Bitte warten - Ihr Zugang wird eingerichtet.

Coronavirus302 bestätigte Fälle in Österreich - Mitarbeiter von Linzer Spital erkrankt

Institut geschlossen, Kollegen in Quarantäne - Patienten, die Kontakt hatten, werden informiert

© 
 

Die Zahl der Personen, die sich in Österreich nachweislich mit dem neuen Coronavirus angesteckt haben, ist bis Donnerstag 8.00 Uhr erneut gestiegen. Insgesamt gibt es in Österreich 302 bestätigte Fälle - am Mittwoch waren es 245 gewesen.

Die Fälle nach Bundesländern: Niederösterreich (51), Wien (58), Steiermark (27), Tirol (81), Oberösterreich (50), Salzburg (13), Burgenland (4), Vorarlberg (15) und Kärnten (3). Getestet wurden 5.869 Personen.

Genesene Personen gibt es weiterhin vier - und zwar jeweils zwei in Tirol und Wien. Weltweit wurden bisher insgesamt 126.258 bestätigte Fälle bekannt gegeben, 80.932 davon meldete China.

Im Burgenland sind am Donnerstag zwei weitere Fälle von Infektionen mit dem Coronavirus bekannt geworden. Es handle sich um zwei Männer, die Teil einer vierköpfigen Reisegruppe waren, die sich in Ischgl aufgehalten habe, berichtete Brigitte Novosel, die Sprecherin des Koordinationsstabes Coronavirus. In Ischgl hatten sie eine Bar besucht, in der bereits Coronavirus-Fälle publik geworden seien.

LKH-Mitarbeiter erkrankt

Ein Mitarbeiter des Ordensklinikums Linz Barmherzige Schwestern ist positiv auf COVID-19 getestet worden. Das Institut für physikalische Medizin, in dem der Betroffene arbeitet, wurde vorsorglich geschlossen, die Mitarbeiter wurden in Quarantäne geschickt. Alle Patienten, mit denen er Kontakt hatte, seien informiert und den Behörden gemeldet worden, so das Spital am Donnerstag.

Die notwendigen Desinfektionsmaßnahmen seien durchgeführt worden. Jene Mitarbeiter, die mit dem Erkrankten persönlichen Kontakt hatten, zeigen bisher keine, der Betroffene selbst leichte Symptome. Alle sind in häuslicher Quarantäne. Der restliche Betrieb im Spital sei nicht betroffen, betonte eine Sprecherin des Krankenhauses. Wie viele Mitarbeiter genau in Quarantäne geschickt wurden und wie viele Patienten zu dem Mann Kontakt hatten, wurde nicht bekannt gegeben.

Diskutieren Sie mit - posten Sie als Erste(r) Ihre Meinung! Kommentieren