringen. Für Asylwerber mit negativem Bescheid, die eine Lehre begonnen hatten, habe man im Vorjahr die "gute Lösung" gefunden, dass sie ihre Lehre beenden können, dann aber das Land verlassen müssen. "An dieser Regelung halten wir fest", zeigte Raab keinerlei Willen zu einer Änderung.

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Danke für Ihr Verständnis.

Hildegard11
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Der junge Herr...

...Schneider ist Afghane. Aber ja pervers: auslernen lassen, gute Leistung erbracht, keine Auffälligkeiten, aber Abschiebung. ÖVP - wss ist los?

JL55
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Die meisten Gewerbetreibenden

sind großteils in der ÖVP beheimatet.
Wie in dem Fall des Schneidergesellen (lt ORF - Interview die Lehre abgeschlossen) sollten auch die Ausbildner_innen ein in die Entscheidung der Fremdenpolizei miteinbezogen werden...
Außerdem besteht in gewissen Gewerbe- und Industriesparten Personalmangel... trotz hoher Arbeitslosigkeit. Hier könnten durchaus Integrationswillige aus Nicht-EU - Ländern ein Bleiberecht zugesprochen erhalten.
Unabhängig davon, ob die ÖVP auf das inzwischen sinnentleerte Anhängsel "christlich spzial" pocht....

Mein Graz
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Wegen Rekordarbeitslosigkeit kein Umschwenken?

Aha. Anders herum: es gäbe ein Umschwenken, gäbe es kein Corona?
Glaub ich nicht!

Und wenn ihr alle mit negativem Asylbescheid nach Beendigung der Lehre zurück schickt, wo nehmt ihr dann die Facharbeiter in den Berufen her, die kein Österreicher machen WILL?
Etwa im Reinigungssektor, in der Gastronomie, am Bau usw?
Nur weil IHR es wollt werden nicht mehr junge Österreicher ohne Migrationshintergrund in diese Sparten streben!

Ragnar Lodbrok
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Die ÖVP ist nicht

regierungsfähig. Die ÖVP ist ein Lakaie der Wirtschaft und ihrer Einflüsterer. Und um dem ganzen die Krone aufzusetzen - setzt man einen Berufsmaturanten als Äffchen an die Spitze. Geilo...

redniwo
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Informiert?

Beim Lesen der Posts hier fällt mir auf, dass viele Leser uniformiert zu sein scheinen.
Derzeit ist doch fact, dass Lehrlinge WÄHREND der Lehrzeit nicht abgeschoben werden auch wenn NEGATIVER ASYLBESCHEID vorliegt. Das wurde so beschlossen, nachdem es Proteste gab, dass Lehrlinge mitten in der Ausbildung abgeschoben würden. Als Argument würde genannt, dass es eine Art "Wiederaufbau Hilfe" sein kann, wenn ausgebildete Leute in zerstörte Regionen zurückkehren. Klingt nachvollziehbar. Da die Betriebe die Rechtslage kennen bevor sie einen Lehrling aufnehmen, gehe ich davon aus, dass so ein Betrieb sich freiwillig (der Dank soll dem Betrieb sicher sein) an Wiederaufbau Hilfe beteiligen wollen. Die "im Nachhinein Kammerer" sind also entweder zu und oder einfach frech.

Hildegard11
7
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Gut,...

...aber die meisten WOLLEN hierbleiben.

limbo17
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Und wer fragt

uns ob wir die wollen?

redniwo
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ja gut

ich will auch oft in der parkverbots zone parken.

leserderzeiten
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Den Wunsch nach einem besseren Leben mit Ihrer Bequemlichkeit vergleichen. 🤦‍♂️

So tickt der TürkisBlaue Hybrid.

redniwo
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Weitere Aufweichung?

Eine weitere Aufweichung der geltenden Bestimmung scheint mir daher nicht nötig. Anm.: Die Grünen haben 2019, als sie sich durchgesetzt haben und das Gesetz beschlossen wurde, sogar gesagt, und damit den Skeptikern in der ÖVP widersprochen, dass sie das nicht als Türk für weitere Forderungen sehen.

