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Boomende VerbrechensartUmfrage: Österreicher schützen sich kaum vor Cyberattacken

Knapp fünf Prozent schützen sich gar nicht und nur etwas mehr als drei Prozent der Befragten gaben an, eine Cyberversicherung zu haben

© APA (dpa/Symbolbild)
 

Eine marketagent-Umfrage im Auftrag von Helvetia Österreich hat ergeben, dass sich die Österreicher zu wenig vor Gefahren im Internet bzw. vor Cyberattacken schützen. Gemäß der Befragung von 500 Personen von 14 bis 75 Jahren zwischen dem 16. und 20. April hat mit 51 Prozent quasi nur die Hälfte der Befragten einen aktuellen Antivirenschutz. 55 Prozent versuchen, sichere Passwörter zu verwenden.

Knapp fünf Prozent schützen sich gar nicht und nur etwas mehr als drei Prozent der Befragten gaben an, eine Cyberversicherung zu haben. "Eine Cyberattacke kostet im Schnitt mehrere tausende Euro pro Schadensfall, was im schlimmsten Fall existenzbedrohend sein kann", warnte Thomas Neusiedler, CEO von Helvetia Österreich. Rund 40 Prozent der Befragten seien bereits selbst Opfer von Betrug im Internet geworden oder haben es in ihrem nahen Umfeld erlebt.

Rund sieben von zehn Befragten (69 Prozent) gaben an, keine Links zu dubiosen Seiten der E-Mails im Spam-Ordner zu öffnen. Mehr als sechs von zehn sagten aus, auf einen kritischen Umgang mit sensiblen Daten zu setzen (63 Prozent). Dabei zählen das E-Mail-Bearbeiten (94) und das Surfen (90) zu den häufigsten im Internet erledigten Tätigkeiten. Soziale Medien werden von 77 Prozent rege genutzt. "Online-Shopping" ist demnach aber kein so weit verbreiteter Zeitvertreib: Nur 15 Prozent shoppen häufig Kleidung, Elektronik und dergleichen.

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