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WienErste Gastro-Gutscheine bereits gesperrt

Laut einem Sprecher des zuständigen Stadtrats Peter Hanke (SPÖ) wurden einige der Bons gesperrt, weil Missbrauchsverdacht besteht.

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© (c) Hotel Sacher
 

So manche Wiener Gastro-Gutscheine, die als Corona-Hilfsmaßnahme eingeführt wurden, dürften bereits unrechtmäßig die Besitzer gewechselt haben. Laut einem Sprecher des zuständigen Stadtrats Peter Hanke (SPÖ) wurden einige der Bons gesperrt. Das ist möglich, da sie über Registriernummern verfügen und im Lokal gescannt werden müssen. Die Polizei meldete indes auch eine erste Anzeige.

Die Polizei vermeldete am Donnerstag auch eine erste Anzeige wegen eines aufgebrochenen Briefkasten in Wien-Floridsdorf. "Die Kollegen rechnen mit weiteren, da der Anzeiger angedeutet hat, dass es möglicherweise auch andere Geschädigte in seinem Wohnhaus gibt", hieß es seitens der Exekutive. Da diese Anzeigen wegen Einbruchsdiebstahls in jeder Polizeiinspektion in Wien gemacht werden können, sei es zudem "durchaus möglich, dass es weitere Anzeigen gibt".

Die Anzahl der Gutscheine, die aus dem Verkehr gezogen wurden, liegt aktuell im mittleren zweistelligen Bereich, wurde auf APA-Anfrage betont. Sie wurden der Polizei als mutmaßlich entwendet gemeldet. Die Gutscheine sind nicht personalisiert, können also nicht nur durch die Empfänger genutzt werden. Auch das Verschenken oder Verkaufen ist im Prinzip erlaubt, womit sie auch als Spenden an Hilfsorganisationen verwendet werden können.

Keine Gutscheine kaufen

Ist ein Bon auf dem Postweg verschwunden oder gar aus dem Briefkasten gestohlen worden, kann man Ersatz beantragen. Der nicht eingetroffene Gutschein wird zuvor aber gesperrt. Man empfehle dringend, keine Gutscheine - wie sie bereits über Web-Plattformen angeboten wurden - zu kaufen, hieß es. Denn man könne nicht wissen, ob er nicht gestohlen und längst gesperrt wurde.

Einlösbar ist der Wiener Gastro-Gutschein aktuell in rund 2.000 Lokalen. Infos, welche Betriebe mit dabei sind, gibt es auf . Rund 950.000 Gutscheine wurden ausgegeben. Sie weisen ein Guthaben von 50 bzw. 25 Euro (für Einpersonenhaushalte, Anm.) auf und können bis Ende September bei registrierten Wirten für Speisen und nicht-alkoholische Getränke eingelöst werden. Die Kosten für die Aktion werden mit 40 Mio. Euro beziffert.

Kommentare (22)

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michtede
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Gutschein

Man hätte ja auch jemanden einfach die 50€ bzw 25€ überweisen können... oder das ganze Geld wo zur Verfügung stand auf alle Café, Restaurants und wo man halt die einlösen kann aufteilen und das Geld den Gastronomen überweisen! Denn ich glaube echt nicht das die Leute jetzt essen gehen! Besser als Gastro wäre einkaufen im Lebensmittel Laden da kann man für 50€ schon mal gut essen für 2-3 Tage.

celtica
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nicht durchdacht

Vielleicht hätte man vorausschauend darüber nachdenken sollen, nicht anzukündigen, an welchem Tag die Gutscheine in den Postkästen liegen werden?! Es gibt ja auch genügend offene Postfächer, in die jeder hinein fassen könnte.

HansWurst
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Eine typische

SPÖ - Schnapsidee.
Und wer bezahlt das?
Natürlich die Steuerzahler!

rontin
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Ziel aus meiner Sicht nicht ganz erreicht ...

... weil sie wollen damit ja die Wirtschaft ankurbeln ... und dann kann man die Gutscheine auch spenden ... da verstehe ich den Sinn nicht dahinter ... sozial zwar ein schöner Gedanke, aber nich zweckdienlich ...