X22
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Wo habens diese Raubergschichten her

Sind das ÖVP interne Unterlagen?
Die Grünen haben sich durchgesetzt, der Antrag kam von der ÖVP, weil ihnen die Wirtschaft auf die Füße gestiegen ist.

Paar Zitate aus der Presse zum Thema, kurz nach dem Beschluss:

"Die Debatte über die Gesetzesänderung spiegelte allerdings nicht die klare Zustimmung zu diesem wieder. SPÖ, NEOS und Grüne sprachen vor dem Beschluss von einer „Notlösung“."

"Die Grünen-Abgeordnete Faika El-Nagashi zeigte sich mit dem nun erzielten Kompromiss zwar zufrieden, forderte aber ein Bleiberecht für Asylwerber und Asylwerberinnen, die eine Lehre abgeschlossen haben."

und das von Mahrer widerspricht ihrer Aussage, nicht die Grünen sondern Mahrer selbst als Wirtschaftler hat diese Aussage für die Skeptiker unter den Türkisen getätigt.

"Karl Mahrer von der ÖVP – er hatte den Abänderungsantrag eingebracht – betonte in seiner Rede, man wolle den „geraden Weg“ weitergehen. Er beharrte darauf, dass es um keinen neuen Aufenthaltstitel gehe. Die Lehrausbildung bringe den Personen Know-how, damit könnten sie „in ihrem Land für Aufbau zu sorgen“."

redniwo
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passt eh

soll die ehre für das gesetz den schwarzen gehören. kein problem.
ich wollte mit meiner wortmeldung mehr darauf hinweisen, dass viele poster hier nicht zu wissen scheinen, dass es ein gesetz für den aufenthalt während der lehre gibt. und auch welche argumente dafür angeführt wurden. und dass die forderung nach weiterem bleiberecht halt schlicht und ergreifend ein neues gesetz erfordern würde.

ralfg
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.

Ich frag mich ob Herr Anschober schon mal die Bedingungen für die Rot Weiß Rot Karte durchgelesen hat. Ein Lehrling mit 3 Jahren Ausbildung bekommt die ohnehin niemals. Die ist für wirklich hochqualifizierte. Gerade mal ein Meister hätte eine Chance wenn sein Beruf tatsächlich ein Mangel in Ö ist. Die ist aber eher für Leute mit Studienabschluss z.B. ein Ingenieur bei Siemens.

Meine Frau hat promoviert und spricht 4 Sprachen fließend und hat die RWR Karte nicht bekommen da sie die Nebenbedingung nicht erfüllen konnte in ihrer Fachrichtung. Ich hoffe aber das die RWR Karte nicht geändert wird damit Leute mit minimaler Ausbildung die auch bekommen.

lieschenmueller
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Trachtenschneider

werden wohl nicht zig Meister anstellen bzw. brauchen, sondern froh mit dem ausgebildeten Gesellen sein. Würden im dem Fall. Sagt der Arbeitgeber ja auch.

ralfg
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.

Ja nein aber die Rot Weiß Rot Karte ist nur für extrem hochqualifizierte Jobs, das darf man auch nicht antasten. Man kann einfach nicht etwas das z.B. für den Austausch von Hochschulprofessoren udgl. gedacht war für eine Frisörin anwenden. Bei einfachen Lehrberufen gibt es genug Menschen aus dem EWR Raum die qualifiziert genug sind diese zu machen. Und selber Schuld wenn man jemanden ausbildet (vermutlich noch mit massiv Zuschüssen) wo man ohnehin weiß das die nicht dauerhaft bleiben können.

WSer
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Kein Lehrerlaubnis für Asylwerber

Finde ich vollkommen richtig. Denn dies zieht nur Probleme nach sich und weicht die Behördenarbeit auf.

