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Gefahr von Nassschneelawinen Große Lawinengefahr der Stufe vier in Vorarlberg

Aktivitäten abseits gesicherter Pisten erforderten große Erfahrung in der Lawinenbeurteilung.

Sujetbild © APA/BARBARA GINDL
 

Nach umfangreichen Niederschlägen herrschte am Montag in den Vorarlberger Bergen verbreitet große Lawinengefahr der Stufe vier auf der fünfstufigen Gefahrenskala. Es bestand sowohl die Gefahr von Nassschnee- als auch von Gleitschneelawinen, informierte der Lawinenwarndienst. Aktivitäten abseits gesicherter Pisten erforderten große Erfahrung in der Lawinenbeurteilung.

In den nördlichsten Regionen fielen zwischen 20 und 60 Liter Regen pro Quadratmeter, in den anderen Landesteilen 15 bis 25 Liter. Dadurch wurde die Schneedecke bis in hohe Lagen weiter geschwächt, und es waren aus noch nicht entladenen Einzugsgebieten viele Nassschneelawinen zu erwarten. Oberhalb von 2.100 bis 2.300 Meter kamen 30 Zentimeter Neuschnee dazu, regional wie am Arlberg auch 50 Zentimeter. Im eingewehten Steilgelände, hinter Geländekanten und in Rinnen und Mulden bildeten sich störanfällige Triebschneeansammlungen, die bereits durch geringe Zusatzbelastung ausgelöst werden konnten.

Kein Entspannung in Sicht

Mit einem Nachlassen der Niederschläge war erst in der Nacht auf Dienstag zu rechnen. Die Lawinengefahr bleibe somit angespannt, so Andreas Pecl vom Lawinenwarndienst.

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