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Umfrage72 Prozent der bis 6-Jährigen nutzen digitale Medien

Von den bis Sechsjährigen schauen fast drei Viertel (73 Prozent) Videos, 61 Prozent Fotos, 58 Prozent hören Musik und die Hälfte (51 Prozent) spielt.

Der Nachwuchs kommt immer früher in Kontakt mit digitalen Medien © (c) natalialeb - stock.adobe.com (www.natasha-lebedinskaya.com)
 

Knapp ein Drittel des österreichischen Nachwuchses ist schon vor der Geburt online zu finden: 30 Prozent der Eltern teilen laut einer aktuellen Untersuchung schon vor der Geburt Fotos bzw. Ultraschall-Bilder ihrer Sprösslinge. 72 Prozent der bis 6-Jährigen nutzen digitale Medien, ein Drittel mehrmals pro Woche, hieß es am Donnerstag bei einem Pressegespräch in Wien.

Insgesamt dürften rund 37 Millionen Bilder und Videos von österreichischen Kindern bis sechs Jahren im Netz kursieren, schätzten Experten anlässlich des 17. Safer Internet Day am 11. Februar. Sie hatten den Internet-Konsum der Allerjüngsten und den Umgang der Bezugspersonen umfassend beleuchtet. Wie sich zeigte, gibt es in Haushalten mit Kindern unter sechs Jahren heute durchschnittlich vier bis fünf internetfähige Geräte. 81 Prozent der Drei- bis Sechsjährigen nutzen internetfähige Devices zumindest gelegentlich - 2013 waren es noch 41 Prozent. Somit ist in dieser Altersgruppe eine Verdoppelung festzustellen. Von den bis Sechsjährigen schauen fast drei Viertel (73 Prozent) Videos, 61 Prozent Fotos, 58 Prozent hören Musik und die Hälfte (51 Prozent) spielt.

"Digitaler Schnuller"

Immer öfter fungiert das Netz als "digitaler Schnuller": Durchschnittlich kommen Kinder im Alter von einem Jahr erstmals mit digitalen Medien in Kontakt. 72 Prozent der Eltern geben an, dass ihr Sprössling sogar jünger war, als es zum ersten Mal ein internetfähiges Gerät verwendet hat. Für jeden zehnten Drei- bis Sechsjährigen ist Videoschauen vor dem Einschlafen unverzichtbar.

Die Hälfte nutzt das Gerät von Vater oder Mutter, 28 Prozent ein Familien-Gerät. 22 Prozent der Kinder unter sechs Jahren haben mittlerweile ein eigenes Gerät zur Verfügung. 44 Prozent der Eltern setzen auf zeitliche Beschränkungen, 42 Prozent limitieren den Zugang auf bestimmte Seiten und Apps. 57 Prozent gaben an, stets bei der Nutzung dabei zu sein. Mehr als ein Viertel (28 Prozent) findet es schwierig, geeignet Inhalte ausfindig zu machen. 17 Prozent der Kids wurden schon mit ungeeigneten Online-Inhalten konfrontiert.

Tablet, Smartphone, Fernseher

Neun von zehn Elternteilen treffen konkrete Vorkehrungen, bevor die Kleinen internetfähige Geräte nutzen dürfen. Am häufigsten beschäftigen sich Kinder online via Tablet (32 Prozent), Smartphone (30 Prozent) und internetfähigem Fernseher (21 Prozent). Kaum eine Rolle spielen Computer und Laptop spielen mit 4 Prozent. Ein Drittel der Kinder beschäftigt sich täglich mit einem internetfähigen Gerät. 46 Prozent der Eltern gaben an, dass ihr Nachwuchs dies mehrmals pro Woche tut. Im Vergleich zu 2013, als dies noch für noch 15 Prozent täglich und 30 Prozent mehrmals pro Woche zutraf, ist hier eine deutliche Steigerung in der Nutzungshäufigkeit zu beobachten.

400 Eltern befragt

400 Eltern von Kindern bis sechs Jahren waren im November 2019 telefonisch und online vom IFES im Rahmen der Studie "Die Allerjüngsten und digitale Medien" zur Mediennutzung ihrer Sprösslinge befragt worden. In Auftrag gegeben hatte dies das Österreichische Institut für angewandte Telekommunikation (ÖIAT) und der ISPA (Internet Service Providers Austria) im Rahmen der Initiative Saferinternet.at. Es zeigte sich unter anderem, dass der Nachwuchs immer früher mit digitalen Medien in Kontakt kommt. Das aktuelle Einstiegsalter für den Erstkontakt mit internetfähigen Geräten liegt dem zufolge bei einem Jahr.

Zu den damit verbundene Herausforderungen für Familien in Sachen digitale Mediennutzung zählt auch das Verhalten des Umfelds: 17 Prozent der Kinder beschweren sich, das die Erwachsenen zu viel Zeit mit digitalen Geräten verbringen würden. Drei Viertel sind sich ihrer Vorbildwirkung bewusst. Jeder fünfte Elternteil gestand ein schlechtes Gewissen ein, weil sie ihr Kind zu oft mit dem Internet still beschäftigen.

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Danke für Ihr Verständnis.

selbstdenker70
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...

Einmal in aller Deutlichkeit gesagt...die Deppen von morgen. Mir würde es im Traum nicht einfallen, einen 4 jährigen, der mitten in der Prägephase ist, ein Handy mit einem Spiel oder Video in die Hand zu drücken. D.h. aber auch, 2/3 der Eltern sind zu dumm, oder zu faul sich mit ihren Kindern zu beschäftigen.

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brosinor
4
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nur gut

...dass die Welt eh nicht mehr lange steht, denn wie sollen die Leute die rein gar keine eigene Kreativität mehr besitzen und sich nur noch von Bildchen, Spielchen und Blödsinn einlullen lassen die Menschheit weiter bringen?

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hornet0605
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6
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Sie sitzen ja auch gerade davor...

:)

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Reipsi
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Wie alt

bist du den ? Bis 6 ?

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brosinor
3
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ich bin erwachsen...

....und kann selektieren! Was ich auch mache! Bildchen schauen, Spielchen, App-Müll etc. kommen mir nicht unter.
Ich lese online die KlZt und den Standard.
That´s all.
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