Wir haben genug Asylberechtigte in der Mindestsicherung, die man in den Arbeitsprozess bewegen sollte. Darbietet sich u. a. auch eine Lehre an. Außerdem ist die Nachfrage für Österreicher mittlerweile größer, als die Angebote an Lehrstellen.

Es gibt überhaupt keinen ersichtlichen Grund, den Asylwerber - also jenen, die noch keine Aufenthaltsbewilligung haben - eine Lehrstelle zu genehmigen.

Danke ÖVP, dass ihr hier so hart seid und euch von Gutmenschen nicht irritieren lässt.

schadstoffarm
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Bitte

Für leut wie sie machen wir das nach umfragentestung. Das uns die wk aufs Dach steigt und EU Ausländer die Arbeit machen müssen ist uns 2.5% Punkte plus wert.

melahide
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Da

wird wieder Politik gemacht und den Wählerinnen und Wählern erklärt: "Wir haben die Person ausgebildet, jetzt schicken wir sie nach Hause um dort etwas aufzubauen". Nur mit dem Problem, dass da nix ist und man Fachkräfte schon auch in Österreich brauchen würde.

Ich würde den Leuten mit Lehrabschluss einmal eine befristete Aufenthaltsberechtigung geben die an eine Arbeit geknüpft ist ..quasi: "So lange du dich selber erhalten kannst, bleib" und nach fünf Jahren Daueraufenthalt.

Leider ist es ja immer noch so, dass - gerade unter Schwarz-Blau und ohne valide Zahlen zu haben - subjektiv empfunden Lehrlinge abgeschoben wurde bzw. auch Personen die "brav" waren. Auf der anderen Seite werden straffällig gewordene Personen hier behalten, aus dem Gefängnis entlassen und bleiben da. Weiß jetzt auch nicht wie und warum. Aber - anstatt "Poltik" zu machen und "härte" zu zeigen wäre es mir als Staatsbürger lieber: "Jene, die einen Beitrag leisten und e brav arbeiten wollen - da lassen"... und Straftäter, die Straftaten im Aufnahmeland verüben, verdienen einmal überhaupt keinen Schutz mehr. Mein ich subjektiv. Und so lange diese politische Schiene nicht gelebt wird hamma e verloren.

Mein Graz
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@melahide

👍👏

vonnixkummtnix
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Die Logik erschließt sich mir nicht.

Eine Firma bildet eine Fachkraft ~3 Jahre lang für den "Eigenbedarf" aus und dann kommt die ÖVP und behauptet, dass es negative Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt hat, wenn die Fachkraft als Fachkraft arbeitet.

zweigerl
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Doppelt niederschmetternd

Auch die Situation ist heute eine andere als vor der Pandemie. Vor dem Lockdown wurden Lehrlinge dringend gesucht. Daher kann jetzt nur "Asyl" ein Grund sein, um sich als no future-Jugendlicher aus XX-Land zu uns zu flüchten. Unter diesen Umständen, da hat die MInisterin Recht, kann nicht ein zweites Türl aufgemacht werden, wodurch man sich über die Lehrlingsqualifizierung ein unbegrenztes Aufenthaltsrecht erwirbt. Das ist bitter für diese Ausbildungswilligen. Aber die Rechnung geht umso weniger auf, als derzeit auch die inländische Jugend allmählich zur no future-Generation degeneriert. "Wir haben schon einen Afghanen" wäre für Familien ohne Jobchancen für ihre Kinder schwer verkraftbar und doppelt niederschmetternd.