SoundofThunder
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🤔

Dass die Leute hergehen und die Briefkästen der Leute aufzubrechen um an den Gutschein zu kommen und die Gutscheine im Internet zum Verkauf anbieten zeigt schon was für Leute da am Werken sind.😏 Tu nichts Gutes,dann widerfährt dir nichts Böses!

Windstille
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Eine wohl durchdachte ...

... SPÖ-Aktion zeigt die Zustände in Wien auf. Gratulation, auch so kann man 40 Mio Euro verbraten!

brosinor
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das war aufgelegt!

eine Einladung zum Missbrauch in Reinkultur!

Aber ein schönes Beispiel für einen Bauernfang.

Mezgolits
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Die Kosten für die Aktion werden mit 40 Mio. EUro beziffert.

Vielen Dank - ich meine: Als steuerpflichtiger Staatsbürger, bin ich mit
dieser Korruptions-Mißwirtschaft - NICHT - einverstanden. Erfinder M.

lieschenmueller
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Nunja, eine Korruption ist etwas anderes,

über das Für und Wider ließe sich diskutieren bei dieser Aktion.

Ich Rechengenie sähe 20.000 Euro Umsatz, würde es sich gleichmäßig auf die Lokale aufteilen. Die Steuer fließt wieder zurück und den Gaststätten ist geholfen.

Die Gratisweitergabe ist eine gute Idee, das Verkaufen, da muss man schon eigenartig gepolt sein. Das Stehlen!? - wie sagt der Wiener normalerweise zu so etwas? Genau - OIDA!!

Mezgolits
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Danke - liebe Kleingeschriebene

Für mich - ist eine Korruption: Der Machtmißbrauch für die
UNRECHTMÄßIGE - Vorteilgewährung an Begünstigte zum
Nachteil von anderen Personen. Erfinder Stefan Mezgolits

Stadtkauz
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SPÖ-Stimmenkauf

Auf niedrigstem Niveau

ronny999
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SPÖ

Politik in Reinkultur - zahlen soll es die Allgemeinheit und die Bonzenjobs sind gesichert. Der Krug geht solange zum Brunnen bis er bricht!

SoundofThunder
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ÖVP

Politik in Reinkultur - die 38 Milliarden zahlen wir alle zurück. Und beim Thema Bonze: Da sollten die Türkisen schön ruhig sein,die ÖVP-Bonzen gibt es in Österreich nämlich überall.

HansWurst
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Lieber SPÖ-Kampfposter!

Thema verfehlt.
Setzen...

Klgfter
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Saufen auf SPÖ-Karte und Steuerzahlerkosten .....

… gut gemacht LUDWIG …. wie war des mit de Pfosten Herr Sagbauer ?

lieschenmueller
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Für Speisen und alkoholfreie!! Getränke sind die Gutscheine

Ludwigs Fehler war vielleicht, nicht an die Schlechtigkeit gewisser Leute gedacht zu haben.

Buero
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Der

Grösste Wahnsinn der Wiener Stadtpolitik. Was ist das anderes als Stimmenkauf? Unvernünftig, nicht nachaltig, teuer und ungerecht. Warum sind die Gutscheine nicht in der Drogerie, im Buchhandel, Zuckerlgrschäft oder im Bastelgeschäft einlösbar?

lieschenmueller
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Die Drogerie musste gar nicht zumachen,

ob der Buchhandel, das Zuckerlgeschäft oder das Bastelgeschäft genausolange schließen musste wie die Gastronomie, weiß ich ehrlichgesagt nicht (mehr). Falls der Lockdown für diese kürzer war, haben Sie Ihre Antwort.

walter1955
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und was ist

mit den restlichen Bundesländern
Wien hat einen hohen Verschuldungsgrad
und wir sollen das zahlen

laster
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@walter1955

hinbefreiter Kommentar

martin8330
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warum........

bitte um Erklärung warum die restlichen Bundesländer mit zahlen sollen.
und im übrigen ist der Schuldenstand der Steiermark mit allen Gemeinden deutlich höher.

unterhundert
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Im Grunde genommen,

ist Graz,und auch das Land ..Konkursreif. Aber, noch immer werden Luftschlösser, oder ähnliches gebaut.