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Migranten-SchmuggelÖsterreichische Schlepper in Ungarn verurteilt

Polizei entdecke bei Kontrolle zehn afghanische Migranten in Kleinlaster.

Symbolbild © Fotolia
 

In einem Schnellverfahren sind zwei österreichische Staatsbürger am Freitag durch ein Gericht im ungarischen Tatabanya wegen Schlepperei zu jeweils zweieinhalb Jahren Gefängnis und einem Landesverweis von fünf Jahren verurteilt worden, berichtete die ungarische Nachrichtenagentur MTI. Die Männer hatten versucht, zehn afghanische Migranten in ihrem Fahrzeug nach Österreich zu schmuggeln.

Laut der zuständigen Staatsanwaltschaft hatten die Männer am Donnerstag geplant, die Migranten in einem in der Nähe der ungarisch-rumänischen Grenze gemieteten, geschlossenen Kleinlaster nach Österreich zu bringen. Die Afghanen waren bereits ohne Reisedokumente rechtswidrig mit Hilfe von Schleppern nach Ungarn gelangt. Bei einer Fahrzeugkontrolle der ungarischen Polizei am Donnerstagvormittag auf der Autobahn M1 nahe Babolna wurden die Migranten im Laderaum entdeckt.

Das Urteil ist nicht rechtskräftig, da die Beschuldigten und ihre Verteidiger Berufung einlegten. Das Gericht ordnete jedoch vorerst eine Inhaftierung der Männer an.

Kommentare (4)

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struge1
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Da kann sich unsere

österreichische Justiz etwas abschauen...aber leider bringt es nichts...

Morioka
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Es handelt sich im folgenden um eine Laien-Meinung

Die österreichische Justiz steht der Ungarns im Hinblick auf Strafbemessung in nichts nach. Siehe § 114 ud. § 115 Fremdenpolizeigesetz. Da kann es schon Gefänigsstrafen von bis zu 10 Jahren hageln, wenn mehr als 3 Personen illegal über die Grenze geschleppt werden.

Auf RIS liessen sich sicher Fälle finden, Anhand derer die den Schleppern beigemessenen Strafen eruiert werden können; [Ich wünschte mir, ich hätte [freien] Zugang zu lexisnexis ... wäre im Einzelnen sogar aufschlussreicher. Aber, leider ...]

hermannsteinacher
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Inhaftieren

war bestens.

47er
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Noch besser ist

fünf Jahre Landesverweis, hört man bei uns nie.