Mein Graz
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@zweigerl

Wenn so eine Aussage "doppelt niederschmetternd" ist zeigt das doch leider nur, wie ausländerfeindlich manche Österreicher sind!
Es ist doch völlig gleichgültig, durch wen ein Ausbildungsplatz besetzt ist!

zweigerl
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"Ausländerfeindlich"

Dieser Neidreflex einer autochthonen Bevölkerung ist nicht österreichspezifisch. Man pocht global auf Herkunfts- und Besitzrechte. Diesen Reflex nicht zu akzeptieren, war der Sytsemfehler der Multikulturalisten. Wehe, der von mir beispielhaft genannte Afghane funktioniert nicht, wie er sollte, oder beginnt, was fast erwartbar wäre, sein kulturelles und sprachliches Erbe zu restaurieren und sich und seine Familie zu segregieren. Die Zuwanderer, die sich die sozialen Sanktionen ausrechnen können, verhalten sich daher anpassungswillig und sehen erstmal eine Wohlstandsperspektive.

Mein Graz
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@zweigerl

Der nächste Allgemeinplatz bzw. das nächste Vorurteil :
"... oder beginnt, was fast erwartbar wäre, sein kulturelles und sprachliches Erbe zu restaurieren und sich und seine Familie zu segregieren".

zweigerl
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Seien wir voll des Vertrauens

O.k. - dann vertrauen wir darauf, dass der unbedingt "Österreicher" werden will, also mit unserer Geschichte und Kultur leben und sich ihr selber angleichen, und nicht bloß gekommen ist, sich aus seiner materiellen Notlage zu befreien (Was verständlich ist). Nur fürchte ich, wird der oder die die eigene religiöse Herkunft und kulturelle Prägung als Identitätsmerkmal behalten wollen, einfach weil man die nicht von heute auf morgen abwerfen kann. Denn was hätte er auch sonst? Ach ja, eine kinderreiche Familie trotz prekärer Lebensbedingungen (Schon wieder ein "Vorurteil"?). Akademisch gebildete MIgranten sind in aller Regel etwas anders gestrickt. Die haben oft ein genuines Interesse an unserer liberaldemokratischen, von der rationalen Aufklärung geprägten Kultur. Weniger daran, an der Fräs- und Schneidemaschine ausgebildet zu werden.

WSer
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Das ist nicht gleichgültig

Solange ein Migrant noch keine Aufenthaltsgenehmigung hat, muss ihn auch der Weg zu einem Arbeitsplatz verwehrt bleiben. Dies hat nichts mit Ausländerfeindlichkeit zu tun.

Hat er die Aufenthaltsgenehmigung, dann soll ihn auch der Weg zum Arbeitsmarkt offenstehen.

Mein Graz
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@WSer

Klar, verbieten wir ihnen zu arbeiten, damit die Rechten dann wieder die "soziale Hängematte" hervor holen können und die Behauptung, dass "die" eh nur wegen unserer Sozialleistungen kommen...

Balrog206
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Wenn

Du etwas mehr Einblick in den Arbeitsmarkt hättest würdest es auch differenzierter sehen mein lieber Grazer !

vonnixkummtnix
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Wer sind diese "Familien ohne Jobchancen"?

Dort wo die Eltern zu hause sitzen und jammern, dass sie nur wegen den Ausländern keinen Job haben und den Kindern mitgeben, dass die nur wegen den Ausländern keinen Job bekommen. In manchen Kreisen ist das natürlich eine einfache Lösung, dass eh alle anderen schuld sind.

Die Firmen schauen sich ihre potenziellen Lehrlinge vorher an und erkennen sehr schnell wer Interesse, Einsatz, Lernwillen und auch ein grundlegend vernünftiges Auftreten zeigt. Wenn jemand Deutsch kann oder Österreicher ist, ist das für die Firmen allenfalls ein Pluspunkt.

zweigerl
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Gute Frage

Gar keine Frage, dass es desolate österreichische Familien gibt - aber kann es sich unser Staat leisten, bei denen endlos zuzuschauen und sich dadurch ein beliebig vermehrbares Subproletariat heranzuzüchten? Die von einer Partei vehement verlangte Erhöhung des Arbeitslosengeldes geht ja leider in diese Richtung.

Kugo
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Die Türkisen wollen es einfach nicht!

