Wie die Polizei mitteilt, tauchen jetzt vermehrt Fälle auf, bei denen Trickbetrüger Senioren um ihr Erspartes bringen. Das unter dem Vorwand, wegen des Corona-Virus Geld, Sparbücher, Schmuck und Wertgegenstände in Verwahrung bringen zu müssen.


Die Masche ist dabei oft die gleiche: Betrügerische Anrufer geben sich als Polizisten aus, horchen Senioren über Ihre Ersparnisse aus und bringen Senioren unter verschiedensten Vorwänden dazu, Geld, Schmuck und andere Wertsachen in weiterer Folge auszuhändigen, weil sie diese „sicher verwahren“ würden. In Wahrheit ist das Vermögen weg! 

In diesem Zusammenhang ruft der Präsident des Pensionistenverbandes Österreichs Peter Kostelka alle älteren Menschen auf, auch in schwierigen Zeiten klaren Kopf zu behalten und einige einfache Maßnahmen zu befolgen: Wenn sich ein Anrufer als Polizist oder Polizistin ausgibt und über Geld und Vermögen spricht, legen Sie sofort auf und rufen Sie Ihrerseits die Polizei an. Der Notruf ist 133.

Sollten Ihnen nicht bekannte Personen in Zivilkleidung an Ihrer Tür läuten und sich als Polizisten ausgeben, lassen Sie sie auf keinen Fall in die Wohnung und rufen Sie die „echte“ Polizei.

Sollten Sie am Telefon bereits einen Übergabe-Termin mit den vermeintlichen Polizisten vereinbart haben, rufen Sie SOFORT die ‚echte‘ Polizei unter der Telefonnummer 133 und machen Sie auf keinen Fall die Tür auf!" 

Abschließend möchte der Pensionistenverbands-Präsident allen Senioren noch folgende Überlegung auf den Weg geben: "Die Corona-Krise ist eine Gesundheits-Krise und hat nichts mit ihrem Geld, Schmuck oder Wertsachen zu tun. Ihr Vermögen gehört ihnen und ist auch in der aktuellen Corona-Krise gesichert. Alle anderen Behauptungen, die allesamt darauf abzielen, dass Sie Geld, Sparbücher und anderes mehr herausgeben, haben einen kriminellen Hintergrund."