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Intercity rammte PkwTragödie auf Eisenbahnkreuzung: Autolenker starb

Ein aus Klagenfurt kommender Eurocity hatte den SUV auf einer Eisenbahnkreuzung erfasst und rund 100 Meter mitgeschleift.

Das Unfallfahrzeug © Feuerwehr Kuchl
 

In Kuchl (Tennengau) ist am Montag gegen 13.30 Uhr ein Autolenker beim Zusammenstoß mit einem Zug getötet worden. Ein aus Klagenfurt kommender Eurocity hatte den SUV auf einer Eisenbahnkreuzung erfasst und ersten Informationen zufolge rund 100 Meter mitgeschleift. Wie das Rote Kreuz mitteilte, kam für den Pkw-Lenker jede Hilfe zu spät. Der Lokführer und die Zuginsassen blieben offenbar unverletzt.

Der Unfall ereignete sich laut ÖBB-Sprecher Robert Mosser auf einem mit Schranken und Lichtanlage gesicherten Bahnübergang. Die Bahnstrecke zwischen Golling und Hallein wurde für die Bergung des Fahrzeugs und die Ermittlungen an Ort und Stelle gesperrt. Die Bundesbahnen richteten einen Schienenersatzverkehr ein. Warum es zu der Kollision auf den Gleisen gekommen ist, war zunächst nicht bekannt.

Kommentare (9)

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caesarsalad
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Kommentare

Warum gibt es zu diesem tragischen Thema ein Forum?

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KarlZoech
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@ caesarsalad: Und warum sollte es dazu kein Forum geben?

Die Diskussion beweist, dass es Bedarf danach gibt; und die Diskussion verläuft absolut gesittet, nach den Forenregeln.
Und ich persönlich will auch darüber diskutieren können, warum immer wieder Autofahrer trotz geschlossenem Bahnschranken, trotz Bahnampel auf rot in eine Eisenbahnkreuzung einfahren. Oft wird voreilig dann die Schuld den ÖBB zugeschrieben, obwohl, geht man der Sache genau nach, dies meist nicht zutrifft.

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KarlZoech
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Der Bahnübergang ist mit Ampel und Schranken gesichert.

Wie also und warum kommt man dann auf die Geleise? Ein Blackout oder schlechte Sicht kann man auch ausschließen. Suizid? Die ÖBB sind jedenfalls unschuldig.
Man könnte übrigens genauso von einem Autounfall schreiben.

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UHBP
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@karl..

Dass der Übergang mit Schranken und Lichtanlage gesicherten ist, heißt jetzt nicht unbedingt, dass die Anlage auch funktioniert hat und somit ist deine Unschuldsfeststellung etwas voreilig.

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Think_simple
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Hat funktioniert

Dann sie die einmal die Bilderstrecke beim ORF oder den Feuerwerbericht an, da wirst du sehen dass der Zug beingeschlossenen Schranken und Rotlicht steht...

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joektn
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🤔

Die Schrankenanlage hat einwandfrei funktioniert wie man auf Bildern erkennen kann. Zudem ist jede Anlage auch fernüberwacht bzw bestehen bei bestimmten Anlagen Abhängigkeiten (zb Signal geht erst auf frei, wenn der Schranke geschlossen ist)
Zudem sind alle Anlagen auf SIL Level 4. Das bedeut eine Fehlerwahrscheinlichkeit von 0,000000001 Fehler pro Stunde Betrieb.

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KarlZoech
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@ joektn & auch Think_simple: Danke für diese Informationen!

Es waren also - wie ich es als höchst wahrscheinlich ansah - die ÖBB unschuldig, da deren Anlagen bestens funktioniert haben.
Erhebt sich erst recht die Frage: Wieso missachtet ein Autofahrer Signalanlage (rote Ampel) und Schranken?

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KarlZoech
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@ UHBP: Diese Art Unfall häuft sich derart, dass ich schon alleine deshalb ausschließe,

dass in all diesen Fällen sowohl Bahnampelanlage als auch Bahnschranken nicht funktioniert hätten. Und wenn ich jetzt also vermute, dass der Fehler beim - leider toten - Autofahrer lag, so mag man das als voreilig ansehen, doch dann ist Ihre Vermutung, bei den Bahnanlagen hätte etwas nicht funktioniert ebenso voreilig, oder?

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Buero
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?

Ich würd`s einfach nur gerne verstehen …. . Nicht nur diesen Einzelfall. Das passiert ja gar nicht so selten. Warum wirft man sein Leben so weg?

Mein Beileid! Mein Mitgefühl!

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