Auch wenn jemand noch so integrationswillig ist, sie/er wird keine Chance haben! Traurig aber wahr und ein weiteres Beispiel welchen Wert ein Mensch an sich für die Gruppe um den Herrn BK hat! Ich bin überzeugt dass ein Großteil der VP-Wähler anders denkt sich aber leider aus Parteigehorsam, Eigeninteresse oder fehlender Zivilcourage nicht öffentlich dagegen stellt! Insgesamt ein Armutszeichen der Sonderklasse für einen Teil unserer Gesellschaft!

WSer
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Das hat nichts mit Integrationswilligkeit zu tun

Wir reden da von zwei Paar Schuhen an Migranten bzw. Asylsuchende und zwar

1. jene, die noch keine Aufenthaltsbewilligung haben

2. jene die bereits eine Aufenthaltsbewilligung haben

Erstere sollen auch von jeglichen Jobmarkt ausgeschlossen sein, während man weiteren den Jobmarkt zugänglich machen muss.

Ka.Huber
18
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die ÖVP

soll - und macht auch - Politik für ihre Wähler machen. Wem das nicht passt der muss eben eine andere Partei wählen. Der Auferstandene hat in der Politik nix verloren. Gemäß unserer Verfassung sind wir kein Gottesstaat.

WSer
11
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Die ÖVP macht nicht Politik für die Wähler ...

... sondern Politik für Weitblick mit gesundem Hausverstand.

Das hat auch nichts mit Ausländerfeindlichkeit zu tun, denn Asylsuchenden oder Migranten mit Aufenthaltsgenehmigung soll ja der Arbeitsmarkt auch zugänglich sein.

schadstoffarm
2
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Nein

Dem ist natürlich nicht so. Gesetze, Ethik, Umgangsformen und ungeschriebene Gesetze sind wesentlich jüdisch-christlich geprägt. Wennst Das ersatzlos streichst steppt der Bär.

GanzObjektivGesehen
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Die Crux ist wohl das Asylverfahren.

Wenn ein negativer Asylbescheid vorliegt, dann ist es wohl unsinnig eine Lehre in Österreich zu ermöglichen. Sollte das das doch der Fall sein, dann ist das ein Hilfsprojekt und sollte als solches gesehen werden.
Wenn natürlich Lehrstellen in dringend benötigten Berufen (aus welchem Grund auch immer) ungenutzt bleiben, dann sollte man diese schon mit Asylsuchenden besetzen, unter der Voraussetzung, dass bei positivem Abschluss der Ausbildung und dem grundlegenden Willen zur Integration ein Asylantrag dann auch positiv beschieden wird.

X22
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Wenn ein negativer Asylbescheid vorliegt, dann ist es wohl unsinnig eine Lehre in Österreich zu ermöglichen.

Das stimmt in der Annahme nicht, mit negativem Asylbescheid, werdens als Arbeitgeber keine Beschäftigungsbewilligung für die Person bekommen, bei der Dultung (zB. negativer Asylbescheid, kann jedoch aus bestimmten Gründen nicht abgeschoben werden) wäre es wieder unter Umständen möglich.
Die Crux liegt in der Dauer des Asylverfahrens, wird einmal die Zulassung für ein Asylverfahren erteilt, kann die Person auch eine Beschäftigungsbewilligung erhalten.
Was im Grunde in beiden Fällen sinnvoll ist, weil sich dadurch die Kosten des Staates dafür verringern.

Hieronymus01
25
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Wenn Christus nicht auferstanden wäre.....

.....würde er sich im Grab umdrehen, wenn so eine Partei wie die ÖVP seinen Namen als Parteibeschreibubg trägt.

Ka.Huber
16
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ÖVP

steht für "Österreichische Volkspartei ". Wo Sie da was vom Christus lesen verstehe ich nicht.

Mein Graz
2
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@Ka.Huber

Kurz im Interview:
"Als christlich-soziale Partei sehen wir uns in der Verantwortung..."

Kariernst
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ÖVP

Österreichs verlogenste Partei dreht sich sich wie ein Blatt im Wind nur um gewisse Wählerschichten bei Laune zu halten es werden händeringend Lehrlinge gesucht und der Mangel wird noch größer werden was wird dann dieser christlichen Partei und ihren Messias einfallen. Es wird auch nötig sein alle die eine Lehre beginnen wollen auch dies zu ermöglichen da sonst der Facharbeitermangel noch größer wird und es gibt ja heute schon kaum noch gute Handwerker schade das es mit dieser Partei die menschenverachtende Politik betreibt keine Einigung gibt meinen Hochachtung Herrn Anschober gegenüber der Herz und Hirn besitz und sich auch nicht einschüchtern lässt von dieser ach so christlichen Partei und ihren Messias

alher
25
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Mit einer guten Ausbildung in Österreich

kann Frau/Mann sich sicher in seinem Herkunftsland was aufbauen.

Gotti1958
6
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Alher

Na klar, dann kann ein Afghane zu Hause ja eine Trachtenschneiderei oder ein Restaurant aufmachen. Was trinkst du schon in aller früh?

alher
7
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Tja gotti1958

anscheinend das gleiche wie Du. 🤣🤣

Balrog206
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Lieber Gott

Ein Schneider kann bestimmt auch andere Kleidungsstücke herstellen als Trachten , auch wenn er in so einem Betrieb ausgebildet wurde. Also mit dem was trinkst du geb ich gerne an dich weiter , so nett in aller Früh !

lieschenmueller
11
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was aufbauen in seinem Herkunftsland

Die Standardausrede! Und der österreichische Unternehmer hat einen Menschen, den er selbst ausgebildet hat, nicht mehr.

Wieso kann man nicht ehrlich sein? Man bedient seine rechten Leihstimmen und möchte die keinesfalls verlieren. Kurz ist da sehr wandlungsfähig und fischt überall, wo er sich was sieht. Kaum jemand verinnerlicht diese fragwürdige Fähigkeit mehr als er.

X22
23
50
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Man habe eine "gute Lösung". Daran halte die ÖVP fest "und darüber werden wir auch nicht verhandeln", gab ihm Integrationsministerin Susanne Raab Donnerstagabend einen Korb.

Das nennt man "gute Integrationsarbeit", man steckt Geld und eine Menge Arbeit für die soziale Integration in eine Person, die in der Zeit, ihren Willen beweisen kann, und wird dann von der türkisen Politikelite inklusive der Spitzenintegrationsministerin belehrt, dass die gute, bessere Integration sei, man bringe die in den Arbeitsmarkt, die nicht in der vergünstigten Lage war diesen Weg gehen zu können und schmeißt damit auch die Investitionen, sowohl die Finaziellen wie auch die persönlichen und menschlichen Bemühungen auf den Mist. Sozusagen wird von der türkisen Ministerin, den Firmen und den Personender, der berüchtigte Mittelfinger gezeigt und man nennt es dann, um den Hohn auch noch eine Spitze zu geben, auch noch eine "gute Lösung".

ACorven
3
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Stimmt...

...sinnvoller wäre es Menschen mit negativen Asylbescheid sofort abzuschieben ... ansonsten können sie gleich das Asylverfahren abschaffen und ein generelles Blfiberecht gür jeden aussprechen.

Balrog206
1
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Es hat

Immer 2 Seiten , wie man es auch aus dem Bericht lesen kann !

rouge
27
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Christlich sozial

Die Intergrations(!)ministerin zieht die Parteilinie beinhart durch. Ohne Rücksicht, ob jemand bereits integriert, ausgebildet und willig ist, in Österreich seinen positiven Beitrag zur Gesellschaft zu leisten.
Es darf eben keine Stimme aus dem rechten Lager verlorengehen.

Lodengrün
13
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Christlich sozial, - wie auch?

Wenn Herr Kurz mit den Wertvorstellungen des Herrn DDr. Landau nichts anzufangen weiß so steckt er auch in dieser Angelegenheit in einer kleinen Kiste oder Welt.

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